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Bericht
UNESCO gegen Hochhausprojekt Eislaufverein

In Architektenkreisen, Medien und Wiener Architekturinstitutionen herrscht seit Längerem helle Aufregung über das Hochhaus-Investorenprojekt auf dem Areal rund um den Wiener Eislaufverein. Im unten stehenden Artikel von A. Radner bringt Architekt Puchhammer es auf den Punkt: Bei dem Ergebnis steigt einem ja die Galle hoch. Auch Stadtplaner Reinhard Seiß stellt am 29. Juni 2015 im ORF-Mittagsjournal fest, dass die Stadt Wien eine eine große Bereitschaft hat, Wünsche von Investoren zu erfüllen.

Nun erteilt die UNESCO dem Projekt Eislaufverein eine klare Absage und Wien droht den Weltkulturerbestatus zu verlieren. In seiner Sitzung in Bonn, die vom 28.06. bis 08.07.2015 stattgefunden hat, ist das UNESCO-Welterbekomitee einstimmig zum Entschluss gekommen, das geplante Hochhausprojekt abzulehnen. (siehe Protokoll im Download – S.152).

Verfasser / in:

Redaktion GAT GrazArchitekturTäglich

Datum:

Do. 30/07/2015

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Kommentare

...besser ohne...

...vielleicht ist es besser den `Vertrag` aufzulösen und wir finden in Zukunft ohne dem Welterbe ein Besseres auslangen...

Infobox

Wien droht mit seinem Projekt beim Eislaufverein, dem Masterplan Glacis und dem neuen Hochhauskonzept den Welterbestatus zu verlieren. Jetzt ist die Republik aufgefordert, Wien zur Einhaltung der UNESCO-Welterbekonvention anzuhalten.

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