Recent comments


  • Wenn man den grimmigen Widerstand der Bewohner eines ganzen Häuserblocks gegen den vorgelegten Bebauungsplan ernst nimmt - und das sollte ja einer Stadtplanung wohl zumutbar sein, dann fragt sich: Was will man eigentlich erreichen? Ich sage bewusst nicht, verbessern, denn damit wäre eine wertsteigernde Neuorganisation gemeint - im Sinne von erhöhter Lebensqualität. Eigentlich will doch nur ein Eigentümer eine Baulücke schließen; das muss geordnet vor sich gehen, klar. Nun soll aber eine teilweise zwar ungeordnet gewachsene, dafür aber höchst lebendige Klein-Zivilisation zerstört werden, die in der großartigen gründerzeitlichen Erfindung der Blockrandbebauung mit ihren grünen Innenhöfen, nicht nur Rückzug, sondern auch lebendiges Miteinander bietet. So verkehrt sich die gute Absicht ins Gegenteil. Die Einwendungen der Bewohner zeigen deutlich auf, dass in der Produkt-Palette der Stadtplanung ein Angebot schmerzlich vermisst wird: das an den Bürger = Städter in seinen menschlich-sozialen Bedürfnissen. Ein Überdenken der gesamten Automatik der Stadtplanung wäre dringend nötig. "Wie wollen wir leben", lautet das Motto des Kulturjahres 2020/21, daran sollte man sich endlich orientieren.

    Autor: Laukhardt

  • Einfach kein Genierer mehr. Keine Rücksicht mehr auf Nichts. Und kein Ende in Sicht - wann wird endlich Schluss sein mit der Betoniererei?

    Autor: Anonymous 64

  • In Graz ist eigentlich gar nichts mehr schützenswert, es kann alles abgerissen werden und wird durch gleichförmige Quaderhäuser mit Flachdach ersetzt .
    Hauptsache die Geld- und Immomultis kommen zu ihrem Geld.

    Graz wird eine Stadt wie jede andere werden - nicht sehenswert! Es gibt so und so keine Kultur mehr, weder in der Bildung noch im Bauwesen. Ich habe resigniert.

    Eines jedoch ist sicher, Herr Nagl wird von mir sicher nicht mehr gewählt.

    Autor: Anonymous

  • Im laufenden Wahlkampf scheint der Bürgermeister - siehe Artikel Kleine Zeitung- ja urplötzlich seine Meinung zu ändern und überlegt doch eine von den Grünen und der SPÖ geforderte Leerstandserhebung. populistische Wahlkampftaktik halt und noch dazu so spät, dass es unglaubwürdig erscheint. So mutig, dass er einen Baustopp auspricht, ist er doch nicht, denn da würde der Herr Gollenz und die Immomafia doch wohl ordenlich mit ihm schimpfen. Hoffentlich vergessen die Grazer bei der Wahl nicht, wer für das bereits großräumig erfolgte Zubetonieren verantwortlich ist. Das ist Nagl, denn er ist für die Stadtplanung und Stadtentwcklung verantwortlich

    Autor: anonym

  • "Vielleicht nimmt sich ja ... Bürgermeister Mag. Nagl zusammen mit der Stadtbaudirektion der heiklen Sache an"

    Es ist zu befürchten, dass er es schon tat und die ASVK deshalb den Schutzstatus aberkannt hat...

    Der (und etliche andere Fälle) gehören wirklich in die Händer der Korruptionsstaatsanwaltschaft - hoffentlich sind die keine guten Freunde des Hrn. Nagl.

    Autor: Peter Kaiser

  • ...wenn ich das lese und wann immer ich an dich denke, zaubert mir die Erinnerung an dich, zauberst du mir von da oder irgendwo aus ein Schmunzeln ins Gesicht. Danke!

    Autor: Michaela Wambacher

  • Sehr schön aber der "Hauptplatz" dieser Kleinstadt ist halt nicht mit einem starkfrequentierten Platz in einer Großstadt wie Graz vergleichbar.
    Mit EU MItteln ist es in Polen aber auch leicht hochwertige Plätze zu schaffen und ich hoffe sowieso Polen und Ungarn werden bald aus der EU geschmissen.
    PS: Gehen sie lieber nicht mit einer Gay Pride Flagge durch die Straßen von polnischen Kleinstädten und Dörfer wenn sie Graz lebend wiedersehen wollen...

    Autor: Anonymous

  • Lieber Emil,

    wenn Du ab und an bei uns vorbeischaust, als Biene oder andres Wesen, gib uns einen kleinen Wink, damit wir uns daran erinnern, Dein Wirken fortzusetzen – als engagierte, aufmerksame und reflektierte BegleiterInnen der Gegenwart.

