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Kommentar zum Artikel von Christian Nerat "Ein Leuchtturm der mit fünf Sternen strahlt", der am 07.03.2005 in der Kleinen Zeitung erschienen ist.
Schreckliches sprang mir kürzlich aus der kleinformatigen Tageszeitung aus Graz ins Gesicht. Unter dem Titel "Leuchtturm für gute Architektur" oder so ähnlich war ein Hotelprojekt in der Steiermark abgebildet, das die schlimmsten Erwartungen von Tirollywood- Sissy - Heidi Kitsch bei weitem übertraf.
Wenn mit so einem Projekt ein ländlicher Tourismusbetreiber aufkreuzt, der damit Gäste mit hohem Kitschbedürfnis und Geld wie Heu anlocken will, so mag das bauernschlau und absolut unverantwortlich sein, wird aber, wie nachzulesen, dieses Projekt von Frau Klasnic präsentiert, der Kulturreferentin des Landes Steiermark, der, wenn man ihren Worten glauben darf, Architektur ein besonderes anliegen ist,........................?
Dann kann man nur sagen: denk ich an die Steiermark bei Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht.
| Verfasser/in: |
HDA Graz, Vorstand
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| Datum: |
10|03|05 |
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Kommentare ...
| 31 | 03 | 05 |
"Leuchtturm" - die 7. (Meinung)
Nachdem sich die Emotionen über den „Leuchtturm für gute Architektur“ (Überschrift Tageszeitung), der die Gemeinde Haus i.E. touristisch erstrahlen lassen soll, etwas beruhigt haben und nun alle Kommentare zum Thema vorzuliegen scheinen, möchte ich mich doch noch kurz zur Meinung von R. Wagendorfer äußern, die ich voll und ganz teile.
Bedenkt man, dass die Projektpläne letztendlich von einem Grazer Architekten (Ziviltechniker, der sich lt. Internetangabe in „ständiger Kooperation“ mit einer namhaften Architektengruppe befindet) bearbeitet worden sind, ich sage absichtlich be-arbeitet und nicht er-arbeitet, muss man mit der Kritik an einer ausschließlich politischen Verantwortung in diesem speziellen Fall etwas vorsichtiger sein.
Jemand, der nicht vom Fach ist, müsste sich eigentlich doch irgendwie auf die aus einem Ziviltechnikerbüro für Architektur kommende Qualität verlassen dürfen.
Zumindest so lange man nicht die Hintergründe kennt und diese nicht im Lichte der dzt. Situation vieler, vor allem jüngerer Architekten sieht.
Wie soll jemand, der nicht vom Fach ist, egal ob Politiker oder örtl. Baubehörde wissen, dass der ursprüngliche Entwurf für die von einem Grazer Ziviltechniker baureif gezeichneten Pläne eigentlich aus einem „Bau- und Innenarchitekturbüro“ unseres unmittelbar westlich benachbarten Bundeslandes stammt und - wie alle aus diesem (seit den 80-er Jahren hier amtsbekannten) Baubüro stammenden „Entwürfe“ - so etwas wie urheberrechtlich abgesichert sein dürfte. Änderungen an der seit 20 Jahren ewig gleichen und von gewissen Investoren offenbar sehr bevorzugten Gestaltungsweise (eine Art Markenzeichen des Baubüros) sind jedenfalls nicht zulässig.
Diverse ähnlich gestaltete, gemessen an der neuen Hotelarchitektur (z.B. Hotel Madlein in Ischgl usw.) jedoch inzwischen veraltete Hotelburgen erfreuen seitdem eine in der Zahl abnehmende neureich – kitschige Urlauberklientel nicht nur im Ursprungsland Salzburg, sondern auch in der Steiermark und in Kärnten!
Dass heute die Wege zum Ziel immer verschlungener und trickreicher werden ist für fachfremde Personen (Politiker, Investoren, Behörden, Medien usw.) aus Unterlagen wie einem schön hergeputzten Modell, freundlichen Fotomontagen und riesigen Plänen wirklich nicht zu ersehen.
