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  • uebergeordnet zu sein; so wirken meist gebäude deren höhe nur von weitem her auszumachen ist...sie wirken erhaben und durch die verglasung erhalten sie eine scheinbare transparenz, heben sich aus der umgebung herraus und beherschen damit als solitär das ganze umfeld.
    will das die finanz? will sie so gespiegelt werden? bzw. wollen wir uns der finanz derart unterordnen?
    frueher waren es vorallem kirchen heute sind es eben banken und finanzhäuser, deren rendite hoffentlich stimmt ;-)

    ...bin eher für kommunizierende (grössen und) höhen, d.h. da muss was auf augenhöhe her, damit die massstäbe wieder passen.

    Autor: k_domig

  • Interessant für mich wäre, wie Sie, Herr Laukart, zu den Plänen, die Rosenhain-Ruine wachzuküssen, stehen.
    Meine Ansichten zu dieser Causa sind nicht pessimistisch, sondern eindeutig negativ/ablehnend, weil es meiner Meinung nach viel wichtigere Sanierungs- und Bauprojekte in Graz gäbe.
    Nachdem ich generell für mehr Transparenz der Verwaltung bin (als Service an Bürgern und Bürgerinnen) kann ich Ihrer letzten Frage zustimmen. Allerdings glaube ich weder, dass irgendwelche Mauscheleien oder Verschwörungsszenarien hinter etwaigem Schweigen der Beteiligten stehen, sondern schlicht die Tatsache, dass man nicht weiß, wie man dieses Projekt finanzieren kann.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Liebe Frau Tschavgova! Ich habe natürlich nicht auf alle Ihre Fragen eine Antwort, hätte aber den pessimistischen Ansichten einige Argumente entgegenzuhalten. Aber wichtiger und vorallem für eine breitere Diskussion aufschlussreicher wäre es, wenn die von Ihnen angesprochenen Stellen, also Denkmalamt, GBG und Universität, ihre Sicht darlegen. Das könnte man ja doch wirklich verlangen, oder?
    Peter Laukhardt

    Autor: Laukhardt

  • auch herzliche grautalion in unserer schnelllebigen zeit ist etwas mit verspätung vielleicht auch noch was wert.

    Autor: wolfgang feyferlik

  • War am 26.02. nicht eine der Anfragen der Grünen an BM Nagl jene, was er macht oder (rechtlich) machen kann, um Kastner&Öhler zu bewegen, das Dach des Ausbaues fertigzustellen?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Liebe Frau Thrainer!
    Dieser Beitrag ist spannend, vor allem weil er die Bedeutung der Identitätsstiftung durch gemeinsam genutzten öffentlichen Raum für städtisches Leben beleuchtet. Wäre schön wenn solche Projekte beim Architektursommer zur Diskussion gestellt würden!
    Mlg Lisa Rücker

    Autor: Lisa Rücker

  • Sehr interessante studie von Elisabeth Leitner!
    Mehr information über Louis Le Roy finden Sie auf die seiten http://www.stichtingtijd.nl und http://www.ecokathedral.nl

    Autor: Peter Wouda

  • Wer sich Architektin oder Architekt nennt, sollte sich die Frage, wie man es besser machen könnte, selbst beantworten können. Wozu studiert? Außerdem ist das Argument für Parkplätze, dem nachfolgt, dass die Alternative ein Wohnen im Erdgeschoß wäre, haarsträubend einfältig und dumm. Woraus bestehen die Erdgeschoßzonen in urbaner Dichte, in der Stadt? Doch nicht aus Parkplätzen oder Wohnungen, oder? Wie wär's mit Büroräumen, Läden, Werkstätten ect.?
    Bitte so nicht (länger) weiterschreiben - denn wo ist der Sinn hinter diesem Kommentar in so schlechter Orthographie? Ist das der Grund für die Anonymität?

    Autor: anonym

  • danke für die kritk und ausführliche stellungnahme.
    Plus/Minus ist eine rubrik, wo kurz und bündig positives oder negatives aufgezeigt wird, es geht nicht um schimpfen. kritik an mangelnder baukultur macht sehr wohl sinn. nach Ihrer argumentationslogik, könnte/sollte man alle gebäude in schlechtem bauzustand entfernen und überall, wo parkdruck herrscht, im eg autostellplätze machen. das ist wahrlich ein"guter" städtebaulicher und baukutureller ansatz. die alternative zu parkplätzen ist nicht wohnen im eg, sondern eine gestaltete eingangsituation, ein geräumiges treppenhaus, das unterbringen von nebenfunktionen des wohnens, wie geschlossene müllräume, kinderwagen- u. fahrradräume, sowie es beispielsweise in wien in dicht verbauten gebieten längst praktiziert wird. dann würden mülltonnen nicht frei herumstehen und man müsste nicht bei autos vorbeischleichen, wenn man das haus betreten will. und was wäre mit einer hochparterrelösung? diese schafft sehr wohl privatsphäre, wie gründerzeitliche häuser mit vorgarten gut zeigen.

    man muss bei architekturkritik nicht einen verbesserungsvorschlag liefern, ein literaturkritiker schreibt ja auch nicht das buch anders, das er kritisiert.