    Autor: Fabian Wallmüller

  • Da wurde ja wirklich etwas geändert oder nachgebessert, wie Frau Tschavgova schreibt. Auch der von der Bäckerei Auer eingerichtete Gastgarten tragt dazu bei, dass es jetzt doch als Zentrum wahrgenommen wird. Nur (2 Fragen)? Warum wurden die Parkplätze in der Reihe vor den Geschäften nicht weggelassen, die jetzt immer noch aussen vor den Balkonen der Bewohner existieren, obwohl die kostenlose, kühle Garage, keine 10 m weiter, meist mindestens halbleer ist. Zwei Behindertenparkplätze hätten gereicht und der Rest hätte der Grünfläche zugute kommen können. Und 2. Was soll der hässliche Radständer, der nachträglich vor den Eingang zu Sparmarkt irgendwie im Innenhof abgestellt wurde und den freien Durchgang verstellt?

    Autor: anonym

  • Eine gammelte noch, rostig und nur irgendwie an eine Fassade gelehnt, beim Lagerplatz in Graz St.Peter, bei der Sammelstelle Neufeldweg/ Maggstraße herum, als ich dort anlässlich der Grünschnittaktion 2021 Ende April meinen Strauchschnitt abgeben konnte (übrigens: eine Superaktion/ein Superservice der Stadt Graz) Ist die dabei?

    Autor: Tschavgova

  • das resümee dieses sehr zutreffenden kommentars kann man auf viele grazer gebiete anwenden. st. peter wurde zugebaut und wird weiter sinnlos nachverdichtet, dasselbe passiert in der lendgegend, in andtirtz oder mariatrost. man hat das gefühl, dass es keine funktionerende stadtplanung in graz gibt. vielleicht sollten grazer für die kommende gemeinderatswahl .daran dernken, dass der herr bürgermeister nagl dafür zuständigs ist. versiegelung zubetoniererei etc...
    es wird zeit für einen echten wechsel, warum nicht einmal ein gründe planungsreferentin?

