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Man kann nur sagen: ja das stimmt!

Man kann nur sagen: ja das stimmt!

Ob Parkplatz von Lebensmittelhandelsketten oder die Umsetzung von Wettbewerben (Ihr Artikel Reininghaus Q7), Bebauungsplänen und Co, es fehlt schlichtweg am Projektmanagement.
Die fünf Phasen sind für alle gleich:
1) Vorbereiten
2) Initiieren
3) Planen
4) Steuern
5) Abschließen

Die ersten drei Punkte werden mehr weniger passabel abgearbeitet.
Bei Punkt 4 "Steuern" haben wir dann schon unsere Probleme:
Arbeitsfortschritt prüfen
Ergebnisse und Qualität prüfen
...

Beim Punkt 5 "Abschließen" fehlt es dann meist komplett (ich spreche nicht von den Bauträgern)
Projektabnahme
Abschlußmeeting
Abweichungsanalyse
Erfahrungssicherung
usw.

Das erinnert fast ein wenig an die EU-Konvergenzkriterien. Große Planung und Vorgaben, event. wird es noch geprüft und festgehalten, nur Konsequenzen gibt es defacto keine.

Im Architekturbereich ist es ähnlich. Große Vorgaben und Wettbewerbe (die sich übrigens im Wettbewerb tlw. schon nicht an die eigenen Vorgaben halten), seitens der zuständigen öffentlichen Stellen. Dann wird gebaut (meist sehr gutes Projektmanagement) und dann nach Fertigstellung, große Stille...

Niemand (es mag schon Einzelfälle geben) überprüft die Einhaltung der Vorgaben. Das erklärt auch den meist sehr großen Unterschied aus Wettbewerbsergebnis und tatsächlicher Umsetzung.
Beim Versiegelungsgrad, Anzahl der Bäume usw. wird es offensichtlich.

Bleibt zu hoffen, dass der Fokus und die Budgetaufteilung (Personal und deren Aufgabengebiet) vernünftiger auf den gesamten Projektmanagementprozess aufgeteilt wird.

Qualitätssicherung braucht die Punkte und das dazugehörige Personal für „Steuern“ und „Abschließen“!

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