Nach außen hat somit alles seine Ordnung, Politiker und Behörden sind beruhigt: ein von einem Ziviltechniker, noch dazu von einem steirischen Architekten eigentlich nur be- aber nicht erarbeitetes Projekt liegt vor, was soll da noch schief gehen?
In Wirklichkeit aber hätte alles nur anders und ein wenig transparenter laufen müssen – eine an heutigen internationalen touristischen Ansprüchen gemessene Blamage wäre erspart geblieben.
Da es kaum vorstellbar ist, dass dieses Projekt so ganz ohne steirische Förderungsmittel realisiert werden kann, hätte im Sinn des öffentlichen Interesses an seiner Nachhaltigkeit (dazu gehört auch die Qualität der Gestaltung) jedenfalls ein Architektenwettbewerb verlangt werden müssen.
Oder wenigstens wäre – bei Direktbeauftragung - ein Gestaltungsbeirat für das Bauverfahren einzuberufen gewesen, denn spätestens ein Fachbeirat hätte das Kuckucksei sofort erkannt.
Uns wenigen - allen voran Robert Wagendorfer - die sich „im Amt“ noch darum kümmern können, ist es ein sehr ernstes Anliegen die herrschenden Zustände, wie sie sich hier wieder gezeigt haben, zu ändern. Nicht Schuldzuweisungen helfen, denn da wären auch Fragen an die Ziviltechnikerschaft zu richten, sondern nur ein gemeinsames Arbeiten an neuen Wegen der Vergabe -„Vergabe-Kultur“ eben - und an geregelten Vorgangsweisen für eine architektonische Qualitätssicherung.
Das fehlt in der Steiermark derzeit gänzlich, aber: es wird daran gearbeitet!
Gerda Missoni
Verfasser/in: Dipl.-Ing. Gerda Missoni (gerda.missoni@stmk.gv.at)
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| 18 | 03 | 05 |
Lieber Robert
Danke für deinen Kommentar, es freut mich immer von Dir zu hören, bzw. zu lesen. Du hast ja so recht! Natürlich kann es nie und nimmer alleinige Aufgabe der Politik, respektive der Kulturpolitik sein in einer Stadt, einem Land, einer Region oder einem noch größeren Gefüge etwas weiter zu bringen. Das gilt in allen Bereichen, ob das die Wirtschaft, die Bildung, die Kultur oder eben die Baukultur/Architektur anbelangt. Wichtig ist jedoch, wenn sich irgendwo und irgendwie was ändern soll, dass das Gespräch zwischen den beteiligten VertreterInnen des Fachs stattfindet, und gemeinsam Lösungsvorschläge erarbeitet werde. So war das auch, als der Gemeindehochbau reformbedürftig erschien, es fand ein langer, zeitaufwändiger und intensiver Arbeitsprozeß zwischen Standesvertretung, Bauverwaltung und Politik statt, der letztendes das von Dir beschriebene und allgemein für gut befundene Modell ausarbeitete und zur Umsetzung brachte. Wie wir wissen, beginnen die Anstrengungen Früchte zu tragen, erste Projekte, die über diesen Prozess entwickelt wurden sind fertiggestellt, gelungen, und können demnächst in einer Publikation vorgestellt werden.
Genau solche gemeinsamen Ansätze müssen nun aber auch anderen Ebenen entwickelt werden, sodass die Qualität an möglichst vielen Stellen des Landes wirksam gehoben werden kann. Die oftmals geforderte Einrichtung von Fachbeiräten kann dazu ein Mittel sein, dass ja in zahlreichen anderen Orten (nicht nur in Vorarlberg, und nicht nur in Städten, sondern etwa auch in OÖ, und dort etwa auch 4 x für die jeweiligen Vierteln des Landes) sehr gute Ergebnisse zeitigt, aber auch andere Möglichkeiten der Qualitätsssicherung sind denkbar.
Ich wünsche mir also für die Sache der Baukultur, dass es möglichst bald zu Gesprächen zwischen den Interessensgruppen kommen möge, zu denen wir, die steirische Architektenschaft, geeint als "Plattform Architektur" schon seit geraumer Zeit einladen.
