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  • Ich gratuliere herzlich Eva Guttmann zur Bestellung zur Vorsitzenden des Vereins für Baukultur. Aus langjähriger Bekanntschaft weiß ich, welche hervorragende Kompetenz sie hat und wünsche ihr alles Gute zu der neuen Aufgabe.

    Autor: Eugen Gross

  • AM Do. 21/01/2016 um 16:00h ist der nächste Sektionstag anberaumt, bei dem über die Punkteliste abgestimmt werden soll.

    Was hat sich geändert - Was wurde überarbeitet:

    - Neueinsteiger erhalten 5 Punkte die nach einander verfallen
    - Die Punkte für die Preise, Bauherrnpreis, Gerambrose, Landeshochbaupreis und Holzbaupreis wurden reduziert.

    Die Liste ist nach wie vor nur in der Kammer einsehbar geplant - KEINE TRANSPARENZ und der FRAUENPUNKT nach wie vor vorhanden.

    Daher zahlreich HINGEHEN - MITDISKUTIEREN - MITABSTIMMEN !

    2 Tage vor dem Sektionstag besteht die Möglichkeit schriftlich weitere Diskussionspunkte einzubringen ...

    Fragen stellen: Warum finden sich keine anderen Tagesordnungspunkte auf der Liste des Sektionstag, der quasi nur 1 x pro Jahr stattfindet ? Haben wir keine anderen Themen die dringend diskutiert gehörten?

    Autor: Anonymous

  • ...Sie haben recht, die Kunst vermittelt bereits länger, hat auch die nötigen Institutionen wie Kunsthäuser etc... das alles hat die Architektur nicht.
    Beide allerdings haben meines Erachtens den Anspruch Zeiterscheinungen zu spiegeln und zwar in jedweder Art und Weise - hier tut sich die Architektur etwas leichter, da die Komponente Material und Technik etc. und die Nutzung möglicherweise einen breiteren Austausch ermöglicht.

    Um zu Reflektieren sind, wie Sie richtig bemerken, der Austausch / Netzwerke von größter Wichtigkeit.. Ich würde allerdings auch mal vorschlagen Befragungen zu bereits Gebautem durchzuführen; somit wüsste man, wie die breite Bevölkerung darauf reagiert...

    ...Herzlichen Dank, für den Beitrag zu einem wichtigen Thema...

    Autor: Anonymous

  • Was bitte ist eine "demokratische Auseinandersetzung mit Bauwerken" wie im Artikel gegen Ende angeführt?

    Autor: Karin Tschavgova

  • "Ebenso wird ein wichtiger Punkt, nämlich der Unterschied zwischen den Guides und den VermittlerInnen, angesprochen." Zitat aus dem hier angeführten Artikel.
    Warum wichtig? Wie wurde der wichtige Punkt angesprochen? Worin sah die illustre Runde den Unterschied zwischen den Guides und den Vermittlern?
    Wer sind nach Meinung der illustren Runde die Vermittler und Vermittlerinnen auf der einen Seite, wer die Guides auf der anderen?
    Bitte um Erklärung. Zu Themen/Fragen/Thesen, die als Resümee einer Tagung angesprochen werden, erwarte ich mir auch eine Wiedergabe des Vortrags- und Diskussionsinhalts - sonst lässt man den Leser, die Leserin blöd sterben.

