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  • Es ist wahrlich zu hoffen, dass Architekt Kreutzer beim Umbau behutsam mit dem Bauwerk umgeht. Aber, was, wenn nicht? Es wird wieder einmal deutlich, dass in Graz und allen Bezirksstädten der Stmk. ein ExpertInnengremium fehlt, das die Qualität von Entwürfen überprüft und PlanerInnen ggf. zur Überarbeitung auffordert. In anderen österr. Städten wie Linz, Wels oder Salzburg hat man es und nennt es GESTALTUNGSBEIRAT. Unter dem Motto „Graz ist anders“ und als Kniefall vor der Wirtschaft hat Gerhard Rüsch 2006 anstatt eines Gestaltungsbeirates das Grazer Modell eingeführt, das zwar über 4 Instrumente zur Qualitätssicherung - Bebauungsplan, Projekttisch, Stadtforum, Architekturwettbewerb - verfügt, die sich jedoch bereits mehr als einmal als wirkungslos erwiesen haben (siehe ECE, Styria-Headquarter, ehem. Nagl-Haus im Bezirk Gries, heute in Besitz der Acoton, u. v. m.). Das Instrument des Architekturwettbewerbs taugt nur dann, wenn private Investoren für geplante Objekte Wettbewerbe und zwar in Abstimmung mit der Kammer der ArchitektInnen und IngenieurkonsulentInnen, d. h., unter Berücksichtigung der Wettbewerbsordnung durchführen. Tun sie dies nicht, können sie, wenn sie sich an den Bebauungsplan halten (der jedoch keinen Einfluss auf die architektonische Gestaltung hat), im Prinzip bauen was sie wollen.

    Autor: Michaela Wambacher

  • Außerdem ist der Schloßberg meines Wissens nach Naturschutzgebiet und eine zukünftige Verbauung schon allein deshalb nicht möglich - oder irre ich? Daran ist schon einmal ein Projekt gescheitert, das eines (2.) Kunsthauses im Berg bei der Friedensstiege (Wettbewerbsgewinner Jürg Weber, Schweiz), gegen das die Grazer Naturschützer in einer Initiative der damaligen FPÖ mehrheitlich gestimmt haben (diejenigen, die zur Wahl gingen). Im Nachhinein gesehen nicht das schlechteste "Njet" des Volkswillens .....

    Autor: Tschavgova

  • aus dem zur preisverleihung aufgelegten heftchen geht hervor, dass betreffeng kriterien der auswahl - zitat: "die vorgabe war, solche projekte auszuzeichnen, die den forderungen nach übereinstimmung von form unf funktion sowie nach sorgfältiger planung und technischer durchbildung entsprechen und in bezug auf innovation und ökologieverständnis vorbildcharakter aufweisen." und weiter zitat: "ressourcenschonung (energieverbrauch, solarnutzung, baustoffwahl), wirtschaftlichkeit, architektonische formensprache, grundrisslösungen waren weitere beurteilungskriterien. aber auch der umgang mit dem wohnumfeld. die freiraumgestaltung sowie soziale funktionsaspekte waren themen der jury." zitat ende.
    Die jury war wie folgt zusammengesetzt: hans gangoly, rosa bernat-reisinger, walter dirnböck, daniel kampus, georg kanhäuser, siegfried kristan, johann tatzl, gerhard uhlmann.
    für den fehler im intro möchte ich mich an dieser stelle auch noch selbst entschuldigen.

    Autor: karin wallmüller
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