Recent comments


  • danke für diesen kommentar - dieser wahrheit ist nichts hinzuzufügen !!!!!!

    Autor: wolfgang feyferlik

  • Wieso wurde die Studie nicht am 1.April präsentiert ?
    Da hätte der Inhalt dann dm Datum zugeordnet werden
    können.

    Autor: Anonymous

  • die Innenstadtenflechtung dauert bis 2024 - also 4 Jahre. ein u-Bahnbau soll angeblich nur 5 jahre dauern (ab uvp) - Unabhängig der Kosten - 26 Haltestellen !!!!! liebe leutln - dämmerts euch wer hier wieder verarscht wird.

    Autor: rotti

  • "Es ist nicht die Aufgabe der Ortsbildkommission, einzelne Gutachten der Ortsbildsachverständigen zu prüfen oder zu kommentieren, ......." auch dann nicht, wenn ein erstes Gutachten und ein erster Gutachter ein eingereichtes Projekt so begutachtet, dass gar nichts Positives übrigbleibt, aber sodann ein zweiter Gutachter ein nur marginal, nicht aber substanziell abgeändertes und verbessertes Objekt, das erneut eingereicht wird, plötzlich positiv begutachtet? Mit Argumenten wie: "Die verglaste Notausgangstüre, Oberlichtfensterband und Eingangsverglasung gliedern die Fassade zusätzlich"...... oder: "Die auf diese Weise gut gegliederten beiden Südfassaden erfahren durch Dachaufstiegsleiter, Fenster und „Billa“-Schriftzug eine weitere Strukturierung."
    Die so positiv begutachtete Einreichung wäre wohl durchgegangen, also eine Baugenehmigung erteilt worden, wenn sich nicht eine Anrainerin, anwaltlich vertreten, mit einer mehrseitigen, fachlich detailliert begründeten Sachverhaltsdarstellung an die Beamtin gewandt hätte, die die Bauverhandlung leitete. Erst sie und nur sie hat aufgrund der beiden gegensätzlichen Gutachten für ein Objekt, das auch bei der zweiten Einreichnung massive Einwände wie die Ortsbild unverträgliche Höhenlage nicht ausgeräumt aufwies, ein Plausibilitätsgutachten vom Land erbeten (so stehts im Protokoll der Bauverhandlung). Wäre diese Beamtin nicht so engagiert gewesen, Hut ab!, stünde besagter Billa-Markt in Eisenerz vermutlich heute schon. Die Antwort der Vorsitzenden der Ortsbildkommission, Eva Guttmann, konfrontiert mit der Sachlage des positiven Zweitgutachtens, das die Anrainerin und ich nur als Gefälligkeitsgutachten gegenüber der Gemeinde einschätzen konnten, war, dass sie das Gutachten nicht kenne und wörtlich (vor Zeugen): "Aber der G. ist doch ein guter Gutachter."
    Nun meine Frage: Welche Maßnahmen und Strukturen sorgen dafür, dass das Ortsbildschutzgesetz sich im Anlassfall durchsetzt? Im Gesetz konnte ich nichts finden, das darauf hinweist, dass es ein drittes, nennen wir es Plausibilitätsgutachten geben muss, wenn eine zweite Einreichung ein diametral entgegengesetztes Gutachten erhält, das Projekt dem ersten aber frappant ähnelt und die Einwände des ersten Gutachtens darin nicht berücksichtigt sind? Etwas ist hier faul im Staate ......, oder nicht? Frau Guttmann wird sicher wieder Gründe finden, zu behaupten, ich hätte falsch berichtet (man lese bei den Kommentaren nach, als ich über diese Sache im "Spectrum" der Zeitung "Die Presse" schrieb und der Artikel auf GAT nachgedruckt werden durfte)
    Dieser Fall ist nicht der erste, der mir so bekannt ist. Im südsteirischen Weinland, direkt an der Weinstraße, gibt es den Umbau mehrerer Bauten eines Grazer Industriellen, der vor etlichen Jahren einen negativen Bescheid der Baubezirksleitung erhielt, weil der Umbau nicht ins geschützte Landschaftsbild passte (Naturpark!). Dass die Gebäude heute doch so dastehen mit jeweils runden Turmanbauten, hat der Bauwerber einem Gutachter zu verdanken, der den Bescheid argumentativ aushebelte, wie mir Christian Hofmann von der BBL Leibnitz erzählte. Die Pointe dabei, der Gutachter war wohl ein naturschutzbeauftragter Jäger. Ob die Erzählung so stimmt, will ich, vertrauensvoll, nicht weiter recherchieren. Aber die Türme existieren.