    Die Frage, ob die Vermittlungssprache auf das niedrigste, verständlichste Niveau zugeschnitten werden muss und ob alle abgeholt werden müssen und somit die Gefahr der Banalisierung der Vermittlungstätigkeit besteht, weil keinerlei Komplexität erlaubt ist, wäre einfach zu beantworten gewesen, hätte man Vermittler (also Guides?) die Bauten 1:1 in ihrer ganzen Größe und Komplexität zeigen, über ihre Erfahrungen sprechen lassen. Ja, mit Sprache und Ausdruck der Vermittlung muss man auf das jeweilige Gegenüber (ich hasse das Wort Zielgruppe) eingehen. Das stimmt, obwohl langjährige Erfahrung mir zeigt, dass selbst Fachleute eine einfache Sprache und nicht zu lange ausufernde fachliche Detailerklärungen schätzen (Abwechslung und vergnügliche Informationsvermittlung sowieso).
    In der Kombination von sprachlicher Information und Erklärung und der Möglichkeit, sich selbst einen Eindruck von einem Bauwerk zu machen - von seinen Vorzügen und von seinen Schwächen (die auch sog. Laien oft nach kurzem erkennen) von der Stimmung, die ein Gebäude, ein Raum ausstrahlt, von der gut oder schlecht gelösten funktionellen Lösung usw. – ist auch der nicht fachlich Geschulte meist in der Lage, ein Gebäude für sich zu bewerten und Qualitäten zu erkennen. Ein guter Guide gibt daher gar nicht selbst seine Bewertung ab, er unterstützt nur in seinen Ausführungen. Solche offenen Führungen, Touren oder Exkursionen stoßen auch auf großes Interesse, wenn sie thematisch interessant sind, gut angekündigt werden und nicht zu viel facheigene „Konkurrenz“ zum selben Termin haben.

    Es ist für mich nicht verwunderlich, dass der zweite Tag dieser Tagung in einer Exkursion bestand. Dass auch die österreichweiten Architekturtage nach ihren Anfangsjahren ihren Kurs etwas geändert haben und heute mehr solche „quotenstarke“ Angebote zu finden sind als in den Anfangsjahren. Es verwundert auch nicht, dass beim ersten Open House Wochenende in Wien im September 2014 an knapp zwei Tagen 37.000 ! Besuche (nicht Besucher) gezählt wurden in den rund 80 geöffneten Gebäuden. Das Format ist weltweit unglaublich erfolgreich, London mit rund 250.000 Besuchern an einem Weekend (siehe www.openhouseworldwide.org/ ) weil jede und jeder Interessierte ohne Vorwissen, ohne lange Vorplanung sind eine kurze Baubeschreibung des Gebäudes im DinA4 Format, Begleitung und Fragenbeantwortung durch sogenannte Volonteers (die von der Idee dieser Art der Vermittlung begeistert sind) und die Möglichkeit, sich selbst ein Bild und Eindrücke zu machen.

    Schade, dass bei den Tagungen zur Vermittlung die immer selben Experten (teilweise selbsternannt) auf der Einladungsliste stehen. Ob reinste Vollblut-Theoretiker wie der Chefredakteur des arch+, Anh-Linh Ngo, die beste Referenten-Auswahl zum Thema der Architektur-Vermittlung darstellen? Übrigens: im Resumee einer Tagung wär’s schön, wenn manerfahren könnte, kurz erwähnt, wer die Eingeladenen waren und in welcher Funktion sie referierten und diskutierten. Liebe Marion, ich hoffe, dass letztere kleine kritische Anmerkung von mir nicht zu persönlichem Gekränktsein führt (wie es mir als Kritikerin in letzter Zeit vermehrt geschieht, weil selbst Sachkritik hierorts leider allzu oft als persönliche Kränkung aufgefasst wird) .

    Autor: Karin Tschavgova

  • früher gab es keine wettbewerb nur für junge leute, das ist ein falsche wahrnehmung, das allgemeine wettbewerbswesen war auch nicht für nicht ziviltechniker offen, es wurde aber offen gelebt. man holte sich einen "stempel" der auch sehr leicht zu kriegen war und konnte mitmachen. letztendlich das gleiche wie heute, man kooperiert mit einem partner und ist dabei.
    was es nicht gegeben hat ist das referenzdenken, aber das mußte man auch nicht, denn wenn man spezielles wollte wurde sowieso geladen ausgeführt, egal wie groß das projekt war.
    ich denke wichtig in der diskussion ist, dass wir nicht die vergangenheit herbeisehnen denn die war für junge büros nicht unbeindgt besser. aber die forderung nach offenen wettbewerben kann nicht off genug wiederholt werden, immer wieder, immer wieder... ; denn die angst der eintscheidungsträger ist, nicht nachvollziehbar, aber da und diese angst nimmt leider je weniger verantwortung entscheidungsträger wahrnehmen wollen, zu.
    aber klar, gerade bei öffentlichen auftraggebern war der betreuende beamte sehr oft kulturaffin und fachlich firm, das sind juristen, projektsteuerer, also fremdgänger in unserem bereich eigentlich nicht. sie sitzen eben nicht auf der bauherrnseite wie es immer so shcön heißt, sie sitzen letztendlich mit allen beauftragten in einem boot nur eben vorher allein drin und denken dass sie das risiko für sich gering halten können wenn sie den oder die vorher druchchecken. denen geht es eben nicht um das beste projekt sodnern um den schienbar verlässlichsten partner. fachlich hervoragende aber unbequeme partner sind hier grundsätzlich nicht gewünscht, egal ob jung oder alt. aber wie den herausfinden wenn alles anonym ist .. so wie übrigens diese wormeldung auch.