    Autor: Elisabeth Lechner

  • In dem Punkt mit den EG-Parkmöglichkeiten muss ich widersprechen.

    Die Erdgeschosszone ist die wichtigste Ebene in einer Stadt. Zu wichtig für Autos. Welche Nutzung oder Bedeutung wir dieser Zone geben, lässt ja fast schon Rückschlüsse ziehen, welche Prioritäten unsere Gesellschaft an die Stadt stellt.

    An dieser Stelle wäre das Grazer Stadtplanungsamt gefordert…

    Autor: Günther Mader

  • Ich bin selber Architektin mit Jahrelanger Erfahrung und kenne das Projekt sehr gut, da ich privat oft in diesem Haus bin! Die Bauqualität ist tatsächlich, sehr schlecht, ich möchte fasst sagen "peinlich schlecht" und meiner Meinung nach, solte der Hausverwalter, Brandtstädter Immobilien zur Rede gestellt werden, da dieser offensichtlich NULL Ahnung oder gar Erfahrung mit dem Bauen hat. Er verkauft bzw. handelt auch die Wohnungspreise sehr nach Tagesbefinden, da sind oft mehrer 10.000 € unterschied von heute auf morgen.
    Der Text ist aber auch nicht sehr profesionell! Kritik ist schön und gut, aber wo ist der Sinn dahinter. Die Gebäude, die vorher da waren, waren in sehr schlechten Zustand und eine Aufrechterhaltung hätte vermutlich das dreifach von dem gekostet, was der Neubau der Wohnungen gekost hätte und von einer Originalität kann man da ja wohl auch nicht mehr sprechen!!
    Was ist falsch daran, dass im EG Parkmöglichkeiten geschaffen wurde? Ist es etwa schlauer, schöner oder gar besser, dort Wohneinheiten zu errichten? Wo doch keiner mehr im EG leben/wohnen will und schon gar nicht dort, da man NULL privatsphäre hat und jeder rein sieht und noch dazu in dieser Gegend kaum Parkmöglichkeiten sind? Die einzige TAgeszeit wo man in dieser Nachbarschaft einen Parkplatz findet ist in der Früh, nachdem jeder in die Arbeit gefahren ist. Das wars!
    Ich könnte noch länger weiterschreiben, doch das würde auch nichts ändern. Eins ist jedoch klar, es ist eine Baukatastrophe, die Qualität ist sehr schlecht und bereits nach knappen 2Jahren sind bereits Feuchteschäden, Fassadenproblem und andere Dinge aufgetreten. Jedoch waren die Kritikpunkte auch nicht sehr ausschlaggebend oder gar helfend. Es ist immer leicht zu schimpfen, aber was viel wichtiger wäre, WIE kann man es besser machen??

    Autor: Anonymous

  • Lieber Armin,

    Man wundert sich über die Aussage:
    "Leider haben wir in diesem Fall – im Gegensatz zu Gleisdorf – nur das Protokoll der Gemeinderatssitzung und das heißt wir haben keine weiteren Informationen über die Größe und den Umfang des Projekts."

    Man braucht nur mal kurz im Internet zu Recherchieren und hat die Aussage:
    Das Land übernimmt 60 Prozent der Errichtungskosten, also die 1,2 Millionen Euro, von insgesamt rund zwei Millionen Euro.
    Umfang: Das Sportzentrum soll auf dem drei Hektar großen Grundstück errichtet werden. Neben zwei Fußballplätzen sind ein Fun-Court für Jugendliche, ein rund ein Kilometer langer Fitnessparcours, ein Spielplatz und eine Stockanlage geplant. (stand sogar schon 12.11.2014 in der Kleinen Zeitung)

    Lageplan ... Auflösung ist zwar nicht so gut, aber kann mit darüber auch die bebaute Fläche abschätzen und die PKW-Flächen, bzw. befestigten Flächen eruieren ...
    http://www.artivo.at/de-familien__und_freizeitzentrum_ligist-70.html

    Zudem handelt es sich hierbei um Fördergelder/Steuergelder und somit ist das Land verpflichtet Auskunft zu geben ... und das Land hat wohl alle Projektunterlagen - Hartnäckigkeit braucht man halt auch ... ansonst hätte ich bisher nie über irgendwas schreiben können ... und übrigens gibt es auch immer Anrainer ... man muss halt a bisserl mit Leute reden ...