    Autor: Karin Tschavgova

  • ..ist, dass Sie gleich in die Verteidigung gehen anstatt sich mit dem von mir aufgezeigten Problem zu befassen. Ich finde es unerträglich, dass Ortsbildsachverständige in den Gemeinden planen dürfen und dann ihre Stellvertreter*nnen, die auch in der Gemeinde planen, das Gutachten ausstellen. Diese Praxis ist mit der unabhängigen gutachterlichen Tätigkeit unvereinbar und sollte bei einer Überarbeitung des Ortsbildschutzgesetzes auch nicht mehr erlaubt werden.

    Ihre Belehrungen über die Schutzgebiete, die nicht ident mit dem Gemeindegebiet sind, finde ich sehr entbehrlich. Ich kenne das Ortsbildgesetz, da ich selbst auf der Liste der Ortsbildsachverständigen stehe. Im Beitrag ist das Schutzgebiet auch beschrieben und damit auch ersichtlich, dass diese auch für Sie wenig "erbaulichen Beispiele" im Schutzbereich liegen.

    Der Ausdruck "zahnloses Gesetz" stammt übrigens von einem hochrangigen Mitarbeiter in der Geschäftstelle, den ich zu den Mängeln in Birkfeld befragt habe.

    Autor: DI Elisabeth Kabelis-Lechner

  • Sehr geehrte Frau Kabelis-Lechner,
    Sie haben Recht, diese Beispiele sind wenig erbaulich. Trotzdem würde ich den Ortsbildschutz nicht als zahnlos bezeichnen, weil es viele Beispiele gibt, wo er gut funktioniert. (s. auch das Buch „Erhalten und gestalten – Ortsbildschutz in der Steiermark, Graz 2020).
    Ebenfalls richtig ist, dass es da und dort Ortsbildsachverständige gibt, die in „ihrer“ Gemeinde planen. In solchen Fällen wird das Ortsbildgutachten selbstverständlich von einem anderen Ortsbildsachverständigen verfasst. Dass Ortsbildsachverständige Konflikte mit BürgermeisterInnen scheuen, ist eine Verallgemeinerung, die leider die gute Arbeit vieler Ortsbildsachverständiger, die sich engagieren und gemeinsam mit den politischen Verantwortlichen und der Verwaltung das Ortsbild in vorbildlicher Weise weiterentwickeln, abwertet.
    Zur Rolle der Ortsbildkommission: Es gibt 63 Ortsbildgemeinden und jeweils bestellte Ortsbildsachverständige. Es ist nicht die Aufgabe der Ortsbildkommission, einzelne Gutachten der Ortsbildsachverständigen zu prüfen oder zu kommentieren, abgesehen davon, dass dafür weder die Kapazitäten der ehrenamtlich agierenden Kommissionsmitglieder ausreichen würden noch die Ortsbildkommission das Pouvoir hat, Gutachten für ungültig zu erklären (was übrigens gar nicht möglich ist, wenn ein rechtmäßig bestellter Gutachter ein solches verfasst).
    Was noch zu beachten ist, wobei ich nicht weiß, ob das im von Ihnen beschriebenen „Minus“ der Fall ist: Schutzgebiete in Ortsbildgemeinden sind nie ident mit dem Gemeindegebiet. Es handelt sich vielmehr um im Ortsbildkonzept festgelegte Zonen. Außerhalb dieser Zonen gilt das Ortsbildgesetz nicht, wobei jedoch jedenfalls § 43 Abs. 4 (allgemeine Ortsbildbestimmung) BauG anzuwenden ist.
    Eine Überarbeitung des Ortsbildgesetzes ist tatsächlich ein Desiderat (wie auch im oben genannte Buch beschrieben) und Sie können versichert sein, dass die Ortsbildkommission dahingehend aktiv ist.

    Autor: Eva Guttmann

  • Die innere Verbundenheit mit unserem Baierdorf beruht dann wohl auf meiner Namensgleichheit mit der Funktion und dem Geschlecht SUPPAN ;-)

    Autor: Gritzenweg

  • Siegfried Nagl hat sich mit dem Murkraftwerk und dem Speicherkanal ein Denkmal gesetzt. Die Zeiten ändern sich allerdings so schnell, dass sogar er noch einsehen wird, wie rückschrittlich und verantwortungslos diese Bauten waren. Gut möglich, dass er auch noch ihren Rückbau erlebt.

