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Architekt Ernst Giselbrecht konnte den von der "Krottendorferstraße 7" Planungs- und Errichtungsgesellschaft mbH ausgelobten, einstufigen, geladenen, baukünstlerischen Wettbewerb für sich entscheiden.
Gegenstand des Wettbewerbes war die Erlangung von Vorentwürfen für eine Bebauung des Grundstückes entlang der Friedrichgasse und Grazbachgasse, dort, wo sich unter anderem das Grazer Augartenkino befindet, mit den Nutzungen
- Kindergarten/ Kinderkrippe
- Kinderfreunde Ortsgruppe Jakomini
- Geschäfte / Kleingewerbe
- Büroflächen
- Wohnungen
- Tiefgarage
Bereits im Jahr 2000 fand zum gegenständlichen Bauplatz ein städtebaulicher Wettbewerb statt, ausgelobt vom Amt für Stadtentwicklung und Stadterhaltung. Auf Basis des erstgereihten Projektes von LOVE architecture and urbanisme ZT GmbH, erstellte das Stadtplanungsamt bis Oktober 2001 die Bebauungsstudie „Augarten-Nord“, die die Grundlage für den jetzigen Wettbewerb bildete.
Unter dem Vorsitz von Arch. Reinhold Wetschko wurde das Projekt von Architekt Ernst Giselbrecht zum Sieger gekürt, den 2. Rang erlangte das Projket von LOVE architecture and urbanism ZT GmbH, den 3. Rang jenes von Arch. DI Heinz Spuller.
Beschreibung des Siegerprojektes:
Positiv bewertet werden die weitgehend konsequente Aufschließung und Anordnung aller Funktionsbereiche gemäß Ausschreibung, die im Projekt vorgeschlagene Anordnung von straßenseitigen Wohnungen im 4. und 5. OG entgegen den Vorgaben der Ausschreibung ist noch mit der Bauherrschaft zu diskutieren.
Ebenfalls positiv bewertet werden die Lichthöfe, der Kindergarten, die Baukörper und die Fassadengestaltung. Die straßenseitigen Terrassenüberdachungen der Penthouses sind im Einvernehmen mit dem Stadtplanungsamt zu überarbeiten. Von Seiten des Auslobers werden Kellerabteile für Wohnungen, Büros und Geschäft gewünscht. (Auszug aus dem Juryprotokoll)
Weitere Teilnehmer am Wettbewerb:
Arch. DI Marion Wicher, Graz
Arch. DI Hans Gangoly, Graz
o. Univ. Prof. DI Dr. techn. Heiner Hierzegger, Graz
Hohensinn Architektur ZT GmbH, Graz
o. Univ. Prof. DI Dr. tech. Hansjörg Tschom, Graz
Zum Juryprotokoll und zu den Modellfotos aller eingereichten Projekte gelangen Sie über den unten angeführten LINK.
| Verfasser/in: |
Redaktion GAT Graz Architektur Täglich
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| Datum: |
05|10|06 |
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Kommentare ...
| 19 | 10 | 06 |
Danger Danger!
Take care of the insane driver of the A-class Mercedes on the rendering!!
Verfasser/in: Toyo (Toyo@Ito.com)
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| 09 | 10 | 06 |
stimmt !
ich sage meine Meinung ehrlich und hab es nicht notwendig mich hinter pseudonymen zu verstecken- come out- kann ich nur sagen- keine Angst !
Verfasser/in: Christian Andexer (office@andexer.at)
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| 07 | 10 | 06 |
mit/ohne/glied
Hört, hört! Der Ex- funktionär outet sich. Er ist ein Zwangsmitglied ......
Verfasser/in: sebseb (seb@hotmail.com)
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| 06 | 10 | 06 |
funkelfunkel
ehhh ... man das funkelt ja ... es leben die 80er
:-)
Verfasser/in: nena (nena@sterne.net)
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| 06 | 10 | 06 |
Arch. Wetschko soll zurücktreten !
