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Öffentlich?

In Graz werden große Projekte anscheinend grundsätzlich unter möglichster Ausklammerung der öffentlichen Meinung abgewickelt. Eine Diskussion mit den Bürgern wird als Störung des Geschäftsmodells angesehen und daher gekonnt unterbunden. Wenn dann - wie beim Pfauengarten-Projekt - alle maßgeblichen Institutionen (Stadtbaudirektion, Stadtplanung, Denkmalamt, Altstadtkommission) in der vom Investor dominierten Jury vergattert werden, dann kommt halt so ein Ergebnis heraus. Und als dann umgeplant werden musste, wurde klar: eine Wohnanlage kann nicht so "öffentlich" gestaltet werden wie das geplante Hotel. Und einfach die Admontergasse an den Kastner zu verkaufen, kostete unsere Stadtregierung höchstens ein Achselzucken. Wichtig, das Karin Tschavgova das so treffend aufzeigt, aber eigentlich hätte die in Graz angesiedelte Tagespresse schon vor Jahren aufheulen müssen. Sie ist aber vielleicht zu sehr den Inserenten verbunden und hat kritisches Hinterfragen von Projekten dieser Art wohl nicht mehr in ihrem Repertoire. Max Mayr hat leider keine Nachfolger gefunden.

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