    Autor: Martin

  • graz war früher mal eine lebenswerte durchgrünte stadt mit weltberühmter grazer schule.
    heute betonwüste, aneinanderreihung häßlicher firlefanz klötze im ostblockdesign.
    bevölkerungswachstum um jeden preis macht es möglich. warum sollen sich die bauträger anstrengen wenn eh jede scheußlichkeit verkauft wird?
    eben.

    Autor: Anonymous

  • Wir müssen uns der Geschichte bewusst sein im Sinne einer Orientierung fürs Handeln, im Sinne eines Bewusstwerden der Konsequenzen, die Handlungen - und selbst Ausformulieren und Aussprechen von Gedanken ist Handlung - mit sich bringen, aber wir können nur frei handeln, wenn wir die ganze Last der (das ganze Wissen um) Geschichte ablegen können. Jeder Mensch hat gewisse Verhaltensmuster, die durch Sozialisation, durch Lernen angeeignet werden. Auch die Sprache hat eine Struktur (ein Muster), die es uns einerseites erlaubt, eine sprachliche Form zu finden, in der wir kommunizieren können, die aber andererseits auch in einem (je eigenen) Idiom ausformuliert wird, das für den Dialog hinderlich sein kann (wenn es bespielsweise um die diversen Idiome innerhalb der linken Bewegungen geht, aber auch zwischen diversen politischen Diskursen. Es ist möglich, gleiche Probleme in verschiedenen - politisch geprägten - Terminologien auszudrücken, sodass kein Dialog zustande kommt). Das Lossagen von Geschichte bedeutet nicht in einem selbstvergessenen, dämmrigen Zustand zu handeln, sondern vielmehr, dass man als Handelnde/r nicht den gesamten Geschichtsapekt implizieren kann. Das wäre dann ein Hemmschuh. Nietzsche sprach in diesem Zusammenhang über die Wichtigkeit des Vergessens, um Handlungsraum zu schaffen. Wenn ich immer nur nach den mir angeeignetet Verhaltens-/Handlungsmustern agiere (und diese niemals hinterfrage), werde ich immer die gleichen Fehler machen und Neuem, Veränderung keinen Platz geben, in mein Bewusstsein und mein Verhalten einzugehen. Darum geht es. Meine persönliche wie die allgemeine Geschichte sind wichtig im Sinne einer Handlungsdirektive, aber wenn ich mir das ganze Wissen um diese Geschichte(n) ständig bewusst mache, wird sie mich am Handeln hindern. Veränderungen können nur durch das Lossagen von Strukturen, von Mustern herbeigeführt werden, durch das Verlassen von eingefahrenen Bahnen.
    Gedanken ändern sich ständig. Das ist die Freiheit des Gedankens. Ich kann einen Gedanken nicht festhalten und zum Bleiben zwingen, es sei denn in Form (m)einer Sprache, aber dadurch ändert sich die Form des Gedankens (er wird zum Satz, zur Aussage, zur Handlung). Manche Gedanken kehren wieder, als Ahnung, als Wolkengebilde. Aber kehren sie wieder, weil sie sollen?

    Autor: Wolfgang Oeggl

  • "Wir sollten uns der Geschichte bewusst sein, die vor hundert Jahren stattfand, als wir krisengeschüttelt in falschen Ideologien unsere Rettung zu finden glaubten."
    und dann: "Und durch das Lossagen von der Geschichte eröffnet sich ein Handlungsspielraum mit neuen Regeln und Gesetzen."
    Warum soll sich Neues, ein neuer Handlungsspielraum, nicht eröffnen können mit Wissen und gerade im Bewusstsein um die Geschichte, so, wie Sie es selbst ein paar Absätze davor eindringlich schreiben. Wann war die Geschichte ein Hemmschuh für (notwendige) Erneuerung?
    Sie schreiben: "Wir müssen lernen, Gedanken, die bleiben wollen, zu formen, auszuformulieren und zu Ende zu denken."
    Das halte ich für richtig und gleichermaßen wichtig, aber Gedanken wollen, nicht sollen? Und selbst dann gilt, was der Autor Peter Schneider, ein Alt-68er-Linker, erkennt und im Buch "Denken mit eigenem Kopf" beschreibt: Das Resultat eigenen Denkens kann sich auch im Zeitenlauf eines Lebens ändern. Wichtig ist, Erfahrungen und Erkenntnisse zu hinterfragen. Eben, mit eigenem Kopf weiterdenken.

