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Neapel, 2018
©: Petra Kickenweitz

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Essay
Porosity, in Support of an Open Society (1)

Die Art und Weise, wie Stadt erlebt, gesehen und verstanden wird, welche (kritische) Perspektive und Position dabei eingenommen und welche Interaktion eingegangen wird, beeinflusst unser Wissen über Städte und urbane Entwicklungen. Dabei stützen sich Architekten und Stadtplaner auf die interdisziplinäre empirische Stadt- und Sozialforschung, die mittels selektiver Wahrnehmung bzw. Beobachtungen soziale, gesellschaftliche und politische Verhältnisse und Konstellationen beobachtet, historische Zusammenhänge und Kontexte analysiert und darüber neue Erkenntnisse, Zugänge und Vorgehensweisen sucht. Die Sichtweisen unterliegen dabei dem zeitlichen Wandel. Historische literarische Berichte sind dabei mehr als nur wichtige Zeitzeugen, die helfen, kontextuelle Zusammenhänge zu verstehen. Aus ihnen werden, wie der Text „Denkbild – Neapel“ von Walter Benjamin und Asja Lācis zeigt, neue Sichtweisen und neue Theorien entwickelt.

Der Golf von Neapel, Capri und die Amalfiküste fanden ihren Weg in die Weltliteratur in den 1920er Jahren, als sie ein beliebtes Reiseziel von deutschen, englischen und russischen Intellektuellen, u.a. Bertolt Brecht, Theodor Adorno, Siegfried Kracauer, Emilio Marinetti, Maxim Gorki, Caspar Neher, Ernst Bloch etc. waren. Der Philosoph und Kunstkritiker Walter Benjamin (1892-1940) reiste am 25. April 1924 erstmals von Berlin über Genua, Pisa nach Capri, mit der Intention, nach dem Zurückziehen seines Habilitationsgesuches an der Universität Frankfurt Abstand durch einen Ortswechsel zu gewinnen. In seinem rund sechs Monate dauernden Aufenthalt bis zum 10. Oktober 1924 am Golf von Neapel, wo er auf Capri wohnte und neben der Amalfiküste mehrmals Neapel besuchte, lernte er die lettische Schauspielerin, Pädagogin, Regisseurin und Theaterleiterin Asja Lācis (1891-1972) mehr oder weniger zufällig auf Capri kennen, wie Lācis in ihren Erinnerungen (Brenner, Hildegard (Hg.) 1972, S.41-42) beschreibt,. In Folge trafen sich die beiden regelmäßig und „waren in dem vom Vesuv verschütteten Pompeji und gingen kreuz und quer durch Neapel. (…) Einmal sagte ich [Asja Lācis, Anm. d. R.], daß die Häuser porös aussehen. (…)“, worauf Walter Benjamin sagte: „Schreiben wir zusammen einen Artikel – „Neapel“.“ (Brenner, Hildegard (Hg.), 1972, S.45-46)

Diese aus einer spontanen Idee heraus geschriebene Reportage „Denkbild – Neapel“, die das Konzept der Porosität einführte und die Verbindung von Architektur und Gesellschaft als sozialen Durchdringungsprozess beschreibt, wurde schließlich in der Frankfurter Zeitung am 19. Feber 1925 unter beider Namen veröffentlicht. Die Begegnung und die folgende Beziehung zu Asja Lācis, vor allem ihr Zugang als Regisseurin und ihre kommunistische Sichtweise, prägten die Werke Walter Benjamins nachhaltig. Heute gilt dieser Text als Ursprung der kunstkritischen Medientheorie von Benjamin (u.a. Fellmann, 2014), die er schlussendlich im Aufsatz „Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ entwarf. In den letzten Jahren wurde der Begriff der Porosität vor allem kulturwissenschaftlich beleuchtet und fand zuletzt als Poröse Stadt oder Porous City in der Architekturtheorie Eingang.

