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  • liebe ruth! ich danke dir, dass du diesen wirklich harten brocken so fein und sensibel aufbereitet hast. denn mein letzter besuch im schloss lind liegt mir, wenn ich daran denke, noch immer im magen. trotzdem würden mehrere solcher konfrontationen unserer gesellschaft gut tun, zum nachdenken und zur auseinandersetzung anregen. vielleicht würde manche gedankenlose verletzung anderer menschen vermieden werden.

    Autor: E.mil

  • ASSET ONE gescheitert!!!...das war bei klarem kopf+ mindestmass an pragmatik vorauszusehen!..nur die politiker + diverse beamte haben sich da verführen lassen!.....wenn ich da nur an diverse auftritte und "think tanks" denke!..war alles nur schall und rauch!

    Autor: viktor jung

  • auf nachfrage beim stadtschulamt erfährt man, dass das budget auf 50% zusammengestrichen wurde. um überhaupt der pflicht als schulerhalter nachzukommen werden im bezirk lend gerade mal 2 dachboden (in der fröbelschule und in der keplerschule) ausgebaut. von neubauten keine rede. und auch die dachbödenausbauten sind noch nicht freigegeben. so schaut's aus mit den tollen aussagen und ihrem wahrheitsgehalt

    Autor: Elisabeth lechner

  • Wenn man einen Politiker auf das Podium setzt, braucht es eine Moderation, die ihn herausfordert und ihm nicht endlos lange Reden, die wie Wahlkampfreden daherkommen, gewährt. Da dies beim Roundtable im HDA nicht der Fall war - wolkinger sorgte zwar für witzige Einlagen, aber das war es auch schon - konnte Nagl den Abend für seine Zwecke nutzen. Die anderen, durchaus interessanten Podiumsgäste sind kaum zu Wort gekommen. Man ist mit dem Gefühl nach Hause gegangen, dass in Graz baukulturell eh alles zum Besten steht - reinste Manipulation nach Politikermanier!

    Autor: anonym

  • Nicht genug, dass der autofreie Tag erst um 16.00 Uhr beginnt! Der Tag ist nicht einmal autofrei: keine einzige Straße in Graz ist heute autofrei, sondern eine Eskorte begleitet die Radlfahrer und Skater zum ORF-Zentrum. Die Wähler werden also ganz schön an der Nase herumgeführt. Wem das nicht auffällt, der hat den Nagl wirklich verdient. Ich plädiere jedenfalls für ein naglfreies Graz!

    Autor: B. Bertold

  • heisst das, ich brauch jetzt bis 16h nichts arbeiten? hmmm, und auch ich muss bis 26h im buero bleiben? ???

    Autor: w

  • der sager von bm nagl "ich liebe baustellen" hat ähnliche qualität wie sein sager damals als er die kultur übernahm "ich liebe kammermusik"
    das macht echt mut

    Autor: feyferlik

  • Der Denkmalschutzgedanke scheint in Österreich leider noch immer im falschen Jahrhundert angesiedelt zu sein. Das führt dazu, dass wertvollste Architektur des gesamten 20. Jhdts. ungehindert zerstört werden kann, von der Architektur nach dem 2 WK gar nicht zu reden.

    Leider folgt Österreich hier nicht dem positiven Beispiel der Schweiz, die längst damit begonnen hat Bauten ab den 1970er Jahren unter Schutz zu stellen,um die qualitätsvollste Architektur erhalten zu können, nicht die "noch übriggebliebenen Reste" einer Epoche.

    Selbst die internationale NGO Europa Nostra arbeitet schon an der Erhaltung des Bauerbes nach dem 2. WK.
    2008 hat z.B. die Stadt Tapiola in Finnland (eine Gartenstadt, die ab 1953 erbaut wurde u.a. von Aalto, Ervi u.v.a.) für die hervorragende Restaurierung des Schwimmbades von Aarne Ervi (erb. ab 1965) eine Auszeichnung erhalten.

    In der Steiermark gäbe es noch einige architektonische Beispiele aus den späten 1960er und 70er Jahren, die schützenswert wären. Es ist jedoch nicht anzunehmen, dass die Verantwortlichen kleinerer Städte- und Gemeinden den Wert z.B einer Badeanlage aus dieser Zeit erkennen und zu deren Erhaltung beitragen werden. Von öffentlicher Seite werden sie dazu im besten Falle nur angehalten, wenn zuvor engagierte Personen auf eigene Kosten Initiativen setzen!
    Vielleicht stört im geforderten Engagement ja der Begriff "Denkmal"-schutz um zu erkennen, dass jedes Jahrzehnt qualitätvolle und damit erhaltenswerte Architektur produziert!