Als Architekt und (Zwangs)mitglied der Architektenkammer für Steiermark und Kärnten finde ich es ungeheuerlich, dass ein Vorstandsmitglied der Liste refresh an diesem nicht mit der Kammer abgestimmten Wettbewerb als Juror teilgenommen hat. Dies konterkariert die Arbeit der Sektion Architekten !
Verfasser/in: Christian Andexer (office@andexer.at)
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| 06 | 10 | 06 |
Kein Licht(spieltheater)blick?
Mich interessiert an der ganzen chose nur eines: wurde das augartenkino wegrationalisiert?
k. tschavgova, cineastin
Verfasser/in: tschavgova (tschavgova@aon.at)
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| 05 | 10 | 06 |
Da tauchen doch zwei Fragen auf....
Vielleicht naiv gedacht, aber dennoch frage ich mich: Ist es nicht erfreulich, wenn private Investoren, ohne dazu verpflichtet zu sein, Architekturwettbewerbe durchführen, selbst, wenn es oftmals „nur“ geladene sind, um einen qualitativ hoch stehenden Entwurf zu erlangen ? Im Fall des hier dokumentierten Wettbewerbs wurde aus von Ulrike Bogensberger genannten Gründen kein Konsens mit dem Auslober erzielt und der Wettbewerb daher ohne Abstimmung mit der Kammer durchgeführt - anders wäre es möglicherweise für den weiteren Verlauf des Projektes besser gewesen. Umso mehr verwundert allerdings, dass zum einen ein Vorstandsmitglied der Sektion Architekten der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, nämlich Herr Architekt Wetschko, beim Wettbewerb Hauptjuror war. Warum verzichtet er nicht auf eine Teilnahme, wenn der WB ohne Abstimmung mit der Kammer gelaufen ist? Andererseits stellt sich die Frage, warum Architekten der Einladung zum Wettbewerb folgen, wenn sie möglicherweise gar nicht mit der Durchführung des Projektes beauftragt werden?
Verfasser/in: H. X. Ferstinger (h.x.ferstinger@hotmail.com)
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| 05 | 10 | 06 |
Gratulation dem Gewinner !
Schade, dass der Auslober bei dieser umfassenden Aufgabe an einem derartig exponiertem Standort sich nur acht Büros bedient hat, um das beste Projekt ermitteln zu können. Schade auch, dass der Auslober beabsichtigt, den Gewinner nur bis zur Einreichung zu beauftragen. Eine Abstimmung dieses Verfahrens mit der Standesvertretung der ArchitektInnen - Steiermark/Kärntnen hätte im Vorfeld dazu unterstützend einwirken können. Die schiefe Optik, wenn das administrierende Büro auch in der Jury stimmberechtigt ist bleibt ohnehin.
Verfasser/in: Ulrike Bogensberger (ulrike.bogensberger@arch-bp.at)
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Siegerprojekt 1128 - Arch. DI Ernst Giselbrecht, Graz > Schaubild von der Augartenbrücke
Siegerprojekt 1128 - Arch. DI Ernst Giselbrecht, Graz > Schaubild Innenansicht
Siegerprojekt 1128 - Arch. DI Ernst Giselbrecht, Graz > Ansicht Osten
Siegerprojekt 1128 - Arch. DI Ernst Giselbrecht, Graz > Ansicht Süden
Siegerprojekt 1128 - Arch. DI Ernst Giselbrecht, Graz > Ansicht Westen
Siegerprojekt 1128 - Arch. DI Ernst Giselbrecht, Graz > Ansicht Norden
Siegerprojekt 1128 - Arch. DI Ernst Giselbrecht, Graz > Grundriss EG
Siegerprojekt 1128 - Arch. DI Ernst Giselbrecht, Graz
2. Rang: Projekt 1123 - LOVE architecture and urbanism ZT GmbH, Graz
3.Rang: Projekt 1122 - Arch. DI Heinz Spuller, Graz
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