Der Aufsatz „Denkbild – Neapel“ selbst ist keine kulturwissenschaftliche Beschreibung oder klassischer Reisebericht, er beschreibt vielmehr die Eindrücke über das gemeinsame ziellose Flanieren von Walter Benjamin und Asja Lācis im Jahr 1924. Die Beschreibung des Wanderers bzw. des Flaneurs, der durch Straßen und Passagen der anonymen Großstädte „dandyhaft“ und ziellos schweift und seine Gedanken und Gefühle artikuliert, in anderen nach sich selbst sucht, fand über Edgar Allen Poes Erzählung „Der Mann in der Menge“ 1840 Eingang in die Literatur. Und wurde als Flaneur, der versucht, in der Masse unterzugehen, um so das soziale Geschehen zu beobachten, durch Walter Benjamins Schriften ins 20 Jh. transferiert. Die literarische Figur kennt weder einen Grund noch ein Ziel und nimmt die Anregungen, die beim Gehen unerwartet auf einen treffen, anders wahr, als jener, der bewusst andere studiert, wie der Ethnograph oder Soziologe (Sennett, 2018, S. 227). Dieses ungeplante Umherstreifen und Erkunden einer Stadt, das später durch die Situationistische Internationale (S.I., 1967) zu einer (Architektur-)Methode bzw. Strategie der „Theory oft the Dérive“ (Guy Debord, 1956) erhoben wurde, ist eine für den Architekten und Stadtplaner typische Art und Weise der Stadterkundung und Analyse. Im Unterschied zum Touristen, der zwangslos, aber zielstrebig umherwandert, ist der Architekt bzw. Stadtplaner kritisch aufmerksam, auch wenn oftmals scheinbar ziellos unterwegs. Seine Beobachtungen, das durch Gehen erlangte Wissen, münden stets im Visuellen, dem bewussten oder unbewussten, beauftragten oder fiktiven Planungsprozess, um die wahrgenommenen sozialen freien Bewegungen bzw. Abläufe zu organisieren. Die Schwierigkeit dabei liegt darin, die Grenzen des eigenen Wissens an einem Ort und über einen Ort, also die eigene Subjektivität, zu überwinden, lokales Wissen, das kontext- und kulturgebunden und somit nicht leicht übertragbar ist, zu erkennen, zu objektivieren, zu analysieren und schlussendlich in eine neue Planung umzusetzen. Damit zeigt sich die Diskrepanz in dieser Disziplin zwischen Theorie und Praxis genauso immanent wie die Kluft zwischen Gelebtem und Gebautem. Denn woher nehmen Planer das Wissen bzw. die Gewissheit zu wissen, wie Menschen zu leben hätten? Laut Sennett ist dies das „ethische Problem in den heutigen Städten. Sollte Stadtplanung die bestehende Gesellschaft repräsentieren oder sie zu ändern versuchen?“ (Sennett, 2018, S. 12)

Diese Frage, die vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Veränderung in Europa aktueller ist denn je, zeigt die Komplexität und Vielschichtigkeit einer Stadt und impliziert eine soziale Verantwortung seitens der Planer. Sennetts Antwort darauf ist die „offene Stadt“, welche die Offenheit der Gesellschaft nach Karl Popper proklamiert. „Offenheit“ setzt ein System voraus, das es erlaubt, Absonderliches, Seltsames und Mögliches zusammenzufügen“ (Sennett, 2018, S. 14), ohne zentrale Steuerung und mit einfachen gesellschaftlichen Regeln des Zusammenlebens. Dies erzeugt lt. Sennett ein Kollektivverhalten, das über Lernen und Evolution Anpassungen hervorbringt und Innovationen ermöglicht. Offene Systeme bestehen aus Teilen, die nicht gegeneinander austauschbar sind. Und genau das umschreiben Benjamin und Lācis im Grunde mit dem Begriff der Porosität anhand der Stadt Neapel, ohne diesen Begriff eindeutig zu definieren, zu analysieren und ohne Versuch, die historische Wurzel der Porosität zu erklären. Der Text beschreibt keine Architektur an sich und auch die wenigen erwähnten Sehenswürdigkeiten, u.a. Galleria Umberto I, Hospital San Gennaro, Katakomben etc., werden nur für die Beschreibung bzw. Verortung des gegenwärtigen sozialen Lebens und Milieus herangezogen und in filmisch-szenischer Erzählweise aneinander gesetzt. Die Summe der im Text beschriebenen Stimmungsbilder erzeugt die überall in der Stadt zu beobachtenden Durchdringungsprozesse und fasst schlussendlich den Begriff der Porosität zusammen: „In allem wahrt man den Spielraum, der es befähigt, Schauplatz neuer unvorhergesehener Konstellationen zu werden. Man meidet das Definitive, Geprägte. Keine Situation erscheint so, wie sie ist, für immer gedacht, keine Gestalt behauptet ihr ‚so und nicht anders’“. (Benjamin, Neapel, 1972, S. 309)