    Autor: g. strempfl-ledl / Int. Städteforum Graz und Europa Nostra A

  • Vorab: Was sich in Leoben in natura präsentiert spottet jeder Beschreibung und selbst Fotos bilden das wahre Schicksal des Forschungszentrums nicht annähernd ab!
    Der Denkmalschutz wird sich bald etwas überlegen müssen, wie mit dem architektonischen Erbe der 2. Hälfte des 20. Jahrhunders umzugehen sein wird, andernfalls braucht er gar nichts mehr zu überlegen, weil es keines mehr gibt.

    Was noch aufgefallen ist: Da hat sich wohl ein Fehler in die Zuschreibung eingeschlichen: Das Forschungszentrum ist ein Projekt von Domenig / Huth.

    Autor: ute angeringer-mmadu

  • der denkmalschutz in unserem lande, nochmals?
    der schutz von bausubstanz und kulturgut kanns wohl nicht sein ...

    Autor: petra kickenweitz

  • oder Krone der Schöpfung.

    oder was hat das die agrressive "Kriegskunst" des 19ten Jahrhunderts mit moderner Architektur zu tun?

    Beide halten sich für die Krone der Schöpfung, sind bloß Büttel der Macht, ziehen weiter ohne sich um zu sehn.

    Kehren vielleicht zum Verteranentreffen zurück, wenn Gras über die Sache gewachsen ist, und sind auch dann noch keiner Kritik zugänglich.

    Sie sind bestenfalls "unverstanden" oder Außenstehene - also alle andern - "können die Sache ja nicht beurteilen..."

    Autor: Schlacher

  • Einer Studie Zahlenspiele zu unterstellen, die in Zusammenarbeit mit dem Gallup-Institut unter einer repräsentativen Auswahl von 1000 ÖsterreicherInnen erstellt wurde, ist natürlich schon eine steile Ansage. Wie bitteschön soll eine simple Frage wie etwa "Wo wohnen Sie - in einer Wohnung, einem Reihen- oder in einem Einfamilienhaus?" statistisch beschönigt werden?
    Die Zahlen der Studie sprechen für sich. Wenn 2003 noch 49% der ÖsterreicherInnen in einem Einfamilienhaus lebten und heute nur mehr 37%, dann gibt es da überhaupt nichts zu deuteln. Und auch wenn der Anteil an Einfamilienhäusern in der Steiermark, wie man der Studie bei genauerer Lektüre entnehmen kann, zwischen 2003 und 2009 gleich geblieben ist, wollen nur mehr 32% der übersiedlungswilligen SteirerInnen - das sind lt. Studie in den kommenden 10 Jahren immerhin 25% der Bevölkerung! - im Einfamilienhaus leben.
    Was mit dem Überschuss an Einfamilienhäusern in Zukunft passieren soll (siehe den aktuellen Trend zur Versteigerung von Einfamilienhäusern), aber auch wie der zukünftige Bedarf an städtischen Wohnungen gedeckt werden wird (in Graz etwa stehen immer noch tausende Wohnungen leer) - diesen Fragen sollten wir uns allerdings in Zukunft verstärkt zuwenden - in Architektur, Politik und Verwaltung.

    Autor: Fabian Wallmüller

  • Ich glaube diese Zahlen schlicht und einfach nicht. Dass in so kurzer Zeit derartige massive Veränderungen passieren sollen (Wo sind die hundertausenden Wohnungen hergekommen, was ist mit den hundertausenden EFH passiert?) halte ich für wesentlich unwahrscheinlicher, als dass diese Studie einfach schlampig erstellt wurde (zB unterschiedliches Sample, andere Fragen etc...).

