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Wohnwagen ganz nach Wunsch

Architekturstudierende der TU Graz präsentieren „Mehrzeller“

Sommerzeit ist Ferienzeit und damit Hochsaison für Camper. Alle denkbaren Möglichkeiten, die „vier Wände für unterwegs“ selbst zu gestalten, bietet nun eine Initiative zweier TU-Studierender. In ihrer Diplomarbeit befassten sie sich mit mobilem Wohnen und eröffnen mit ihrem Konzept eine neue Generation von Caravans: Ihre „Mehrzeller“ lassen sich individuell gestalten und so optimal den Bedürfnissen der Nutzer anpassen. Die Studierenden präsentieren den „Mehrzeller“ ab 29. August 2008 beim „Caravan Salon Düsseldorf“ der europäischen Camper-Szene, von 15. bis 19. Oktober 2008 ist er auf der Messe Wels zu bestaunen.

Kein klassisches Architektur-Thema wie Hausbau oder die Gestaltung sonstiger Bauwerke haben zwei Studierende der TU Graz für ihre gemeinsame Diplomarbeit gewählt: Theresa Kalteis und Christian Freissling befassen sich in ihrer Abschlussarbeit mit „mobilen Wohnlösungen“ und beschlossen, ihr Konzept eines „Mehrzellers“ auch gleich in die Realität umzusetzen. „Dieses ehrgeizige Projekt sprengt den Rahmen einer Diplomarbeit deutlich, da die beiden Studierenden nicht nur ein engagiertes, innovatives Konzept entwickelt haben, sondern über das übliche Planen und Modellbauen hinaus einen fertigen Prototypen präsentieren“, erklärt Diplomarbeits-Betreuer Peter Schreibmayer vom Institut für Architekturtechnologie der TU Graz. „Zudem ist das Projekt endlich ein Versuch, sich von der Vorstellung zu befreien, dass Wohnanhänger immer gleich aussehen müssen: Üblicherweise ist es nur die Farbe der Textilien, ab nun lässt sich die gesamte Konfiguration des Fahrzeuges individuell gestalten“, hebt Professor Schreibmayer hervor.

Formensprache der Natur

Der Prototyp des originellen Campinganhängers besteht aus einer Vielzahl von verwinkelten Zellen, welche sich aneinander reihen und ein optisch ungewöhnliches Bild von Ecken und Kanten ergeben. „Unser Konzept orientiert sich an der Bionik und nimmt bewusst Anleihen aus der Natur“, erklären Theresa Kalteis und Christian Freissling. Beim Blick ins Innere offenbart der „Mehrzeller“ seine Vorteile: Durch den selbst konfigurierbaren Innenraum ist er direkt auf die Anforderungen der Nutzer zugeschnitten. Entspannen, feiern, essen, verstauen – an alle Bedürfnisse des mobilen Wohnens ist gedacht. Die Details stellt sich der Campingfreund selbst zusammen: Ein Online-Konfigurator ist in Arbeit, mit dem jeder Interessierte das Design seines Mehrzellers selbst wählen kann. „Wir wollten mit unserer Idee zeigen, dass es auch anders geht. Jeder Wohnwagen ist ein Unikat“, so die Studierenden, die ihre Idee marktfähig machen wollen.

KONTAKT:
Theresa Kalteis
Team „Mehrzeller“
theresa.kalteis@student.tugraz.at
T +43 (0) 650 70 42 000

Datum:

Fr. 22/08/2008

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Kommentare

..no chance

...der entwurf ist ja ganz witzig, hat aber auf dem markt aber nicht den funken einer chance!..das sollte man sich bewusst sein, bevor da irgndwelche optimistische gedanken aufkommen sollte- oder sogar eine konkrete realisierung ins auge gefasst werden sollte!

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