Porosität ist damit die sich ständig ändernde Durchlässigkeit und Durchdringbarkeit der sozialen Möglichkeiten und Interaktionen vom städtischen öffentlichen Raum über den semi- bis hinein in den privaten Raum, wobei die Architektur die „Volksbühne“ ist. Architektur zeigt sich dabei nicht nur rein in der Wahrnehmung, sondern im Kontext ihrer sozialen Funktion und bildet dabei den physischen Raum der Reflexion, der jenen sozialen Raum ermöglicht, der die Beziehungen und Gruppierungen unter den Menschen abbildet (Pierre Bourdieu). Als gesellschaftlichen Raum beschreibt der Stadtsoziologe Jan Dangschat (1994, S. 350) diese komplexen wechselseitigen Zusammenhänge zwischen den sozialen Räumen mit den materiellen, realen Räumen. Benjamin und Lācis schließen aus der gegenseitigen Wechselwirkung der Architektur und der Menschen in ihren Beobachtungen auf das „soziale Wesen“ der Stadt, das sie mit dem Begriff der Porosität umschreiben. Dieses wird anhand von drei sich abwechselnden und teilweise ineinandergreifenden Bildmotiven filmartig überblendend beschrieben: die selbst erfahrene Architektur- und Stadtbeschreibung, die selbst erfahrene und überlieferte Milieubeschreibung sowie die Schilderung von beobachteten oder überlieferten Szenerien von Begebenheiten. Der somit drehbuchartige Text erhält dadurch gleichzeitig eine dynamische Erzählform und Visualisierung. Dabei gibt es zwei Arten der Wahrnehmung, die Ansichten und Einsichten zur Stadt, das Außen- und Innenverhältnis. Die gesellschaftliche Ordnung, das soziale Gemeinwesen oder die politischen Verhältnisse, die sich 1924-25 in Italien im Umsturz zur Diktatur des Faschismus befanden, werden dabei nicht angesprochen, analysiert oder kritisiert.

