KPÖ fordert Altstadtschutzkataster für Graz

Gut so

Ich danke der KPÖ, dass sie diese Forderung der AktivbürgerInnen aufgenommen hat. Ein besonderer Dank gebührt aber dem unermüdlichen Engagement von Peter Lauckhardt und Martin Brunner, die sich seit langem intensiv darum bemühen, dass schutzwürdige Gebäude, die nicht aufgrund von Denkmalschutz geschützt sind, dennoch Schutz bekommen und daher in einem Schutzkataster aufgenommen werden sollten. Sie dokumentieren diese GEbäude auf der internetseite graz.erbe.at
Es gibt viele Gebäude, die von Abbruch gefährdet sind, da man an deren Stelle dann mehr Baudichte und auch mehr Gewinn für Investoren lukreieren könnte.
Ich denke da unter anderem auch an das einzige noch in der inneren Stadt bestehende Mühlengebäude, die Rösselmühle. Diese ist ein Industriedenkmal und sollte unbedingt geschützt werden, das bedeutet nicht, dass man diese seit über einem Jahr still gelegte Mühle nicht anderwertig nutzen kann, z. B. zu Wohnungen oder Ateliers bzw. auch einem kleinen Museum ausbauen könnte. Es bedeutet, dass die Erinnerung, an solche Gebäude und deren Bedeutung für den Stadtteil, die Stadt bestehen bleibt. Es bedeutet aber auch, dass die Stadt ein interessantes Erscheinungsbild bewahren kann.Für eventuelle Umnutzungen, Adaptierungen sind kluge, einfühlsame architektonische Konzepte gefragt. Die Altstadt hat deshalb ihren Charme und ihre Atrraktivität, weil hier durch das Altstatdterhaltungsetz Gebäude und Straßenbilder geschützt wurden.
Mit diesem Beschluss für einen Schutzkataster ist zu hoffen, das die Idee mit dem historischen Erbe behutsam umzugehen, auch auf andere Stadtteile bzw. Einzelgebäude angewandt wird. Nun liegt es an den zuständigen Ämtern, diesen Schutzkataster auch raschest umzusetzten.
Besuchen Sie die Seite
http://www.grazerbe.at/Schutz-Kataster

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