    Autor: Feyferlik

  • Kulturnavi hätte man doch bei anderen Homepagen integrieren können ... zb kulturkalender oder gat?!

    Autor: Anonymous

  • Bitte neben der Architektur auch die Kunst am Bau erwähnen (Text und Fotos), denn diese trägt maßgebend zum Gesamtbild des neuen Universitätsgebäudes bei:
    Iris Andraschek und Hubert Lobnig, Irma Kapeller, Alois und Gabriele Hain, Peter Hauenschild und Georg Ritter im Inneren und Carmen Deisinger im Außenraum!

    Nachlese:
    http://www.ufg.ac.at/Newsdetail.2096+M561023489e4.0.html

    http://www.nextroom.at/building.php?id=37238&inc=artikel&sid=40302

    http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Resche-Kunstfuelle-im-Musik...

    Autor: Miriam Mo.

  • Gewinner...
    die Inszenierung ist sehr gut gelungen, vor allem mit den wiederkehrenden Symbolen, die zur Orientierung beiträgt... eben am Laufband...

    Freu mich, sobald man den Entwurf auch gebaut begutachten bzw. benützen kann...

    Autor: Anonymous

  • Entscheidung - auch die Kritik ist angebracht - etwas offener würde der Fassade gut tun; der Turnsaal im 1. OG würde sich sicher dazu aber gut eignen.
    Die Form ist gute gewählt - "Balken auf zwei Auflager die in den Hof hin öffnen und Platz für Freiräume auf verschiedenen Niveaus zulassen. Gute Idee.

    Bei allen Beiträgen hat mich gewundert, dass man nicht auf dass "smarte" Fassadensystem des City-Towers gegenüber eingegangen ist....

    Autor: Anonymous

  • wer seine Architekturhaltung immer noch über den "Dächerstreit" definiert. Der ist in der Gegenwart wohl nicht angekommen. Etwas mehr Sachlichkeit im Diskurs würde angesichts solcher "herausgerülpsten" Kommentare ganz gut tun und dass wir Künstler und Philosophen mit unserer Architektur die Welt verändern, kommentier ich lieber nicht, sonst kommt es mir hoch. Oder wie schon Bernard Rudofsky meinte: Keine neue Bauweise, eine neue Lebensweise tut not…

    Autor: Günther Mader

  • dass einer der wichtigsten giencke und somit domenikjünger und schöpfer der palmenhäuser so einen satteldach/sachlichkeitsmixschas an der fh betreuen muss um zu überleben - gehts noch würden meine kinder sagen die allesamt keine künstler oder philosophen werden wollen - jetzt versteh ich sie langsam........ oder wie henry miller meinte in der kunst ginge es um nichts ausser um den sinn des lebens aber der ist ja wohl vom imperium erfolgreich nach geiz ist geil umgeleitet worden

    Autor: Werner Swoboda

  • früher gab es Wettbewerbe ausschließlich für junge Büros. sowas sollte man dringend wieder einführen, um die dominanz der derzeitigen "Qualitätssicherer" einzudämmen.
    es sind immer die gleichen -bestens vernetzten- Architekten die "gewinnen"

    Autor: Anonymous

  • Es waren über 40 Personen anwesend, es wurde ausführlich diskutiert und NICHT über die Einführung der Zuladungsliste und Abschaffung des Lostopfes abgestimmt.