Neapel selbst fand zu dieser Zeit keinen Anschluss an die Industrialisierung und verharrte in Armut und in den Machtspielen der Camorra, gedrängt auf einem Stadtgebiet, das damals nur halb so groß war wie heute. Neapel zeigt sich ca. 100 Jahre später, wie viele andere Städten, durch den platzgreifenden Individualverkehr und die räumliche Ausbreitung des Siedlungsgebietes stark verändert. Das heterogene Stadtbild ist stark geprägt vom Kontrast der unterschiedlichsten Quartiere: das westlich des Zentrums gelegene Viertel der Reichen, das sich auch entlang der Küste zieht, die zu großen Teilen überbevölkerte Altstadt mit Substandardwohnungen und die Vorstädte mit riesigen Wohnkomplexen, die vom Arbeiterviertel und Bezirken mit hoher Arbeitslosigkeit und Kriminalität bestimmt sind. Dazu kommen zahlreiche illegale Häuser in der bebauungsfreien roten Zone rund um den aktiven Vulkan Vesuv, der nach wie vor eine permanente Bedrohung für die Stadt und ihre Region darstellt. Neapel ist durchdrängt von gebauten Zeitschichten, wie die zahlreichen Funde beim Bau der neuen U-Bahn (1986-2022) zeigten, und von unterschiedlichen sozialen Milieus und Lebensbedingungen. Diese sozialen Parallelwelten, die räumliche und soziale Anarchie, welche Benjamin und Lācis in ihrem Text beschrieben, finden sich nach wie vor. Während sich die Architekturbilder 1:1 in die Gegenwart erhalten haben, ist es vor allem das spanische Viertel, das in seiner Authentizität den Beschreibungen heute am nächsten kommt. Die Armut und Camorra-Kriminalität hat sich allerdings bis in die Vorstädte ausgebreitet. Das zeigen beispielsweise das Genrebild in der Fernsehserie „Gomorrha“(2014), die Filme „Gomorrha“ von Matteo Garrone (2008) und „La paranza dei bambini - Piranhas“ von Claudio Giovannesi (2018), basierend auf den Romanen „Gomorrha. Reise in das Reich der Camorra“ (2006) und „Der Clan der Kinder“ (2016) vom Journalisten Roberto Saviano. Während Vorstadtsiedlungen, wie z.B. Vele di Scampia aus dem Film Gomorrha, auch unter Neapolitanern als nicht sicher gelten und gemieden werden, wird versucht, durch permanente Militär- und Polizeipräsenz in jenen Gegenden, die von Touristen frequentiert werden, u.a. an der Via Toledo, Sicherheit zu suggerieren. Der Wandaltar für Nicola Sarpa im spanischen Viertel, der in der Silvesternacht 2008, vermutlich im Zusammenhang mit der Camorra, erschossen wurde, zeigt die scheinbare Machtlosigkeit gegenüber der latenten Gewaltbereitschaft und macht für einen außenstehenden Betrachter (Tourist und Nordeuropäer), den spirituell mystifizierten Katholizismus, der in Neapel den sozialen Zusammenhalt bildet verständlicher. Der mystifizierte Katholizismus zeigt sich nicht nur in den ortspezifischen religiösen Prozessionen, sondern – vor allem für Neapel typisch – an den unzähligen im Stadtgefüge versteckten, kaum sichtbaren und in den Profanbauten integrierten Kirchen und Familien-Grabkapellen. Wandaltäre zur Marienverehrung finden sich in fast jeder Straße und sogar in neuzeitlicheren Wohnbauten werden in den semiöffentlichen Stiegenhäusern Wandhydrant-Kästen (Ponte Rossi, Wohnbau von Aldo Loris Rossi) mittels billiger Marienbilder und Kunststoffblumen einfach zu Altären umfunktioniert. Diese ursprünglich kleinen öffentlichen Altäre, nur flüchtig an Wänden aufgemalte Opfer- und Prozessionsszenen, oftmals mittels Statuetten in kleinen Nischen an Häuserfassaden oder auf Steinsockeln aufgestellt, die sich auch in Privathäusern fanden, entstammen der antiken griechisch-römischen Tradition und sind in dem 79 v. Chr. verschütteten Pompeji, Heraculaneum, Stabiae und Oplontis nachweisbar. Die lares compitales, die männlichen Schutzgötter oder Schutzgeister bestimmter Orte und Familien, wurden mit der Christianisierung auch in der griechisch-römischen Stadt Neapolis, durch Madonnendarstellungen mit und ohne Kind, ergänzt mit Jesus- und Heiligenportraits, sowie durch Krippenszenen ersetzt. In dieser Tradition steht auch das in Neapel überall erwerbbare Cornicello, das Glückshörnchen, ein Fetisch, das den roten Phallus des griechisch-römischen Gottes Priapus darstellt, das dem Fruchtbarkeitskult entstammt und sich auch an den Wänden der Häuser von Pompeji und Herculaneum befand. Vorwiegend in der Altstadt und im spanischen Viertel finden sich heute noch an vielen Gebäuden kleine Läden, Garküchen und Cafes, die in ihrer Stadtstruktur ebenfalls an Pompeji erinnern. Dekoriert mit Blumentöpfen, Besen, Schmutzmatten, aufgehängter Wäsche und Lichterketten, die zu Ostern noch Merry Christmas wünschen, wird heute das Straßenbild allerdings vorwiegend durch ungeplant parkende Autos und Mopeds geprägt. Sich wehrhaft gegen diese Verdrängung stemmend und um Straßenzüge für den fließenden Verkehr frei zu halten, werden Staffeln mit Brettern, Pollen, schwere Betontröge, Betonschwellen und Geländer als neue Grenzen und Schwellen gesetzt.

