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Erklärungsbedürftig

ist meiner bescheidenen Meinung nach sowohl die Wahl des Kurators als auch die Wahl der Fotografin.

Angesichts der äusserst irritierenden Prämierung des Siegerprojekts bleibt zu befürchten, dass die Entscheidung anhand der gewissermassen absurden Fotos von Frau Corona getroffen wurde.

Die Entscheidung, sämtliche Projekte vom gleichen Fotografen abbilden zu lassen, ist durchaus positiv zu bewerten. Aber dann bitte beim nächsten Mal eine(n) Architekturfotografen/in, der/die auch in der Lage ist, das wesentliche eines Projektes zu erkennen und abzubilden.

Zum Thema Kurator möchte ich mich einem Kommentar weiter unten anschliessen. Wenn jemand der Meinung ist, dass ein Einfamilienhaus, das nur bis zur Einreichung von den Architekten bearbeitet wurde, des Landesarchitekturpreises würdig ist, dann wirft das ein äusserst schlechtes Bild auf den Kurator wie auch auf die steirische Architekturarbeit.

In diesem Sinne bleibt zu hoffen, dass bei der Preisverleihung eben nicht - wie vom Veranstalter gewünscht - allzu viele Laien anwesend waren, denn derartige Signale machen jahrelange Bemühungen, den Architekten nicht zum 1:200-zeichner zu degradieren, ganz schnell und einfach zunichte.

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