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  • Auch für steirische KünstlerInnen standen Ateliers im Rondo zur Verfügung. Herr Landesrat Buchmann, erläutern Sie uns bitte, wo diese KünstlerInnen in Zukunft unter derartigen Bedingungen arbeiten können? Auch die Möglichkeit zum direkten, täglichen Austausch zwischen den steirischen KünstlerInnen und den ausländischen im Rondo fand ich sehr sinnvoll. Und in Zukunft? Sparstift, oder?

    Autor: Michaela Wambacher

  • Und was wird mit den Räumlichkeiten im Rondo geschehen? Wem gehören diese und werden sie kommerziellen (Wohn-)Zwecken zugeführt?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Ausländische Büros dürfen nicht teilnehmen, nicht einmal als Teil einer Arbeitsgemeinschaft (damit es ganz klar ist, dass es nicht um die Architektur geht...) .

    Wir sind ganz ehrlich nicht mehr daran gewöhnt, solche nicht qualitätsorientierte -also diskriminierende- Teilnahmebedingungen nach Nationalität im heutigen europäischen Kontext zu sehen, auch wenn es sich um einen privaten Auslober handelt.

    Vor allem handelt es sich um eine nutzlose und verarmende Massnahme, die das Konzept eines offenes Wettbewerbs widerspricht, und dem Projekt nichts zugute kommt.

    Aber noch dazu haben solche Stadtentwicklungsprojekte eine starke öffentliche Relevanz, und verlangen eine sehr aktive Rolle der Stadt in ihren Werden (Umwidmung usw.). Es ist daher besonders hässlich, wenn sie sich nicht an den Parameter des BVergG anlehnen. Wahrlich steht das Ganze ziemlich in Kontrast mit der allgemeinen qualitätsorientierten Zielen des sog. "grazer Modells" der Stadt Graz.

    Zum Glück ist dieser ein extrem seltener Fall, in Europa aber auch in Österreich, wo wir das Glück gehabt haben, an sehr schönen städtebauliche Wettbewerbe teilzunehmen, und sogar auch einige zu gewinnen. Auch für private Unternehmer.

    Wir wünschen trotz allem viel Spass und Erfolg an allen Teilnehmer dieses rein österreichisches Wettbewerbs.

    Autor: Luis Basabe

  • Johannes Engelke "Den Nächsten, der Frohe Weihnachten zu mir sagt, bringe ich um". 12 Thriller rund um die Weihnachtszeit. ISBN: 978-3-426-19986-2.

    Autor: Michaela Wambacher

  • ..wünsche allen teilnehmern ein erfolgreiches und intensives werken während der fest- und feiertage......!

    alte erfahrung...wer terminlich " derart" druck macht, hat kein geld in der tasche......und das projekt wird auch nie und nimmer umgesetzt!..nach dem motto:.." schau ma mol"!!

    Autor: viktor jung

  • ich denke die "knappe terminschiene" ist wohl nicht wirklich das problem.
    abgabe 30 jänner, die arbeitswelt beginnt am 2.1.2015 - das ist normal. wir sind es nur gewohnt, dass baufirmen den jänner meistens witterungsbedingt eine pause einlegen, alle anderen gewerke starten in diesem jahr, weil es sich kalendermäßig so ausgeht, am 7.1.2015, das hearing war am 11.12.2014, das heißt, es sind, wie übrigens auch für viele arbeitende menschen im jahr 2014, 10 arbeitstage. insgesamt sind das 28 arbeitstage die vom hearing zur abgabe zur verfügugn stehen. nicht üppig, aber für ein zweistufiges verfahren durchaus im rahmen des üblichen. die problematik, wie bei allen privaten auslobern, scheint eher die unklarheit der aufgabe, das schärfen des investorenblicks an den projektideen, die da kommen werden etc. hier sollten wir unsere forderungen klarer formulieren und dem wb-ausschuss die unterstützung geben, damit dieser die möglichkeit kriegt, den teil B eines verfahrens entsprechend zu kontrollieren und zu begleiten, das ist nämlich selten bis nie der fall. hier ist die hauptverantwortung bei den entsadten juroren die aufgabe zu schärfen, eigentlich schon einen schritt zu spät. die verantwortlichen der öffentlichen hand sind hier gefordert, einen qualitätsweg einzuschlagen der auch nachhaltig ist. ein wb-verfahren allein ist dafür zu wenig. eine option auf bebauungsplan und vielleicht genehmigunsplanung ebenso. die liste der wb mit privaten investoren in graz ist lang und die ergebnisse daraus sind mehr als bescheiden.

