Recent comments


  • Zur Qualitätssicherung des Architekturführers gibt es seit Anfang 2009 vierteljährliche Meetings von VertreterInnen der Architektur-Institutionen der Steiermark. Diese treffen aus allen vorgeschlagenen und eingereichten Projekten eine Auswahl jener Bauwerke, die ihrer Meinung nach einen Beitrag zur Baukultur in der Steiermark leisten. Das sind sowohl Bauten, die im öffentlichen Diskurs stehen, als auch jene, die weniger prominent Zeugnis der Baukultur in der Steiermark ablegen, und somit im Sinne einer umfassenden Sammlung ihren Weg zur Veröffentlichung finden.

    Projekte, die aus - von der ZT-Kammer freigegebenen - Wettbewerben hervorgegangen sind, haben bereits eine Jury durchlaufen und werden daher unabhängig von der Meinung des Auswahlgremiums in die Datenbank aufgenommen. Ebenso Projekte, die eine Auszeichnung im Rahmen eines Architekturpreises erhalten haben.

    Die Redaktion VAF nimmt jederzeit gerne Ihre Vorschläge zur Veröffentlichung von Projekten entgegen!

    http://www.gat.st/content/architekturfuehrer

    Autor: Petra Kickenweitz

  • Diese Ausschreibung darf und kann man nicht ernstnehmen und man muss entschieden jeden davon abraten daran teil zu nehmen!

    In der Auslobung unter inhaltliche Kriterien steht lediglich:
    "Die eingereichten Konzepte müssen von hoher
    Qualität und Relevanz für Graz als UNESCO City
    of Design sein und die Aufgabenstellung inhaltlich
    erfüllen. Auch die reale Umsetzbarkeit der Ideen
    sollte nicht außer Acht gelassen werden. Die Ein-
    reichungen sollen zudem Budgeteinschätzungen
    beinhalten."

    Es sind keine Personen für die Jury benannt. Es gibt kein Preisgeld oder Aufwandsentschädigung, oder ist die Ausstellung der Projekte innerhalb des Designmonat der anzustrebende Preis?
    Es gibt keine Absichtserklärung zur Umsetzung durch den Auslober. Welchen Kostenrahmen gibt es? Wer ist Auslober? Wer ist Bauherr? Was ist das überhaupt für ein Verfahren - ein Call?

    Warum wird hier so unprofessionell agiert? Warum wird dieser Call überhaupt auf GAT veröffentlicht? Warum meldet sich dazu eigentlich niemand zu Wort - Architekten, Stadt, Kammer?

    Autor: Petra Kickenweitz

  • Was sind den die Kriterien für die Aufnahme in den VAF?

    Autor: Anonymous

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    Autor: Johng39

  • Ein Ort der für beide bisherigen Artikel von mir zum Thema symptomatisch ist, ist die Kreuzung Glacisstraße/Elisabethstraße/Wilhelm-Fischer-Allee.

    Bewegt man sich hier am Radweg dem Stadtpark entlang und möchte die Wilhelm-Fischer-Alee überqueren, so gibt es eine Ampel für Radfahren und Fußgänger. Diese schaltet gemeinsam mit der Ampel für den MIV auf der Glacisstraße Grün. Während die Autos aber eine geraume Zeit fahren dürfen, ist für Fußgänger und Radfahrer nach kurzer Zeit wieder Schluss. Es wäre evt. einzusehen, wenn Fußgänger und Radfahrer vor dem Rechtsabbiegeverkehr in die Wilhelm-Fischer-Allee fahren dürften, um diese nicht durch Rechtsabbieger zu gefährden, was aber nicht der Fall ist. Der Status quo bevorteilt, auf einer zum Innenstadt-Radwegsring gehörenden Kreuzung, eindeutig den MIV.

    Autor: Georg Schrutka

  • Danke für Ihre Beobachtung und den Hinweis. Die Fahrspuren in der Mandellstraße besitzen anscheinend jene Breite, bei der in der Verkehrsplanungsrichtlinie vor Radfahren im Mischverkehr gewarnt wird. Ein ganz pragmatischer Ansatz für mehr Sicherheit des einzelnen Radfahrers ist, die (vorgeschriebenen!) Abstände zu den parkenden Autos einzuhalten um die Autofahrer zu einem sauberen Überholvorgang anzuhalten. Selbstverständlich ist das keine zufriedenstellende Lösung.
    Daher finde ich Ihren konkreten Vorschlag gut und es wäre wert ihn auszuprobieren. Auch in z.B. Kopenhagen wurden viele Maßnahmen nicht von heute auf morgen umgesetzt. Sie wurden ausprobiert und wenn sie sich bewährten beibehalten. Ich würde einen mutigen Versuch an dieser Stelle begrüßen.

    Autor: Georg Schrutka

  • Eine der gefährlichsten "Routen" ist die Mandellstraße, wo sich der nicht unbedeutende Radverkehr (TU!) mit Pkws/Lkws ständig duelliert! Von der Theorie (Leitlinien) abgesehen: wie ließe sich das Problem lösen? Ich habe vorgeschlagen, eine Parkspur aufzulassen und dafür beiderseits Radfahrstreifen anzulegen. Die dabei verloren gehenden Parkplätze könnte man in den umliegenden Straßen (z.B. der Lessingstraße) durch Einbahnregelungen mit Schrägparken ersetzen. Ist das denkbar? Und wenn nein: wie kann man das Problem anders lösen? Die Ersatz-Route über die Rechbauerstraße betrachte ich dabei nicht als taugliche Lösung.