Zuletzt möchte ich Dir ad personam jedenfalls für deinen Einsatz in der Sache danken. Das muß auch einmal gesagt werden.
Du scheinst mir auch ein gutes personifiziertes Beispiel dafür zu sein, dass natürlich, wie Du schreibst, nicht die Politik ALLEINE, sondern, wie Du in der für Dich charakteristischen Bescheidenheit NICHT schreibst, auch die zuständige Verwaltung (im Zusammenwirken mit den sonstigen Beteiligten) für das Gelingen von Qualität verantwortlich ist.
Liebe Grüße, Günter
Verfasser/in: günter koberg (koberg@tugraz.at)
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| 18 | 03 | 05 |
Projektkultur
Nicht nur angesichts dieses Projektes und den Kommentaren dazu, sondern auch bei anderen in letzter Zeit geführten Gesprächen stellt sich mir immer wieder die Frage, kann „die Politik“ bzw. Frau LH Klasnic allein für die wie es scheint fast flächendeckende Bau- und Vergabe(un)kultur verantwortlich gemacht werden?
Im Gemeindehochbau wird bei – vielleicht nicht besonders medienwirksamen – Projekten durchaus gezeigt (und von Frau LH Klasnic vollinhaltlich unterstützt), dass Projektkultur gefordert und möglich ist. Beispiele dafür gibt es genug, natürlich auch Negativbeispiele. Wie für die positiven so gibt es auch für die negativen Beispiele viele Beteiligte, Verantwortliche (also nicht nur die Politik!) und Hintergründe bzw. Randbedingungen.
Der derzeit nach dem Vorarlberger Modell geforderte Gestaltungsbeirat wird – ohne dass die Notwendigkeit bzw. Sinnhaftigkeit einer Projektkultur und gewisser Rahmenbedingungen „von Allen“ (also nicht nur von der Politik und von den Bauherren) erkannt und akzeptiert wird, nur jene ansprechen, die sowieso schon um eine entsprechende Projektentwicklung und –abwicklung bemüht sind.
Es wird auch notwendig sein, einvernehmlich und jedermann / jederfrau verständlich zu klären, was Baukultur, Vergabekultur etc. aus Sicht der Politik, der Bauherren, der Nutzer, der (Raum-)Planer, der Auftraggeber und Auftragnehmer und auch der Medien (wie sich am konkreten Fall zeigt) bedeutet. Dazu ein kritischer Satz (in Richtung aller Projektbeteiligten) aus dem Artikel „Vertrauen schaffen, das Baukunst möglich macht“ – Arch. Bruno Spagolla in der Broschüre „Mut zur Qualität“ (Ausgabe 2000): „Architekten neigen ja zu der Unsitte, mit Menschen über Dinge reden zu wollen, bei denen sie sich im allgemeinen nicht auskennen, nämlich über Architektur, Kunst und Ästhetik und nicht darüber, wo ihre Kompetenz liegt, bei ihren Wünschen, Bedürfnissen, Bedingtheiten und ökonomischen Möglichkeiten.“
Verfasser/in: Robert Wagendorfer (robert.wagendorfer@stmk.gv.at)
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| 14 | 03 | 05 |
Baukultur in der Steiermark
Liebe KollegInnen,
zuerst bedanke ich mich, dass ihr das "Leuchtturm - Thema" aufgegriffen habt, und sich anlassbezogen eine rege Diskussion zu entwickeln scheint.