    Autor: wolfgang feyferlik

  • Der Wettbewerbsausschuss hat in seiner Verhandlung mit der Ausloberin sehr wohl auch die Terminschiene besprochen und es ist uns auch gelungen die Abgabe etwas hinauszuschieben. Leider ist der Termindruck jedoch sehr groß. Wir erinnern in diesem Zusammenhang auch daran, dass der Wettbewerb zweistufig ist.

    Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen frohe und vor allem auch erholsame Weihnachten!

    Gregor Tritthart, für den Wettbewerbsausschuß der Kammer der ZiviltechnikerInnen

    Autor: Gregor Tritthart

  • Seltsam und schade, was uns Architekten zugemutet wird!
    Da gibt es endlich wieder einmal ein offenes Wettbewerbsverfahren, wo man nicht durch die Teilnahmebediungen und vorzuweisenden Referenzprojekte gleich ausgeschlossen wird und wo man als Architekt gerne mitmachen möchte. 'Die Aufgabenstellung ist auch interessant. Dann liest man den Abgabetermin 30. Jänner und fühlt sich wirklich veräppelt. Offensichtlich gibt es gegenüber Architekten überhaupt keinen Respekt mehr. Wir arbeiten ja sicher auch unentgeltich und engagiert über die Weihnachtsfeiertage hinweg unsere Familien udn Mitarbeiter, die auch Familien und ein Anrecht auf Feiertage haben sind uns eh wurscht....
    Viele wie ich können und werden nicht mitmachen, weil die Zeit für eine seriöse Arbeit ohne Selbstkasteiung und Ausbeutung der Mitarbeiter nicht möglich ist.
    Damit wird es weniger Beiträge geben, aber vielleicht ist das ja eh erwünscht.

    Warum wird das von der Architektenkammer freigegeben?

    Autor: Elisabeth Lechner

  • Skandalös ist, dass hier etwas behauptet wird, wovon gar nicht "die Rede"sein kann, da bis jetzt laut verbindlicher Auskunft der Verantwortlichen (u.a. des Bürgermeisters und der Architekten) noch gar keine Endabrechnung des Bauvorhabens vorliegt.
    Skandalös ist, dass Sie sich hinter der Anonymität verschanzen mit Ihrer diffamierenden Behauptung.
    Skandalös ist, was derart unhaltbare Behauptungen als Absicht durchscheinen lassen: sich mit einer Diffamierung "rächen" zu wollen.
    Auf das Niveau von bloßen Annahmen, Mutmaßungen und Behauptungen muss man sich als Antwortende nicht begeben.
    Ihr Kommentar bleibt, aus welchen Gründen auch immer Sie ihn geschrieben haben, Schmiererei - feige, weil anonym, noch dazu.
    Die Schule in Feldkirchen von fasch&fuchs hingegen scheint sich schon jetzt, kurz nach ihrer Inbetriebnahme als das zu erweisen, als das sie gedacht und geplant wurde: zukunftsweisend und in der Lage, Kinder, Lehrer und das Lernen positiv zu beeinflussen. Fragen Sie nach, direkt vor Ort!

    Autor: Karin Tschavgova

  • Vielen Dank für die Aufnahme in den VAF!
    Eine kleine Korrektur durchaus aus Eitelkeit: Bauherr war die GBG im Auftrag der Stadt Graz, Auslober des Wettbewerbs: Baudirektion der Stadt Graz im Auftrag der Abteilung für Bildung und Integration (damals noch Stadtschulamt).
    mfg.
    Bernd Weiss

