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Bericht
Giencke & Company unterwegs nach Liepaja

Nach erfolgter Vertragsunterzeichnung ist die Verwirklichung des Projektes "Giant Amber", Konzerthalle für das Symphonieorchester Liepaja, gesichert.

Nachdem die lettische Staatspräsidentin, Vaira Vike-Freiberga die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen hat, wird auch der österreichische Bundespräsident, Dr. Heinz Fischer, durch seine Person das Projekt zum wichtigen Gegenstand der bilateralen und kulturellen Beziehungen zwischen Österreich und Lettland machen.
Liepaja steht zu Riga wie Graz zu Wien, es gilt als heimliche kulturelle Hauptstadt Lettlands - vor allem was die Musik betrifft. Die Stadt liegt an der Ostsee, ist das ehemalige Seebad Libau (Lettland war jahrhundertelang deutsches Protektorat) und hat ca. 100.000 Einwohner (Riga ca. 700.000, ganz Lettland ca. 2,4 Mio EW).

Das Projekt "Giant Amber" des Grazer Büros Giencke & Company ging im Jahr 2003 aus einem international geladenen Wettbewerb mit insgesamt fünf Teilnehmern als Sieger hervor. Mit 1.200 Sitzplätzen ist es eine der größten Konzerthallen des nördlichen Europas. Giencke & Company wurde dafür die Generalplanung übertragen.

Projektleitung: Architektin Petra Friedl, Graz
Statik: Johann Birner, Graz + Christian Aste, Innsbruck
Akustik: Prof. Karlheinz Müller, Wien-München
Lichtplanung: Prof. Christian Bartenbach, Innsbruck
Haustechnik + Bauphysik: Wolfgang Gollner, Graz
Bühnentechnik: Johann Palla, Wien

Prof. Volker Giencke lehrt und forscht seit zehn Jahren als Professor an der Baufakultät der Universität Innsbruck und leitet zur Zeit das Entwurfsstudio 3 sowie interimistisch das Institut für Hochbau und Entwerfen. Er war Davenport Professor an der Yale University, ist External Examiner an der Bartlett in London und betreibt in Graz ein Architekturbüro.

Verfasser / in:

Redaktion GAT GrazArchitekturTäglich

Datum:

Sa. 17/12/2005

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Infobox

Der Vertrag für den Bau der Konzerthalle des Symphonieorchesters Liepaja ist unterzeichnet.

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