    Autor: anonym

  • Ehrenzeichen des Landes Steiermark für Wissenschaft, Forschung und Kunst: FLOR Olga Mag. 8010Graz. Olga Flor hatteimmer schon Freude am Umgang mit Sprache, daran, mit Worten zu gestalten. Aufgewachsen ist die Literatin in Wien, Köln und Graz. Nach Absolvierung der Matura am Akademischen Gymnasium in Graz studierte sie Physik und Kunstwissenschaften, schloss das Studium mit dem Magistra-Grad ab und arbeitete anschließend im Multimedia-Bereich. Ihr erster Roman „Erlkönig“ erschien 2002. Seit 2004 arbeitet sie als freie Schriftstellerin und veröffentlichte Romane, Kurzprosa sowie Publikationen in Tageszeitungen und Zeitschriften. Ihr Roman „Die Königin ist tot“ – eine Macbeth-Neuerzählung – wurde 2020 in Wiener Neustadt, umgearbeitet in ein Theaterstück, uraufgeführt. In ihren Texten scheut Olga Flor kein Risiko. Familien-, Paarbeziehungen, Heldenkult, soziale Medien, ökonomische Ungleichheiten sowie vieles andere von dem, was unser heutiges gesellschaftliches Umfeld mitprägt, wird bei Olga Flor analysiert und lesbar gemacht. Mit Ironie, Komik und Subversion geht sie an ihre Themen heran. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen zeigen die Wertschätzung, die ihrem Werk entgegengen-gebracht wird. Vom Österreichischen Staats-stipendium für Literatur über die Nominierung für den Deutschen Buchpreis 2008 bis zum Preis als herausragende Künstlerin des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und den Franz Nabl-Preis der Stadt Graz reichen die verdienten Ehrungen für diese besondere Künstlerin. KADA Klaus Architekt Univ.-Prof. Dipl.-Ing. 8010 Graz. Klaus Kada ist einer jener Architekten, die Zeit ihres Lebens keiner Schwierigkeit aus dem Weg gegangen sind und die aus dem manchmal geradezu gesuchtenKonflikt Anregung und kreativen Antrieb gezogen und stets Haltung bewiesen haben. Alt und Neu hat Architekt Klaus Kada nie als Widerspruch gesehen. In der Verbindung alter Substanz mit neuer Idee hat er oft jene Herausforderung gefunden, in der er zeigen konnte, wie gut er als Architekt ist. Stets stellte er hohe Anforderungen an sich und seine Architektur. Geboren wurde Klaus Kada in Leibnitz. Er studierte an der TU Graz Architektur und unterhielt zunächst ein Büro ebendort. Mittlerweile führt er auch Architekturbüros in Graz und Aachen. Sein Zugang zur Architektur wurzelt ohne Zweifel in der klassischen Moderne. Sein erster gedanklicher Ansatz war, dass Architektur nur über die Gesellschaft entstehen könne. Daraus hat er Wohnbauprojekte mit Partizipation entwickelt. In den ersten Jahren seiner Arbeit als Architekt sah er sich mit einer damals noch vorhandenen „repressiven Politik“ konfrontiert, worauf er seine Suche nach einem Dialog zwischen Architektur und Gesellschaft gründete. „Basisdemokratie, Ablehnung der Gesellschaft und repressiven Politik, all das waren Versuche, es anders zu machen“, sagte er einmal im Gespräch. Beeindruckend ist das Werk Klaus Kadas nicht nur in seinem Umfang, mittlerweile umfasst es rund 120 realisierte große Projekte. Auch dieherausragende Qualität seines architektonischen Schaffens imponiert und fasziniert. Die Stadthalle in Graz, das Festspielhaus in St. Pölten, der neue Salzburger Hauptbahnhof, das Institut für Pflanzenphysiologie an der Universität Graz, zahlreiche Privathäuser, Wohnbauten, Industrie-und Bürogebäude zählen zu seinem ebenso umfangreichen wie bestechenden Werk.
    KURY Astrid DANKESWORTE Dr. 8045 Graz-Andritz. Seit 1987 gehen von der Akademie Graz wichtige Impulse für das gesellschaftspolitische und kulturelle Leben in Graz und der Steiermark aus. „Kunst öffnet Türen, wo sie keiner sieht“, hat Peter Weibel gesagt. Ein Erschließen von Sichtweisen ausvielfältigen Perspektiven hilft, Möglichkeitsräume zu öffnen. Diese Qualität von Kunst ist ein tragendes Element der Vermittlungsarbeit in aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen durch die Akademie Graz. In wechselnden Arbeitsbeziehungen mit Museen, Universitäten, Theatern, Kunst-und Sozialvereinen entwickelt die Akademie Graz ihr interdisziplinäres Forschungsprogramm. Seit 2005 ist Astrid Kury Geschäftsführerin und seit 2006 Präsidentin dieser verdienstvollen Organisation. Geboren in Schladming, studierte sie Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte in Wien und Graz und promovierte Ende der 90er-Jahre in Kunstgeschichte. Offenheit für Vielfalt und der europäische Fokus seien ihre Hauptanliegen, sagte sie einmal. Minderheitenpolitik, Sprachenpolitik, Inklusion und kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderung, Armutsbekämpfung und die Frage, wie eine gerechte Gesellschaft aussehen könnte, zählen zu Kernbereichen der Arbeit der Akademie Graz unter Astrid Kurys Leitung. Mehr Lebensqualität für alle ist ein Anliegen, das im Zentrum der bildenden Arbeit von Frau Kury steht. Ohne den Blick aufs große Ganze zu verlieren Brücken zu bauen, in stetigem Austausch und vielseitiger Kommunikation, wird in der Akademie Graz kulturelle Arbeit geleistet. Fachwissen soll publikumswirksam aufbereitet werden, um ein offenes Diskussionsklima zu befördern. Dabei ist die Kunst für Frau Kury „ein äußerst wertvolles Element gesellschaftlicher Reflexion und Bewusstseinsbildung“. Astrid Kury ist gewissermaßen neben-oder wohl vielmehr hauptbei Mitglied in diversen Kuratorien, Vorständen und Jurys, hat viele wissenschaftliche Abhandlungen veröffentlicht und die Akademie Graz auch immer wieder durch schwere, manchmal förderungsbedingte Turbulenzen zu steuern verstanden.

    Autor: Anonymous

  • "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"(2017) ein Film zum Niederknien mit dieser großen Schauspielerin in der Hauptrolle. Tolle Frau! Werd ich nie vergessen!

