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Kommentar
Zwischennutzung als Chance

In den Magazinbeiträgen 5|13 und 8|13 hatte Wolfgang Kil den Erfolg von Zwischennutzungen angesichts winkender Renditen auf den Immobilienmärkten stark angezweifelt. Klaus Overmeyer von Urban Catalyst ist hingegen überzeugt, dass Zwischennutzungen Keimzellen einer nutzergetragenen Stadtentwicklung sind, die unsere Kultur der Stadtentwicklungen grundlegend ändern wird.

Willkommen an Bord
Nach etlichen Forschungsprojekten und Publikationen über Zwischennutzungen sind die temporären Stadtaktivisten in der aktuellen Praxis von Stadtentwicklung und Städtebau angekommen. Nicht nur in Gebieten, die von wirtschaftlichen Krisen oder Abwanderung betroffen sind, auch in Städten mit hohem Entwicklungsdruck können Zwischennutzungen mehr als schlechte Zeiten überbrücken: Sie sind treibende Kraft städtischer Transformation. Fast jede größere Stadt in Deutschland verfügt mittlerweile über privat betriebene oder öffentliche Zwischennutzungsagenturen. In städtebaulichen Wettbewerbsbeiträgen tauchen Zwischennutzer regelmäßig in Planlegenden auf, Geschäftsstraßen-Managements organisieren temporäre Nutzungen in leeren Ladenlokalen, und nicht wenige Ex-Raumpioniere sind heute Erbpächter oder gar Besitzer ihrer ursprünglich informell angeeigneten Räume.
Hat sich das Thema damit erledigt?.....

Verfasser / in:

Klaus Overmeyer

Datum:

Sun 31/03/2013

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Infobox

Der Artikel Zwischennutzung als Chance von Klaus Overmeyer wurde am 27.03.2013 erstmals im german-architects - eMagazin 13/13 veröffentlcht.

Die Publikation Urban Catalyst von Philipp Oswalt, Klaus Overmeyer, Philipp Misselwitz wurde bei DOM publishers verlegt.

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