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©: Reinhard Seiß

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Bericht
Bogdan Bogdanović – Exkursion

25 Jahre nach Ausbruch der Jugoslawien‐Kriege führt der Stadtplaner und Filmemacher Reinhard Seiß zu den einzigartigen Memorialbauten des 2010 in Wien verstorbenen Architekten Bogdan Bogdanović.

Im Mittelpunkt stehen die großmaßstäblichen Gedenkstätten für die Opfer von Krieg, Terror und Vernichtung, die der Belgrader Universalkünstler von den 50er bis in die 80er Jahre als Bestandteile ganzer Land Art‐Projekte schuf, sowie deren Einbettung in die Geschichte und Kultur des einstigen Vielvölkerstaats. Daneben lernen die Teilnehmer auf der viertägigen Reise der Arch+Ing‐Akademie aber auch Bogdanovićs Heimatstadt Belgrad und seine Literatur kennen.

Von seinen insgesamt 20 surrealistischen Denkmälern steuert die Reise folgende sieben Memoriale in Kroatien, Serbien und Bosnien‐Herzegowina an: die berühmte, 24 Meter hohe Blume der Hoffnung am Gelände des früheren Konzentrationslagers Jasenovac, das im Krieg beschädigte, aber nun umso eindrucksvollere Denkmal in Vukovar, Bogdanovićs erste Gedenkstätte am jüdischen Friedhof in Belgrad, drei Monumente in Südserbien – in Krusevac, Cacak und Popina – sowie der beeindruckende Partisanenfriedhof von Mostar.

Termin
22. – 25. Juni 2017

Anmeldeschluss
8. Mai 2017

Alle Details siehe Link rechts.

Verfasser / in:

Arch+Ing Akademie

Datum:

Mi. 03/05/2017

Infobox

Reinhard Seiß führt zu den Memorialbauten des 2010 in Wien verstorbenen Architekten Bogdan Bogdanović.

Termin
22. – 25. Juni 2017

Anmeldung
unter dem Link unten

Informationen
Arch+Ing Akademie
Mag. Esther Bischof
01 505 17 81‐19

Kontakt:

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