    Autor: Tschavgova

  • Lieber Peter,
    Als ich unlängst den Eggenberger Gürtel als Beifahrerin entlang fuhr, konnte ich mir bewußt links und rechts die Gebäude ansehen und so kam ich auch beim Stadtbauamt vorbei und mußte dort halten, da die Ampel rot war. Mein Blick glitt hinauf und ich dachte, in welcher Stadt bin ich jetzt bin ich in Nis (eine Stadt in Südserbien mit besonders hässlichen Bauten) oder Graz? Ich konnte die Frage nicht beantworten, lieblose, gesichtslose 08/15 Bauten ohne Umgebungsgestaltung so weit das Auge reichte. Ich sagte zu mir: Von einem Gürtel kann man ja nicht viel verlangen. Die Chuzpe ist aber - so sieht es ja in ganz Graz aus.
    Lieber Peter du stelltest eine Frage in deinem Artikel zu unserer Epoche :" erleben wir eine neue Gründer- oder eine neue Plünderzeit?" Meine Antwort ist - Plünderzeit, dumme, dreiste, geldgierige Plünderzeit durch unsere Stadtpolitiker geförderte Plünderzeit. Danke für deine wie immer lesenswerten Beiträge.

    Autor: Neu

  • der kommentar braucht eine erklärung, was ist mit abgehoben eigentlich gemeint und das no,na am anfang ???

    Autor: Anonymous

  • " Das konnte Unbekannte allerdings nicht davon abhalten, die Münzen nachts zu beschädigen und zu entwenden."
    No, na! Wie "abgehoben" agiert Ihr?

    Autor: Anonymous

  • Hier wird nicht genörgelt, sondern auf eine eher fragwürdige Aktion hingewiesen.
    Es wäre längst an der Zeit, einen echten, großen Bezirksportplatz in Leohnhard zu errichten ( mit Fußballfeld, Tennisplatz, Volleyball etc...) und nicht bloß einen kleinen ruhigen Park mit einer Doppelfunktion zu belegen. Die Ergänzung um einen Basketballplatz ist keine Bereicherung, denn entweder Basketball oder Fussball auf kleinerm Feld als vorher.
    Leonhard ist der einzige Bezirk ohne Bezirksportplatz!! Diese Umbennung ist eine PR-Aktion und bringt keine zusätzliche Freifläche. Daran mangelt es aber in ganz Graz.
    P.s. ich habe zwischen 2001 und 2004 direkt am A. M. Park gewohnt und mein Sohn hat dort Fußball gespielt.

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner

  • Lieber Peter Laukhardt
    Kaum lese ich einen Beitrag von Ihnen, bin ich auch schon erschüttert, trotzdem aber dankbar, dass Sie dies aufzeigen. Ich bin in Graz geboren (1945), habe 40 Jahre lang im 1. Bezirk in der Alten Universität in der Bürgergasse, später in der Sporgasse gewohnt, bis ich dann widerstrebend in eine Eigentumswohnung im Grüngürtel gezogen bin. Schon als Kind kannte ich alle Gassen und Straßen nach Namen, kannte die Häuser und mochte die Details an Hauseingängen und Fensterumrandungen. Wenn ich heute in die Stadt fahre, erkenne ich die meisten Straßen nicht wieder, gesichtslose Häuser - und meine stumme Frage: War da nicht ....? Mich zieht nichts mehr in die Stadt, ist nicht mehr "meine".
    Viele werden sagen, was jammerst du um Häuser, wo es doch so vielen Menschen schlecht geht, aber mit dem "Wegräumen" unserer Vergangenheit geht Stück für Stück auch unsere Identität verloren, unwiederbringlich! Im gleichen Takt fallen übrigens auch die Bäume!

    Autor: Astrid Kohlfürst

  • stellen sich mir Fragen, die hoffentlich von den Experten (Hüsler etc.) zu beantworten sein werden: 1) Geht es wirklich, das LKH auszublenden und damit auch das östliche Stadtgebiet? Ich fürchte, nein. Es wird also zwischen einer Innenstadt-Linie und einer Ring-Linie zu entscheiden sein. 2) Können S-Bahn-Linien innerhalb von Graz so geführt werden, dass sie neben Anschlüssen an Tram und Bus genug Haltestellen bieten? 3) Eine Quer-Verbindung im Süden (von der GKB über die (noch) Südbahn bis zur Ostbahn scheint mittelfristig unabdingbar; das würde auch das Magna-Werk gut anbinden (die erste Idee stammt übrigens aus dem Jahr 1941, hatte also vielleicht andere Zielsetzungen).
    Das Schlagwort "Verkehrsvermeidung" find ich ganz treffend, habe aber wenig Hoffnung. Hat man nicht das Projekt Reininghaus ursprünglich als autarke Stadt angekündigt? Wieso muss jetzt unbedingt eine neue Autostrasse ins Zentrum (Richtung Josef-Huber-Gasse) gebaut werden?
    Werden die gerade anlaufenden großen Wohnprojekte so ausgelegt sein, dass die Bewohner nur im Ausnahmsfall ihr "Quartier" verlassen müssen?
    Wie lauten die Antworten auf diese Fragen?

    Autor: Laukhardt
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