    Autor: M. Kahlert

  • In diesem Zusammenhang fällt einem der Architekturwettbewerb Pilotprojekt Generationen Wohnen in Gleisdorf wieder ein. Er wurde von LR Seitinger ausgelobt, sollte neue Wohnmodelle bringen und wurde verdient oder auch nicht von Arch. Plottegg im Frühjahr 2008 gewonnen. Vor einiger Zeit wurde gemunkelt, dass das Projekt nicht umgesetzt werde. Warum, erfuhr man nicht, die Verantwortlichen schweigen. Es ist zu befürchten, dass dieses sehr aufwendige Verfahren (finanziell hat es doch einige hunderttausend € an Steuergeldern verschlungen und die WB_Betreuung sowie der Einsatz der Teilnehmer waren beträchtlich) in den Schubladen verschwindet oder schon verschwunden ist und es nur der Beschwichtigung derjenigen diente, die mit Nachdruck einen innovativen Wohnbau für die Steiermark fordern. So wird man in der Steiermark auf dem derzeitigen Stand der Dinge stehen bleiben: Wohnbau von der Stange.

    Autor: b.bertold

  • Bitte vielleicht in ein / zwei Bildern dem "Baumeister-Entwurf" den Wolfschwenger-Entwurf gegenüberstellen, damit man sich ein noch besseres Bild machen kann. Danke!

    Autor: Robert Wagendorfer / FA 7A

  • ..das geschilderte bestätigt mich in meiner meinung:...interessenvertretung ersatzlos streichen!!-die parameter und bedingungen wären keinen " gramm" schlechter deswegen!

    auch die von mir besuchten austellungen von wettbewerben in letzter zeit waren absolut unter jedem nivau..offensichtlich schert sich kein mensch unserer interessensvertreung über die korrekte und qualitätsvolle durchführung der wettbewerbe inkl. ausstellungen im nachhinein!

    ps: .....ich warte seit ca. 3 monaten auf das ergebnis einer recherche seitens der kammer in einem konkreten fall, die man normalerweise innerhalb von drei tagen erledigt hat!!..aber offensichtlich ist nicht nur papier bekannterweise geduldig!

    Autor: viktor jung

  • Wer einen genauen Blick in das Bewerbungsmagazin wagt, wird feststellen das die Zukunftsvisionen ganz allein der Architektur gehört: Bürogebäude Nikolaiplatz Pucher& Bramberger, Kommodhaus Zaha Hadid, Stadtentwicklung Reininghausgründe, Dachgeschoßausbau Kastner&Öhler Sobejano, Urbancenter Innocad. Im CoD-Board finden sich ja außerdem auch 2 Architekturschaffende. Erstaunlich dabei ist das Architektur und Stadtplanung zum Design avanciert und scheinbar hier die Lücke der Zukunftsperspektiven fühlen muß. Vielleicht fließt also das projekt_A ins CoD ein?! An zukunftsfähigen Konzepten ist sonst in dem Magazin ja weit und breit nichts zu finden.
    Freuen wir uns doch ...

    PS: Das Magazin ist auch ein gutes Studienobjekt für Lobbying und internen Konflikten ... anders läßt sich für mich die Abwesenheit und das Verschweigen der Existenz der Fak. Architektur hier nicht erklären.

    Autor: petra kickenweitz

  • Das Beispiel City of Design zeigt wieder einmal sehr eindrücklich, dass die Stadtkasse gar nicht so leer sein kann wie immer wieder behauptet wird. Vor allem dann, wenn die Politiker mit einem Projekt glänzen können und sie hohe Medienpräsenz erwarten, rollt der Rubel. Mit der Förderung von Baukultur scheinen sie das nicht zu erwarten. Wie oft wird in den Regionalmedien auch schon über Architekturthemen berichtet. Wenn das Geld in der Stadtkasse aber schon so knapp ist wie behauptet, ist wohl Projekten, die die qualitätvolle Gestaltung der gebauten Umwelt vorantreiben, Priorität einzuräumen - also der Baukultur. Denn hohe Baukultur, das sollte heute schon jedem Kind klar sein, ist entscheidend für die Lebensqualität der Menschen einer Stadt. (Erst dann, wenn überhaupt, braucht man schön / originell gestaltete Kleidung, Geschirr, Schmuck, Besteck und Kinderhosen...). Umso beschämender ist es, dass die politischen Entscheidungsträger das projekt_A Stück für Stück in der Schublade verschwinden lassen. Eberhard Schrempf hatte wahrscheinlich auch die gefinkeltere Strategie, um der Stadt das projekt "City of Design" zu verklickern. Vielleicht sollten die Betreiber des projekt_A einen Kurs bei ihm belegen.

    Autor: B. Bertold

  • vielleicht sollte sich graz um den titel city of concept bewerben, da ist die stadt sicherlich spitze mit den vielen nie realisierten konzepten

    Autor: Elisabeth lechner
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