    Autor: kleine Denkerin

  • Ja, es gibt ihn noch! Am Ende der Sturzgasse knapp oberhalb des neuen Stegs steht er, der stehen gebliebene, alte Birnbaum mit seiner weit ausladenden Krone. Wie das kleine Wohnhaus daneben ist er durch eine Betonmauer vor Überflutung geschützt; so erinnert das Ganze an einen Koog oder Polder mit Deich im Wattenmeer. Daneben der großzügige asphaltierte Radweg, dann gleich der steile Uferdamm, dann die gestaute Mur. Von einer Absturzsicherung keine Rede - vielleicht soll man hier wirklich in die Mur "Sturz"en? Von etwaigen neu gepflanzten Bäumen an dieser Stelle und auch weiter "stau-abwärts" Richtung Kraftwerk ebenfalls keine Spur; es ist ja kein Platz dafür übrig geblieben. Schade, dass ich hier kein Foto unterbringen kann.
    Das ist jetzt keine Antwort auf die Frage, ob hier nicht strafbares Handeln oder Unterlassen vorliegt, sondern nur ein Hinweis auf das echte Ausmaß des Baummords an unserer Mur.

    Autor: Peter Laukhardt

  • "... sich ein wenig gepflanzt fühlen" ist wohl zu milde ausgedrückt, selbst als Sarkasmus. Wütend müsste man sein, Schadensersatz-Forderungen und Haftungsklagen müssten wir als kritische Stadtbewohner*innen aufstellen. All jenen gegenüber, die Fachleute und Warner*innen, die das kommen gesehen haben, verhöhnten, der Lüge bezichtigten, verfolgten und mit Klage bedrohten.
    Im Dezember 2016 schrieb ich im Feuilleton "Spectrum" der „Die Presse“ zum geplanten Kraftwerk: "Das Sachprogramm "Grünes Netz Graz", das die Maßnahmen und Ziele für die städtischen Grünräume zusammenfasst und im Sachprogramm Grünraum per Gemeinderatsbeschluss festgelegt ist, wurde in die Begutachtung der UVP nicht eingeschlossen, ja nicht einmal erwähnt." Der erste Satz meines letzten Absatzes lautete: "Was zählt, ist, dass die Stadt mit der dichten Uferbepflanzung einen sie charakterisierenden, erhaltenswerten Landschaftsraum verlieren wird."
    Die Folge meines damaligen Artikels, der aufwändig recherchiert war, ausschließlich auf auch in der UVP getroffenen Aussagen basierte und als Abschluss, deutlich gekennzeichnet, mein Resümee der Recherche ausdrückte:
    Die Energie Steiermark ließ ihren Pressesprecher bei der Presse intervenieren, weil ich in Doppelfunktion agierte. "Darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass Frau Karin Tschavgova derzeit in Graz in einer Doppelfunktion agiert? Einerseits tritt sie u.a. gegenüber Behörden als Redaktionsmitglied der Tageszeitung „Die Presse“ auf und fordert Informationen ein, andererseits ist sie Mitglied des Personenkomitees gegen die Errichtung des Murkraftwerks. (siehe Anhang).“ Abgesehen davon, dass ich nie als Redaktionsmitglied auftrat, wenn ich Informationen erbeten habe, sondern mich immer als freie Journalistin vorstelle, frage ich, was mir damals vorzuwerfen war. Die Reaktion des Herausgebers Rainer Novak möchte ich den Leser*innen nicht vorenthalten, weil sie deutlich macht, welche Abhängigkeiten und Netzwerke zu Entscheidungen führen, die weitreichend sind, ja ruf- und berufsschädigend sein können. Der Auftrag des Chefredakteurs an die Spectrum-Redaktion lautete kurz: "Bitte sofort abstellen, dass die Person sich als Presse-Mitarbeiterin ausgibt. Sonst müssen wir rechtlich gegen sie vorgehen." Zu diesem Zeitpunkt durfte ich bereits das 17. Jahr als freie Journalistin auf der Architektur & Design-Seite schreiben (lange vor der Bestellung des Chefredakteurs). Eine Klarstellung, dass ich mich nie als Redaktionsmitglied vorgestellt habe, reichte damals aus, um die Sache zu beenden, aber: So wird Druck ausgeübt, der andere, die in größeren Abhängigkeiten stehen, vielleicht dazu führt, keine brisanten Vorkommnisse und Geschichten mehr zu thematisieren.
    Ich konnte das verkraften, obwohl es mich ärgerte und kränkte, weil genau die freien Schreiber*innen im „Spectrum“ weitreichend die Qualität dieser Tageszeitung ausmachen. Die nun absterbenden Bäume am Murufer - diese umweltpolitische Schande, die jeder sehen kann - konnten den Maßnahmen für den Bau des Kraftwerks nicht standhalten.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Danke für diese profunde und treffliche Analyse des Jetzt.