    Autor: Bernd Weiss

  • Rem Koolhaas argumentiert sehr scharfsinnig, dass die Proklamation einer "smarten" Stadt, für die bisherige Dummheit impliziert.
    Von diesem Ausgangspunkt analysiert er sehr stimmig die damit einhergehende (Bild-) Sprache und die Verschiebung der Kompetenzen und Verantwortung in der Stadtplanung vom Architekten zum Techniker. Sehr treffend beschreibt Herr Grabner in seinem Artikel, dass das Auto bei "smarten" Projekten immer noch prominent vorm Hauseingang steht - allerdings mit Strom aus der Steckdose "befeuert" und mit grünem Mascherl dran. Durch die Vereinnahmung von gesellschaftlichen Themen durch Technologiekonzerne wird das Interesse soweit verlagert, dass (für die Technologiekonzerne) im "besten" Falle nicht einmal mehr über die Möglichkeit eines Verzichts nachgedacht wird.
    Immer mehr Technologie (und das ist symptomatisch) soll helfen das System Stadt in den Griff zu bekommen. Die Maschinenstadt verspricht uns vor einer diffusen Gefahr, dem Klimawandel, zu retten. Die Ängste werden durch geschicktes "Marketing" in gewünschte Bahnen gelenkt, und ein Denken außerhalb der Box wird gekonnt unterbunden.
    Sowie beim Statussymbol Auto wird aber auch im Maßstab des Gebäudes oder der Stadt darüber nachgedacht werden müssen, ob die Probleme die die Technik vorgibt zu lösen, als solche real sind und nicht durch andere Maßnahmen gänzlich vermieden werden könnten.
    Jener Wertewandel den Koolhaas beschreibt, erscheint jedenfalls besorgniserregend und verdient es beachtet zu werden.

    Autor: schrutka

  • Die eigentliche Leistung von balloon besteht darin, dass sie es geschaft haben aus der nichtssagenden Anhäufung von Teilen ein überzeugendes Objekt zu machen.

    Wirklich außergewöhnlich finde ich, dass dieses Gebäude keine Rückseite mehr hat. Freilich der Eingang ist zum Platz ausgerichtet. Die Mauer zur Lichtenfelsgasse wurde aber so gekonnt in Szene gesetzt, dass für mich diese Seite die spannendste ist. Der Straßenraum und gleichzeitig das Gebäude und auch das Mumuth profitieren enorm. Städträumlich ist hier großartiges gelungen.

    Autor: 86er

  • "When we look at the visual language through which the smart city is represented, it is typically with simplistic, child-like rounded edges and bright colours. The citizens the smart city claims to serve are treated like infants. We are fed cute icons of urban life, integrated with harmless devices, cohering into pleasant diagrams in which citizens and business are surrounded by more and more circles of service that create bubbles of control."

    Ob die Torte von Erber bewusst Koolhaas persifliert? Oder ist das eine schöne Koinzidenz die beweist das Koolhaas so falsch nicht liegen kann?

    Wahrscheinlich doch eher unfreiwillig komisch.

    Autor: 86er

  • skandalös! wie kann ein solches projekt für einen architekturpreis nominiert werden. die eklatante kostenüberschreitung des projektes (es ist von 25% und mehr die rede) wirft lange schatten auf anstehende "bildungsbauten".

    Autor: Anonymous

  • alle details finden sie in der projektbeschreibung des wettbewerbsiegers im downloadbereich.

    Autor: wallmueller

  • Hallo Karin - wenn Du Dir in Wien eine 8-Tage Klimakarte kaufst, bezahlst Du genau EUR 4,80 pro Tag (aber wie schon bei Aschenbuttel gilt: "Um Mitternacht musst Du zuhause sein + 1 Stunde" hihi ) Das empfehle ich Dir und allen noch immer Vor-Hinter-dem Semmering-Wohnenden. In Graz zahlt man auch 4,80 allerdings für 24 volle Stunden. Trotzdem kein Vergleich also weiterstrampeln - es ist auch gesund! Übrigends auch Aspern Seestadt ist mit dem Radl wunderbar zu erreichen, ich habe es soeben ausprobiert.

    Autor: Jördis

  • Na, ja, - U1 vom Reumannplatz (10.Bezirk) nach Leopoldau (21.Bezirk, glaub ich) bis 2017 noch 4,6 km länger über den Reumannplatz hinaus und dann 19 km lang. U2 von Karlsplatz nach Seestadt Aspern (weit über der Donau im Osten), U3 von Simmering nach Otterkring, U4 von Hütteldorf nach Heiligenstadt (19.Bezirk) U6 von Siebenhirten (23.Bezirk im Süden) nach Floridsdorf (21. im Norden) 17km Länge.
    Innenstadtverbindungen kann man die wohl nicht nennen, oder? Intervalle in den Stoßzeiten 2 - 3 Minuten
    Intervalle übrige Zeit: 5 - 8 Minuten
    Fahrräder kann man im gesamten U-Bahnnetz mitnehmen mit Ausnahme von 15.00 bis 18.30 Uhr werktags, Samstags, sonntags und feiertags jedoch immer!
    Graz hat tagsüber kein Problem mit den Innenstadtverbindungen und -Takt (habe ich auch nicht behauptet) sehr wohl aber eines mit den Verbindungen in die Außenbezirke und auch eines in den Abendstunden, wo man als Schönwetterradfahrer dann im Dunkeln steht und wartet und wartet auf den Anschlussbus ...
    Und warum nicht mit dem Rad im Bus bergwärts in Graz, wenn man die Steigung, unsportlich, per Rad nicht erklimmen kann? Zumindest zu Zeiten, in denen der Bus fast leer fährt.