Ich denke, dass derartige Zeitungsmeldungen u.a. auch mit Informationsdefiziten zu erklären sind. Ich fürchte, dass niemand der im Artikel aufgezählten WürdenträgerInnen, als sie das touristische und wirtschaftliche Wunder-Projekt lobten, nur im Entferntesten daran gedacht haben, dass das Thema Baukultur, Gestaltung der Umwelt, Architektur - oder wie auch immer wir es nennen wollen - damit in Verbindung zu setzen ist. Es ging um Bettenzahlen, fünf Sterne, Luxus der Sonderklasse, also Touristen der betuchtesten Art und natürlich um Arbeitskräfte, die an die Region gebunden werden. Dass all diese Versprechungen ob der himmelschreienden Unkultur des Projekts sich eher zu einem veritablen nächsten "Bauchfleck" für die eh schon ausreichend mit Füßen getretene Umwelt besagter Tourismusregion entwickeln wird, wer sagt es den Verantwortlichen? Sie lehnen fachliche Beratung derzeit noch ab, der Leidensdruck, von einer Fehlentscheidung zur nächsten zu tappen, scheint noch zu gering zu sein.
Ihr habt recht, die Steiermark hat sich im gesamtösterreichischen Vergleich in den vergangenen Jahren von einer Vorreiterrolle zu einem Schlußlicht in Sachen Baukultur/Architektur gewandelt. Diesem Trend gegenzusteuern muß unser aller Interesse gelten. Es reicht das Klagen über die fehlenden politischen Weichenstellungen nicht aus. Wir müssen uns aktiv um das Gespräch mit Repräsentanten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft bemühen, dort Lösungsansätze deponieren, und auf deren Durchsetzung drängen. So wurde etwa bereits angedeutet, dass Gestaltungsbeiräte, wie sie anderenorts bereits seit langer Zeit gut funktionieren, dringend einzurichten sind. Das kann nur funktionieren, wenn die öffentliche Hand tatsächlich Interesse an Fragen der Baukultur hat, und Willenskundgebungen in der Richtung nicht als leere Worthülsen gemeint sind. Das sprichwörtliche Bänder-Durchschneiden anläßlich von fertigen Bauaufgabem das Eröffnen von Ausstellungen, das Suchen von Uneinigkeit unter Architekturvereinen und ähnliches mehr reichert den Humus des Architekturschaffens nicht an. Es gilt die Produktionsbedingungen zu verbessern, und dazu ist Willen, Ausdauer und fachliche Kompetenz einzusetzen. Natürlich ist es schön, wenn nach jahrelangem Bemühen ein Buch über "Tourismusbauten des Landes ..." herausgegeben werden kann, wie uns dies andere Bundesländer vorexerzieren. Nur ohne realisierte kulturell wertvolle Beispiele kann kein Architekturführer enstehen. Leider ist die nach außen projezierte "Uneinigkeit" ein hauseigenes Phänomen der derzeitigen Landesverwaltung. Denn für die Fragen der Baukultur gibt es keine eindeutige Zuständigkeit, sie ist ungeklärt, aufgeteilt zwischen diverse Abteilungen, ausgelagerte organisationseinheiten und Personen. Daher lautet meine Anregung seit geraumer Zeit: Wir bitten die zuständige Kulturpolitikerin, Frau LH W. Klasnic zu einem Gespräch mit der Plattform, um Ihr die wichtigste Basisinformation in Sachen Baukultur und Produktionsbedingungen der Architektur darzulegen.
Ich hoffe, dass der Termin zustande kommt, bevor die insolvente Tourismus-Leuchtturm zum Abbruch freigegeben wird, und neben Spielberg, Semmering und anderen Flops ein weiterer Mosaikstein für humoristische Auseinandersetzung mit Landespolitik (siehe: Matschek im Gespräch mit dem "Ermöglicher" anläßlich der Falter-Präsentation), bzw. für Spott und Hohn geworden ist.
