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©: Fundació Mies van der Rohe

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Bericht
Mies van der Rohe Preis 2017 – Shortlist

40 von 355 nominierten Bauwerken sind im Rennen um den Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur – den Mies van der Rohe-Preis 2017. Die sieben Juroren haben 40 Arbeiten ausgewählt, die Chancen und Trends in Europa hervorheben: Städte, Wohnungen, Tradition und Erinnerung, womit bereits auf das Thema Historische Stadtbilder im Europäischen Jahr des Kulturerbes 2018 hingewiesen wird.

Jury

  • Stephen Bates, Juryvorsitzender, Sergison Bates architects, London / Zürich
  • Gonçalo Byrne, Gonçalo Byrne Arquitectos, PT
  • Peter Cachola Schmal, DAM, Frankfurt/Main, DE
  • Pelin Derviş, Architekt, Autor + Kurator, TR
  • Dominique Jakob, Jakob+Mac Farlane Architectes, FR
  • Juulia Kauste, Soziologe, Suomen Arkkitehtuurimuseo Helsinki, FI
  • Małgorzata Omilanowska, Kunstgeschichtler, Professor an der University of Gdansk, PL

Die Mitglieder der Jury unterstreichen, dass die Gruppe der 40 ausgewählten Arbeiten eine Abnahme ikonenhafter Architekturprojekte zeigt. Außerdem stechen die Mischnutzung der Werke und die Prävalenz von Wohnbauprojekten (14) und kulturellen Einrichtungen (11) hervor. Bildung, Unterkunft, Industrie, Sport, Büros, Landschaft, Mischnutzung und Sozialfürsorge sind ebenfalls präsent.
„Die Gesamtheit der 40 Arbeiten spiegelt die Bedeutung der nachfolgenden Generationen von Architekten wider, die sich kraftvoll ihren Platz in dieser neuen Auflage erkämpfen.“ erklärte Daniel Mòdol, Präsident der Fundació Mies van der Rohe.
In den letzten Jahren habe die Teilnahme junger Architekten exponentiell zugenommen: Ein Viertel der Arbeiten wurde von Teams gebaut, die entweder unter 40 Jahre alt sind, oder deren Büros nicht mehr als 10 Jahre alt sind.
Von den 40 Arbeiten wurden 24 in Stadtzentren (60%), 9 in natürlichen Umgebungen (23%) und 7 in Randgebieten von Städten (17%) gebaut.
Es gibt je vier Bauwerke in Frankreich, Portugal und Großbritannien; je drei in Dänemark, Spanien, Finnland, den Niederlanden und Norwegen; je zwei in Belgien, Deutschland, Irland und der Türkei; und je ein Bauwerk in Italien, Litauen, Polen, Rumänien und Schweden. Dabei sind London (3), Lissabon (2), Dublin (2) und Espoo (2) die Städte mit den meisten Arbeiten.

Die 40 Bauwerke sind
nach Ländern geordnet

  • NAVEZ - 5 social units as Northern entrance of Brussel, BE
  • Polyvalent Infrastructure, Spa, BE
  • European Hansemuseum, Lübeck, DE
  • Barn, Fergitz, DE
  • Kannikegården, Ribe, DK
  • Kvæsthus Pier, Copenhaguen, DK
  • Skjern River Pump Stations, Skjern, DK
  • Museum of the Royal Collections, Madrid, ES
  • House 1014, Granollers, ES
  • Collective housing for elderly people and civi, Barcelona, ES
  • Suvela Chapel, Espoo, FI
  • Opinmäki School, Espoo, FI
  • Puukuokka Housing Block (house 1), Jyväskylä, FI
  • Community Workshop, Poigny-la-Forêt, FR
  • 59 Dwellings, Neppert Gardens Social Housing, Mulhouse, Haut-Rhin, FR
  • THE RIVESALTES MEMORIAL MUSEUM, Ribesaltes, FR
  • Ariane futsal sports complex, Niça, FR
  • Model School Inchicore, Dublin, IE
  • Merrion Cricket Pavilion, Dublin, IE
  • Fondazione Prada, Milán, IT
  • Rasu Houses, Vilnius, LT
  • Landmark Nieuw-Bergen, Nieuw-Bergen, NL
  • Timmerhuis, Rotterdam, NL
  • deFlat Kleiburg, Amsterdam, NL
  • Weekend House at Sildegarnsholmen, Herøy, NO
  • Moholt 50I50 - Timber Towers, Trondheim, NO
  • Eldhusøya Tourist Route Project, Averøy, NO
  • Katyn Museum, Varsòvia, PL
  • House in Oeiras, Oeiras, PT
  • Museum of Art, Architecture and Technology, Lisboa, PT
  • EDP Headquarters, Lisboa, PT
  • Nadir Afonso Museum for Contemporary Art, Chaves, PT
  • Take a(l)titude, Muntanyes Fagaras, RO
  • Östermalm's Temporary Market Hall, Estocolm, SE
  • Angelos Organic Olive Oil Mill, Bademli, Dikili, Izmir, TR
  • Beyazıt State Library Renovation, Istanbul, TR
  • Holmes Road Studios, Londres, UK
  • Shepherdess Walk Housing, Londres, UK
  • Ely Court, Londres, UK
  • Granby Four Streets, Liverpool, UK

Weiterer Terminplan
Die fünf Finalisten werden Mitte Februar und die Gewinner Mitte Mai bekanntgegeben.
Die Preisverleihung findet am 26. Mai 2017 im Barcelona-Pavillon von Mies van der Rohe statt.
Am 26. Mai finden dort auch die Ausstellungseröffnung und die Preisverleihung statt, bei der die Mitglieder der Jury, Gewinner, Finalisten und andere Gäste anwesend sind.

Verfasser / in:

Redaktion GAT GrazArchitekturTäglich

Datum:

Mo. 06/02/2017

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Kommentare

irgend wie muss ein land auch

irgend wie muss ein land auch einen Juror stellen,stsatistisch könnte man das so sehen.

ein aber doch verwunderliches übersehen, dsss gyant amber hier nicht gelistet ist !!!! -

3 belgien
2 DE-J
3 DK
3 ES
3 FI-J
3 FR-J
2 IE
1 IT
1 LT
3 NL
3 NO
1 PL-J
4 PT-J
1 RO
1 SE
2 TR-J
4 UK-J

AAA

kein "A" dabei ? ... schande

Was für ein Glück!

Sind ja Projekte wie 'Überbauung Pfauengarten, Graz' nominiert worden. Das wäre eine echte Schande, wenn so ein Drecksbau einen Preis kriegt. Nominierung ist schon peinlich ....

Infobox

Mies van der Rohe Preis 2017 – Shortlist

40 von 355 nominierten Bauwerken sind im Rennen um den Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur.

Die Ausstellung mit den 355 Nominierten kann in der Technischen Hochschule für Architektur Barcelona (ETSAB) besucht werden.

Die fünf Finalisten werden Mitte Februar und die Gewinner Mitte Mai bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet am 26. Mai 2017 im Barcelona-Pavillon von Mies van der Rohe statt.

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