    Autor: Alfred Bramberger

  • Leider ist die Gefahr einer drastischen Veränderung des noch vorhandenen vorstädtischen Ortscharakters akut. Einige Häuser rund um den Baiernbrunnen wurden bzw. werden schon "erneuert".
    Daher versucht die "BürgerInitiative Gritzenweg - RETTET den GRÜNGÜRTEL" seit Juli 2020, die baulichen Entwicklungen an diesem idyllischen ehem. Zufahrtsweg in die seinerzeit hier befindlichen Weingärten möglichst schon in der Planungsphase zu erkennen und auf eine schonende und verträgliche Ausführung der Projekte zu drängen.
    Dazu wurde an der Adresse https://www.openpetition.eu/gruenguertelgraz eine Online-Petition eingerichtet, die noch bis 11. August 2021 unterstützt werden kann.

    Autor: Anonymous

  • Man darf bei allen Verdichtungsbestrebungen auch den Effekt der lokalen Erwärmung – Stichwort Wär-meinseleffekt (urban heat island effect) nicht außer Acht lassen. Ich denke dass die Altvordern mit ihrer offenen Bauweise nahe dem angrenzenden Berglandes sensibler waren als jene von heute. Im Sinne der Erhaltung der Lebensqualität sollten Frischluftschneisen erhalten bleiben. Außerdem erfreut mich in dem besagten Zwischenraum eine herrliche alte Zierkirsche, die mit ihrer rosa Blütenpracht im Frühjahr weithin in den Straßenraum wirkt. Man sollte sie unter Naturschutz stellen.

    Autor: Flaneuse

  • Ich weiss , wo wir in den nächsten Lockdowntagen spazieren gehen.
    Was aber, wenn dieses Gebiet bald nicht mehr begehar ist, weil es total verbaut ist etc...
    Wenn alles gleich gemacht wird, dann gibt es leider auch keine beonderen Ziele um Spazieren zu gehen.
    Zunehmend verliert Graz an seinem individuellen Charakter
    Elisabeth und Tomasz

    Autor: DI Elisabeth Kabelis-Lechner

  • Die Dilatation der Zeitrechnung könnte mit dem Jahr Zweitausend begonnen haben. Der Film 2001 "Odyssee im Weltraum" von Stanley Kubrick markierte den Wechsel der Jahrhunderte in ein Jahrtausend und gab ihm mit der Zahl 1 einen neuen Zauber. Dieser lebte im Grazer Kulturjahr 2003 und bis in das Jahr Zweitausend10 fort. Dann wurde es schon etwas mühsam, 2013, naja und erst 2017, wie Apollo 17- schon längst vergessen! Im eigentlich SENSATIONELLEN JAHR ZWEITAUSENDZWANZIG holte uns die Vergangenheit wieder ein. Klimakrise, Umweltzerstörung, Vertriebene, Pandemie, Kriege, Not, Mißachtung der Menschenrechte, Armut - auch im Geist der westlichen Welt geben in einer vorsintflutlichen populistisch kapitalistischen Welt aus dem letzen Jahrhundert wieder kräftige Lebenszeichen. Der Zauber ist gegangen. Vielleicht sollten wir es in Zukunft mit "21" versuchen?

    Autor: Christian Andexer

  • Guten Tag! Die Frankstraße ist mir eine der liebsten Grazer Strassen, ich setze mich hiermit für sie ein. Ist es nicht möglich- das 1.x vielleicht sogar, diese Strasse als Kulturerbe zusehen? Ensembleschutz wird in Deutschland auch in Wohngegenden praktiziert. Miteingeschlossen die Vorgärten....
    An Wohnraum herrscht ein Überangebot, wird aber nicht publik gemacht.
    Bis dann, Brigitte Czermak

    Autor: Brigitte Czermak

  • Pardon! Der Fehler hat sich eingeschlichen, nachdem ich beim letzten Durchlesen das ursprünglich gedachte Beispiel für 1938, den Anschluss Österreichs an Deutschland im März dieses Jahres, auf ein weniger österreichspezifisches Datum geändert hatte und - bevor ich auch die Jahreszahl änderte - der langerwartete Elektriker eintraf. Danach (zu) rasch noch abgeschickt, c'est tout!
    Recherche braucht eine Tschavgova dafür nicht.

    Autor: Karin Tschavgova
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