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Die Smart City ist ein Raum für Experimente

Die britische Forscherin Tia Kansara beschäftigt sich mit den sanften Faktoren der Stadt der Zukunft. Wichtig ist ihr dabei das Hinterfragen kultureller Gewohnheiten.

STANDARD: Sie haben einmal einen TED-Talk in Klagenfurt gehalten. Dabei haben Sie das Publikum aufgefordert, Ihnen noch während des Vortrags zu twittern, wie die persönlich erträumte Smart City der Zukunft aussehen würde. Was kam dabei heraus?

Tia Kansara: Die Antworten waren sehr unterschiedlich. Aber es gab eine Gemeinsamkeit: Die Menschen im Publikum wünschten sich eine vernetzte und hochtechnologisierte Stadt mit viel Grün und einer hohen Lebensqualität.

STANDARD: Und wie sieht Ihre Vision einer perfekten Stadt aus?

Kansara: Wenn ich die Möglichkeit hätte, die perfekte Stadt zu designen, dann wäre das ebenfalls eine Stadt mit viel Grün und großem Alltagsangebot. Es wäre eine Stadt, in der man sich wohlfühlt, in der man sich gerne draußen auf der Straße aufhält, in der es leicht fällt, mit Menschen in Kontakt zu treten. Es wäre eine Stadt mit einer aktiven, verantwortungsvollen Community, die weiß, welche Potenziale die Stadt als sozialer Cluster birgt und wie diese bestmöglich zu nutzen sind.

STANDARD: Welchen Stellenwert hätte dabei die Technologie?

Kansara: Keinen augenscheinlich allzu hohen, wenn ich das so sagen darf.

(...)

Verfasser / in:

Redaktion GAT GrazArchitekturTäglich

Datum:

So. 07/06/2015

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Infobox

Das Interview des STANDARD mit der britischen Forscherin Tia Kansara führte Wojciech Czaja.

Veröffentlichung am 24. Mai 2015.

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