Das von Benjamin und Lācis beschriebene Phänomen der Porosität und Durchdringung, welche die soziale Komponente des gesellschaftlichen Zusammenlebens in den Fokus der Betrachtung stellt,  hat vor allem im Hinblick auf die Entfremdung der Stadt u.a. durch den zunehmenden Individualverkehr, sowie die gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen und Debatten um Sicherheit, Transparenz, politische Kontrolle etc. an Aktualität nicht verloren. Der damit verbundene Aspekt der Offenheit einer Stadtstruktur, die u.a. die soziale Durchmischung der Bevölkerung, die Eigenentwicklung und generell die Entwicklungsmöglichkeiten fördert, und deren Meinungsbilder (Medien) die parallele Existenz verschiedener Kulturen aushalten und die Integration und den Austausch in einer offenen Gesellschaft zulassen, ermöglicht eine friedliches Miteinander in der multikulturellen Gesellschaft (Jens Dangschat).

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Literaturliste
Benjamin, Walter; Lācis, Asja: Denkbilder, Neapel, in: Rexroth, Tillman (Hg.): Benjamin, Walter, Kleine Prosa, Baudelaire-Übertragung, Gesammelte Schriften, Band IV-1/2, Suhrkamp Verlag, 1972.

Bourdieu, Pierre: Praktische Vernunft – Zur Theorie des Handelns, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1998.

Brenner, Hildegard (Hg.): Asja Lācis, Revoltutionär im Beruf, Berichte über proletarisches Theater, über Meyerhold, Brecht,

Benjamin und Biscator, Passagen Rogner & Bernhard, München, 1971.

Dangschat, Jens: Lebensstile in der Stadt, Raumbezug und konkreter Ort von Lebensstilen und Lebensstilisierungen, in: Dangschat, Jens; Blasius, Jörg: Lebensstile in den Städten – Konzepte und Methoden, Leske + Budrich, Opladen, 1994, S.335-354.
Dangschat Jens, Multikulturelle Gesellschaft und sozialräumliche Polarisierung, in: Schwarz, Ullrich: Risiko Stadt? Perspektiven der Urbanität, Junius Verlag, 1994, S. 178-191.

Fellmann, Benjamin: Durchdringung und Porosität, Walter Benjamins Neapel. Von der Architekturwahrnehmung zur kunstkritischen Medientheorie, Beiträge zur Medienästhetik und Mediengeschichte, LIT Verlag, Berlin, 2014.

Michalsky, Tanja: Die Porosität der städtischen Bühne: Neapolitanische Familienkapellen um 1500 als Knotenpunkte lokaler Selbstdarstellung, in: Behrmann, Carolin; Karsten, Arne; Zitzlsperger, Philipp (Hg.): Grab - Kult - Memoria: Studien zur gesellschaftlichen Funktion von Erinnerung [Kongressband]. Köln, Weimar, Wien 2007, S. 104-129.

Sennett, Richard: Die offene Stadt. Eine Ethik des Bauens und Bewohnens, Hansen, Berlin, 2018.

Wessely, Christina: Neapel und die „poröse“ Moderne, in: https://science.orf.at/stories/2958140/, Stand 04.02.2019.

Wolfrum, Sophie; Stengel, Heiner; Kurbasik, Florian u.a. (Hg.): Porous City, From Metaphor to Urban Agenda, Birkhäuser. Basel, 2018.

Verfasser / in:

Petra Kickenweitz

Datum:

Mon 31/05/2021

Kommentare

Großartige

Großartige Wissensvermittlung! Danke.

Infobox

Porosity, in Support of an Open Society (1)

Neapel und der Begriff der Porosität

Porosität, verstanden als die sich ständig ändernde Durchlässigkeit und Durchdringbarkeit der sozialen Möglichkeiten und Interaktionen vom städtischen öffentlichen Raum über den semi- bis hinein in den privaten Raum.

Essay von Petra Kickenweitz

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