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©: TU Graz – Institut für Architektur und Medien

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Bericht
The Framed Pavilion in Flammen

The Framed Pavilion, ein Universitätsprojekt der Technischen Universität Graz, wurde diese Woche ein Opfer von Brandstiftung. Die mutmaßliche Brandstifterin gibt an, ihr habe der begehbare Holzpavillon, der im Dezember 2012 im Knittelfelder Stadtpark eröffnet wurde, nicht gefallen! 

Die Konstruktion aus steirischem Fichtenholz entstand im Rahmen eines Master Design Studios am Institut für Architektur und Medien der TU Graz. Die Beschäftigung mit traditionellen europäischen und japanischen Zimmermannsmethoden mündete in interessanten Entwürfen räumlicher Knoten und Tragwerke ausschließlich in Holz. Bei der rund zwei Tonnen schweren Konstruktion wurde kein einziger Nagel verwendet!

Der Entwurf von The Framed Pavilion basiert auf fünfeckigen Rahmen, die durch leichte Variation der Form einen tunnelartigen Pavillon ergeben. Um die Gesamtform etwas aufzulockern sowie mehr Licht im Innenraum zuzulassen, sind die einzelnen Elemente des Pavillons (bestehend aus jeweils elf Rahmen) mit geringem Abstand zueinander aufgestellt. Das Objekt hat eine Länge von fast fünfeinhalb Metern, ist in der Frontalansicht ca. 4,8 Meter breit und misst an der höchsten Stelle etwas über vier Meter. 

The Framed Pavilion wurde beim Steirischen Holzbaupreis 2013 eingereicht.

Bauherr: Institut für Architektur und Medien mit Holzinnovationszentrum Zeltweg
Entwurf: Sabine Lehner
Planung: Sabine Lehner, Richard Dank, Christian Freißling
Ausführung: Institut für Architektur und Medien mit Zimmerei Werner Pieber
Holzbaustatik: Institut für Architektur und Medien mit dem Institut für Tragwerksentwurf

Verfasser / in:

Redaktion GAT GrazArchitekturTäglich

Datum:

Fr. 08/08/2014

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The Framed Pavilion im Knittelfelder Stadtpark wurde ein Opfer von BrandstiftungDie Konstruktion entstand im Rahmen eines Masterstudios am Institut für Architektur und Medien der TU Graz. Die mutmaßliche Brandstifterin gibt an, ihr habe der begehbare Holzpavillon nicht gefallen! 

In der GAT-Reihe architektur><kunst werden Bauwerke innerhalb und außerhalb Österreichs veröffentlicht, die an der Schnittstelle von Architektur und Kunst einzuordnen sind. Bei der Kuratierung werden Projekte von AkteurInnen bzw. ProtagonistInnen mit Bezug zur Steiermark bevorzugt.

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