    Autor: Karin Tschavgova

  • ich probiere es seit vergangenem Juni mit einer Halbjahreskarte von Hausmannstätten nach Graz (2 Zonen), genauer nach St. peter Schulzentrum. Leider komme ich als Landpomeranze nicht in den Genuss der vergünstigten Jahreskarte, obwohl ich ab Raaba im Stadtgebiet fahre. Das empfinde ich als ungerecht. Ich denke, viele Menschen aus Graz Umgebung würden den Bus nehmen, wenn die JK billiger wäre. Förderlich wäre auch, wenn die Busunternehmen, die zw. Hausmannstätten und Graz verkehren (Watzke, Matzer, Post und GVB) ihre Pläne endlich so abstimmen würden, dass wenigsten alle 15 Minuten ein Bus in die Stadt und auch retour fährt. Tatsache ist leider, dass sehr oft am Tag mehrere Busse der genannten Linien beinahe gleichzeitig fahren und so wiederum lange Pausen entstehen. Wenn ich also in der Früh den angepeilten Bus wieder einmal von hinten sehe, nachdem ich mein Enkelkind unter Zeitdruck in den Kindergarten gezerrt habe, kann ich mir die Füße buchstäblich in den Bauch stehen, bis der nächste kommt und ich bin nicht rechtzeitig in der Arbeit. Umgekehrt muss ich, aus Angst nicht vor KIGA-Schluss zurück in Hausmannstätten zu sein (die Öffnungszeiten unseres Pfarrkindergartens sind übrigens nicht an die tatsächlichen Bedürfnissen von arbeitenden ErzieherInnen angepasst) , einen Anschluss wählen, der weit vor der Zeit liegt, die ich mit meinem Pkw wählen kann. Was tu ich also, um Zeit zu sparen und meine Nerven zu schonen (und Ö 1 zu hören!!): ich entscheide mich öfter für das Auto, als es meiner Geldbörse und der Umwelt lieb ist. ÜBRIGENS: Mit dem Fahrrad von Hausmannstätten nach Graz kann ihre Gesundheit gefährden - man ist von da bis dort in eine dichte Abgaswolke eingehüllt. Tipp für die effektive, rasche, immer aktuelle Fahrplanauskunft: Graz-Holding App "BusBahnBim" aufs Handy laden!

    Autor: Michaela Wambacher

  • ... "Wien erschließt sich [dem Touristen] per Öffis einfach und bequem" und dort auch nur in der Innenstadt wo die U-Bahn fährt. Auch Graz erschließt sich dem Touristen per Öffis einfach und bequem - vom Bahnhof fährt die Bim sicherlich in vernünftigem Takt in die Stadt.
    Wenig Sinn hat es allerdings die Öffiverbindungen vom Ruckerlberg mit jenen der Wiener Innenstadt zu vergleichen, da muss eher ein Außenbezirk herangezogen werden. Eigenes Erlebnis in Wien: Von Mauer (Wotruba-Kirche) nach Döbling: Bus --> Bim --> U-Bahn --> Bim .... Das dauert dann, trotz einigermaßen erträglicher Wartezeiten 1,5 h und ist ohne Smartphone für den Provinzler nicht zu schaffen.
    Graz hat wegen seiner "Kleine" den wesentlichen Vorteil gegenüber Wien, dass die Stadt mit dem Fahrad erschließbar ist. Wer nicht gerade am erwähnten Ruckerlberg wohnt, braucht für Graz selbst kein Auto und keine Jahreskarte. Und es gibt wirklich wenige Tage an denen man am Fahrrad ernsthaft nass wird und da sind dann auch die Öffis wieder recht.
    Im Übrigen darf auch in Wien das Fahrrad nicht im Bus mitgenommen werden.

    Autor: Anonymous
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