    Autor: Anonymous

  • Wieso muss „GAT.st“ mir beschreiben über was am Freitag beim Kammertag abgestimmt werden soll. Ich bin als Kammermitglied zwar mit einem Brief vorab über diesen Termin verständigt worden, finde es aber merkwürdig das man inhaltlich vor einer solchen Veranstaltung nicht genauer informiert wird, um sich sein eigenes Bild von der Sache machen zu können (Transparenz?!?). Da ist es kein Wunder das die Gerüchteküche brodelt. Außerdem finde ich den gewählten Zeitpunkt für eine wichtige Abstimmung - Freitag Vormittag um 11h - komisch. Wer hat da schon Zeit?

    Autor: Burkhard Schelischansky

  • Richtig. Das einzig faire Umfeld ist der offene Wettbewerb.
    Ein Blick z.B. in die Schweiz zeigt, dass das sehr gut funktioniert, ja sogar die Qualität der Arbeiten steigern kann, da permanent frische Inputs von jungen Büros kommen. Bei den Eidgenossen ist ja nicht einmal der Berufszugang reglementiert und ich denke nicht dass die Schweizer Architektur darunter leidet. Vielleicht sollte man ja mal grundsätzlich unser Kammersystem überdenken und dann käme man zum Schluss dass der "Ziviltechniker" schlichtweg elitär und anachronistisch ist, denn weder ein Uniabschluss, noch eine Ziviltechnikerprüfung garantiert, ob ein Architekt/Architektin fähig ist oder nicht.

    Autor: Anonymous

  • erstens:
    wenn kammern für verfahren einzelne mitglieder empfehlen, verzerren sie den wettbewerb und benachteiligen alle übrigen kollegInnen.
    zweitens:
    das demokratischste und daher wohl dem gemeinwohl am meisten dienende modell ist der faire wettbewerb. dieses ideal wird/kann wohl nie erreicht werden. aber man muss sich schon intelligentere systeme als - nach welchen kriterien auch immer gewählte - punktesysteme einfallen lassen, deren problemhaftigkeit und "widergesetzlichkeit" auf vielen ebenen frau kickenweitz dankenswerterweise sehr präzise dargelegt hat.
    drittens:
    anfragen an die kammern wird es immer geben und kammern sollen die anfragenden nicht alleine lassen. wir in der ig-architektur verweisen in der regel bei anfragen nach "geeigneten" architektInnen für bauaufgaben auf unsere mitgliederliste; den rest muss der anfragende selber entscheiden (er hat ja meist ohnehin spezifische kriterien und vorstellungen, etwa lokale nähe).
    viertens:
    versagt diese suche, kann es wohl auch nur ein losentscheid sein.
    fünftens:
    bei allen anderen systemen werden immer die stärkeren bevorzugt. das will ich nicht.
    sechstens:
    mfg franz denk

    Autor: franz denk

  • Lieber Bernhard,
    zum Thema "offener Zugang zu Architekturwettbewerben" kann ich dir nur aus ganzem Herzen zustimmen - aber wie du weißt sind das, und die entsprechenden Ladungen bei geladenen Verfahren - und in der Steiermark vor allem im nichtöffentlichen Bereich - zwei verschiedene Paar Schuhe.

    Autor: Martin Gruber

  • Ohne dem Sektionstag am Freitag den 20.11.2015 vorgreifen zu wollen, zu dem alle ZiviltechnikerInnen eingeladen sind möchte ich hier folgendes festhalten:

    - Hier wird kein System etabliert, das Interessenten am Wettbewerb den entsprechenden Zugang verhindert.

    - Im Gegenteil ist es das Ziel, ArchitektInnen wiederholt den Zugang zu geladenen Verfahren zu ermöglichen.

    - Es ist das Ziel, Verlegenheitsnominierungen und intransparenter Klientelpolitik entgegenzuwirken

    - Der veröffentlichte Artikel beleuchtet bei weitem nicht das gesamte ausgearbeitete Regelwerk und dessen Intentionen.

    Alle interessierte ArchitektInnen seien herzlich zu unserer Veranstaltung eingeladen.

    Autor: Martin Gruber
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