Verfasser/in: koberg Günter (koberg@tugraz.at)
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| 12 | 03 | 05 |
Nägel mit Köpfen machen
Das allgemeine Kopfschütteln und die Betroffenheit über das Hotelprojekt in Haus im Ennstal in Fachkreisen kann ich gut nachvollziehen. Hat denn auch bei mir das Lesen des Beitrags von Christian Nerat in der Kleinen Zeitung am vergangenen Montag unkontrollierbares Kopfschütteln ausgelöst. Nachdem ich meinen Nacken wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte, drängte sich einmal mehr die Frage auf, welche Möglichkeiten es gibt, um in den Köpfen privater Investoren oder von Entscheidungsträgern in Städten und Gemeinde qualitätvolle innovative Architektur zu etablieren. Wettbewerbe? Müssen von privaten Bauherren nicht durchgeführt werden. Gesetzte? Diese haben meist keine Wirkung, denn sie sind da,um sie zu umgehen. Das zeigt sich auch beim Stein des Anstoßes Golfhotel in Haus i. E. Die UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) wurde durch Reduzieren der Gebäudehöhe gekonnt umschifft und die Landesbaudirektion, die für die UVP zuständige Stelle, damit ausgeschaltet.
Eine effektive Möglichkeit um auf Gestaltung Einfluss zu nehmen, das ist hinlänglich bekannt, wäre die Installation von Gestaltungsbeiräten, wie an gut funktionierenden Beispielen in Vorarlberg, Salzburg, Niederösterreich und Oberösterreich zu sehen ist. Nun wird seit einiger Zeit in Politik- und Fachkreisen über einen Grazer Gestaltungsbeirat diskutiert, der noch in diesem Jahr eingerichtet werden soll. Ich würde mir wünschen, dass sich die Verantwortlichen der Stadt Graz an den bereits bestehenden Beispielen orientieren, anhand dieser Beispiele so schnell als möglich zur Tat schreiten und für Graz und Umgebung einen Fachbeirat installieren, der Gestaltungsbeiräte in möglichst vielen steirischen Gemeinden nach sich zieht. Die Erfahrung z. B. in Oberösterreich belegt, dass die dort eingeführten Beiräte von den Entscheidungsträgern wie Bürgermeistern, Baureferenten, nicht als lästige Anhängsel betrachtet, sondern gerne bei Gestaltungsfragen eingebunden werden. Durch die Einbindung des Fachbeirats werden eben diese Entscheidungsträger, oftmals handelt es sich um fachlich nicht geschulte Bürgermeister, von der Verantwortung enthoben, über Gestaltung urteilen zu müssen.
Ich empfehle, wie dies Frau DI Missoni bereits vor mir tat, den Artikel „Beiräte für Stadtgestalt“ von Herbert Karrer zu lesen (zu finden auf GAT unter http://www.gat.st/pages/de/nachrichten/1216.htm)
Verfasser/in: Michaela Wambacher (michaela-wambacher@gmx.at)
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| 11 | 03 | 05 |
koren schau oba...
Klasnic ortet uneinigkeit bei den architekten wie unlängst zu lesen war. klasnic sollte bei ihren öffentlichen auftritten schauen, daß sie sich mit sich einig wird, baukultur – vergabekultur, wurde auch von ihr am 7.5.2003 ganz groß geredet. Wenn sie das damit meinte können wir in zukunft auf ihre unterstützung in sachen baukultur verzichten. Eine bankrotterklärung eines landesrates, eines landeshauptmannes, vor allem dann wenn er die sache der kultur und somit auch der baukultur einstens zur chefsache erklärt hat.
Verfasser/in: rottenbleiner (rottenbleiner@aon.at)
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| 11 | 03 | 05 |
Schwerpunkt Architektur Steiermark
Baukultur zu reden ist offensichtlich leichter als Baukultur zu leben. Die Bewohner des grauen Hauses in Leoben haben es auf jeden Fall viel schöner als die Gäste in Haus im Ennstal es haben werden. Zumindest was die Baukultur angeht.
Verfasser/in: Christian Andexer (office@andexer.at)
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Östlich des bestehenden Dachstein-Tauern-Golfplatzes in Haus im Ennstal soll mit einem Investitionsvolumen von 33,5 Millionen Euro ein Fünf-Sterne Golf- und Schiresort entstehen. Errichter und Generalunternehmer ist das Münchner Bauunternehmen Bilfinger Berger, Betreiber die „Corinthia Hotel International“ mit Sitz auf Malta. Entwurf: Büro Hauswirth Partner GmbH., Bau und Innenarchitekturbüro, Salzburg.
Foto: Ch. Nerat
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