    LG Petra

    Autor: Petra Kickenweitz

  • ....sich immer wieder, unter welchen Prinzipien Immobilien bewertet und produziert werden, so nach dem Motto: 'alles ist vorhanden', (ganz egal wie).

    Autor: k_domig

  • Zur Information (AGIS): Die Liegenschaft befindet sich nicht in der Schutzzone nach dem Grazer Altstadterhaltungsgesetz (GAEG). An der negativen Obsorge zeigt sich dass es im Leben viel schwerer ist ja zu sagen als nein. Ich wünsche der Vergangenheit eine positive Zukunft.

    Autor: Christian Andexer

  • Hallo Wolfgang,
    in Bezug auf das Sportzentrum Ligist gibt es bis jetzt keine Reaktionen der Adressaten. Leider haben wir in diesem Fall – im Gegensatz zu Gleisdorf – nur das Protokoll der Gemeinderatssitzung und das heißt wir haben keine weiteren Informationen über die Größe und den Umfang des Projekts. Es wird aber von der Kammer weiter nachgefragt, eine entsprechende Aussage von Seiten der Gemeinde ist noch ausständig.

    In Bezug auf die Schule in Bad Aussee haben wir einen Brief des Bauabteilungsleiters der Gemeinde erhalten, in dem er uns mitteilt, dass alle Schritte mit dem Land abgestimmt worden sind.

    Es wird von unserer Seite immer wieder das Gespräch mit den Entscheidungsträgern gesucht und ausnahmslos finden unsere Anliegen eine breite Zustimmung. Es herrscht auf allen Seiten ein breiter Konsens über die Vorteile von Architekturwettbewerben, doch leider war es das auch schon. Dem Zustimmen und Umsetzten von baukünstlerischen Leitlinien der Landesregierung steht meistens die pekuniäre Einstellung des Gemeinderats im Weg. Nachdem das Geld vom Land freigegeben wurde, gibt es keine Vorgaben mehr über die Art der Verwendung. Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung für einen Bürgermeistern einen Wettbewerb abzuhalten bzw. ein Architekturbüro mit der Planung zu beauftragen. Es gibt nur die gesetzliche Verpflichtung ab einem bestimmten Schwellenwert zumindest ein Verhandlungsverfahren abzuhalten. Aber da du dich im Bundesvergabegesetz gut auskennst, wirst du das ja alles wissen.

    Die Sinnhaftigkeit von offenen Briefen wird nicht von allen Mitgliedern geteilt. Ich glaube aber, dass es eine Möglichkeit ist, das Augenmerk immer wieder auf diese unhaltbare Situation zu lenken.

    Was wir auf jeden Fall wissen, ist das ein offener Brief über ein Verfahren (Bad Aussee, Batteriezentrum,…), das in Bezug auf das gewählte Verfahren nicht unsere Zustimmung findet, der Anzahl der teilnehmenden Kollegenschaft keinen Abbruch tut.

    Autor: Armin Haghirian

  • Ja, es ist online abrufbar - wie es Georg Schrutka schon in seinem Kommentar vom 30.01. bekanntgegeben hat. Und es ist lesenswert (links findet man die Leiste mit den gewählten Begriffen).
    http://minilexikon-architektonischer-modebegriffe.tugraz.at/

    Autor: Karin Tschavgova

  • Liebe Karin Tschavgova,

    ist das digitale Mini-Lexikon online?

    viele Grüße,
    Martina

    Autor: Martina

  • hallo armin !
    gibts ausser dem brief noch andere aktivitäten seitens der berufsvertretung ?
    mit derm ergebnis gleisdorf müsste doch der rücken gestärkt, sein und man beim land, also geldgeber, vielleicht doch eine offenes ohr finden.
    gibts reaktionen deitens des gemeidnerates oder der landesregierung ?

    Autor: wolfgang feyferlik

  • Hat die ZT-Kammer es wirklich notwendig einen derartigen Bettelbrief zu schreiben?!

    Und was soll bitte heißen:
    "Darüberhinaus stellt sich uns die Frage ... überhaupt eine Direktvergabe der Generalplanerleistungen gemäß Vergabegesetz möglich ist"???
    FRAGE STELLEN, ÜBERHAUPT und MÖGLICH!!!
    Wenn man die Bausumme, m², bzw. weitere/andere Parameter kennt, kann man sehr wohl darauf zurückschließen, welches Verfahren lt. BVerG anzuwenden ist ... was soll das bitte???

    Diese Außenwirkung ist mehr als nur unprofessionell !

    Autor: Petra Kickenweitz
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