    Autor: Laukhardt

  • uebergeordnet zu sein; so wirken meist gebäude deren höhe nur von weitem her auszumachen ist...sie wirken erhaben und durch die verglasung erhalten sie eine scheinbare transparenz, heben sich aus der umgebung herraus und beherschen damit als solitär das ganze umfeld.
    will das die finanz? will sie so gespiegelt werden? bzw. wollen wir uns der finanz derart unterordnen?
    frueher waren es vorallem kirchen heute sind es eben banken und finanzhäuser, deren rendite hoffentlich stimmt ;-)

    ...bin eher für kommunizierende (grössen und) höhen, d.h. da muss was auf augenhöhe her, damit die massstäbe wieder passen.

    Autor: k_domig

  • Interessant für mich wäre, wie Sie, Herr Laukart, zu den Plänen, die Rosenhain-Ruine wachzuküssen, stehen.
    Meine Ansichten zu dieser Causa sind nicht pessimistisch, sondern eindeutig negativ/ablehnend, weil es meiner Meinung nach viel wichtigere Sanierungs- und Bauprojekte in Graz gäbe.
    Nachdem ich generell für mehr Transparenz der Verwaltung bin (als Service an Bürgern und Bürgerinnen) kann ich Ihrer letzten Frage zustimmen. Allerdings glaube ich weder, dass irgendwelche Mauscheleien oder Verschwörungsszenarien hinter etwaigem Schweigen der Beteiligten stehen, sondern schlicht die Tatsache, dass man nicht weiß, wie man dieses Projekt finanzieren kann.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Liebe Frau Tschavgova! Ich habe natürlich nicht auf alle Ihre Fragen eine Antwort, hätte aber den pessimistischen Ansichten einige Argumente entgegenzuhalten. Aber wichtiger und vorallem für eine breitere Diskussion aufschlussreicher wäre es, wenn die von Ihnen angesprochenen Stellen, also Denkmalamt, GBG und Universität, ihre Sicht darlegen. Das könnte man ja doch wirklich verlangen, oder?
    Peter Laukhardt

    Autor: Laukhardt

  • auch herzliche grautalion in unserer schnelllebigen zeit ist etwas mit verspätung vielleicht auch noch was wert.

    Autor: wolfgang feyferlik

  • War am 26.02. nicht eine der Anfragen der Grünen an BM Nagl jene, was er macht oder (rechtlich) machen kann, um Kastner&Öhler zu bewegen, das Dach des Ausbaues fertigzustellen?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Liebe Frau Thrainer!
    Dieser Beitrag ist spannend, vor allem weil er die Bedeutung der Identitätsstiftung durch gemeinsam genutzten öffentlichen Raum für städtisches Leben beleuchtet. Wäre schön wenn solche Projekte beim Architektursommer zur Diskussion gestellt würden!
    Mlg Lisa Rücker

    Autor: Lisa Rücker

  • Sehr interessante studie von Elisabeth Leitner!
    Mehr information über Louis Le Roy finden Sie auf die seiten http://www.stichtingtijd.nl und http://www.ecokathedral.nl

    Autor: Peter Wouda

  • Wer sich Architektin oder Architekt nennt, sollte sich die Frage, wie man es besser machen könnte, selbst beantworten können. Wozu studiert? Außerdem ist das Argument für Parkplätze, dem nachfolgt, dass die Alternative ein Wohnen im Erdgeschoß wäre, haarsträubend einfältig und dumm. Woraus bestehen die Erdgeschoßzonen in urbaner Dichte, in der Stadt? Doch nicht aus Parkplätzen oder Wohnungen, oder? Wie wär's mit Büroräumen, Läden, Werkstätten ect.?
    Bitte so nicht (länger) weiterschreiben - denn wo ist der Sinn hinter diesem Kommentar in so schlechter Orthographie? Ist das der Grund für die Anonymität?

    Autor: anonym

  • danke für die kritk und ausführliche stellungnahme.
    Plus/Minus ist eine rubrik, wo kurz und bündig positives oder negatives aufgezeigt wird, es geht nicht um schimpfen. kritik an mangelnder baukultur macht sehr wohl sinn. nach Ihrer argumentationslogik, könnte/sollte man alle gebäude in schlechtem bauzustand entfernen und überall, wo parkdruck herrscht, im eg autostellplätze machen. das ist wahrlich ein"guter" städtebaulicher und baukutureller ansatz. die alternative zu parkplätzen ist nicht wohnen im eg, sondern eine gestaltete eingangsituation, ein geräumiges treppenhaus, das unterbringen von nebenfunktionen des wohnens, wie geschlossene müllräume, kinderwagen- u. fahrradräume, sowie es beispielsweise in wien in dicht verbauten gebieten längst praktiziert wird. dann würden mülltonnen nicht frei herumstehen und man müsste nicht bei autos vorbeischleichen, wenn man das haus betreten will. und was wäre mit einer hochparterrelösung? diese schafft sehr wohl privatsphäre, wie gründerzeitliche häuser mit vorgarten gut zeigen.

    man muss bei architekturkritik nicht einen verbesserungsvorschlag liefern, ein literaturkritiker schreibt ja auch nicht das buch anders, das er kritisiert.

    Autor: Elisabeth Lechner

  • In dem Punkt mit den EG-Parkmöglichkeiten muss ich widersprechen.

    Die Erdgeschosszone ist die wichtigste Ebene in einer Stadt. Zu wichtig für Autos. Welche Nutzung oder Bedeutung wir dieser Zone geben, lässt ja fast schon Rückschlüsse ziehen, welche Prioritäten unsere Gesellschaft an die Stadt stellt.

    An dieser Stelle wäre das Grazer Stadtplanungsamt gefordert…

    Autor: Günther Mader
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