Recent comments


  • Some genuinely great information, Glad I discovered this. Good teaching is onefourth preparation and threefourths theater. by Gail. egdegeebceee

    Autor: Johnd651

  • Offensichtlich gibt es auch Angst vor Diskurs zum Thema Murkraftwerk bei den Gat- LeserInnen. Schade, das diesesThema planenden, gestaltenden Menschen so wurscht ist.
    Aber dafür dürfen wir über die Architektur des Abschieds - Sterbehilfe und Freitod lesen. Was hat dieser Beitrag in einem Architekturforum verloren?

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner

  • offiziell ist es doch verdächtig ruhig, offensichtlich will man es einfach aussitzen. warum werden die fakten nicht einfach klar auf den tisch gelegt, warum wird eine negative umweltverträglichkeitsprüfung solange gebogen bis es passt. An sich sollte ich mich als bürger dieses staates auf ein bundesgesetz und ihr vollzugsorgan verlassen können. Ätsch, geht nicht, die politik kann hier offensichtlich an der schraube drehen. Sicherst sich hier ein scheidender politiker einen aufsichtsposten. Wovor hat man angst einen ehrlichen inhaltlichen diskurs zu führen. Ruderer an der mur kann doch nicht ernsthaft ein pro argument sein. Wirtschaftlich scheint es keiner diskussion ernsthaft stand zu halten. Dieser jänner hat doch eindeutig gezeigt, dass es in diesem monat keinen strom aus diesem kraftwerk zur staubreduzierung gegeben hätte. Wer hat hier seinen säckel ganz weit aufmachen dürfen ?

    Autor: feyferlik

  • Wer trägt die politische Verantwortung für die Vernichtung von hochwertiger Au- ähnlicher Fläche im Ausmaß von mehr als 8 Ha die unter Wasser kommen sollen, die rechtlich äußerst umstrittene Verweigerung einer Volksbefragung wo es doch um massive Beeinträchtigung der Grazer geht (finanziell und hinsichtlich Feinstaubbelastung) , die andauernde Nichteinhaltung von bescheideten Auflagen im Zusammenhang mit geschützten Tierarten? Dies alles und noch mehr zeigt für mich das Fehlverhalten der Entscheidungsträger, Bauwerber und Bauausführenden. Genauso wie die in Summe € 100 Mio (samt Revision der Kläranlage, Ufer- und Freiraumgestaltung, Speicherkanal....) die sich Graz nicht wirklich leisten kann. Sind doch bereits 2019 für den Zinsendienst bereits bestehender Darlehen neue Kredite aufzunehmen (wohlgemerkt nicht zur Rückzahlung der endfälligen Darlehen , sondern nur der Zinsen). Und die angeblich so miese Mischkanalisation (die Mur ist ausgewiesenerweise keine Sanierungsfall - solange sie fließt) wäre und ist immerhin durch die Baureferenten sukzessive abstellbar (gewesen), wenn diese ihren baurechtlichen Auftrag bei jeder "Großen Sanierung" ernster nehmen würden und den Stand der Technik von den Investoren einfordern würden. Dezentrale Rückhaltung von Regenwässern allein wäre kein allzu großer Auftrag innerhalb der Stadtgrenzen und ohne Speicherkanal möglich, zukünftig im Sinne der Klimawandelanpassung einer Stadt auch ungemein wichtig- auch wenn solche dezentrale Rückhaltungen in Summe noch teurer sind, aber eben nicht von der öffentlichen Hand, sondern den Investoren zu tragen wären. Internationale Beispiele zeigen auch Möglichkeiten Entwässerung von Straßen nicht über Kanäle zu führen. Und dann gebe es noch Möglichkeiten der dezentralen Vorklärung einiger Mischwasserentlastungen. Bemerkung am Rande- vom antiquierten System der Mischwasserentlastungen sind in großem Maße auch die Grazer Bäche betroffen. Ihr Zustand wird- anders als der der Mur - von der EU kritisch gesehen. Ihnen würde die Verlängerung des zentralen Speicherkanals nicht helfen.

    Autor: Fokus

  • Was mich grad an vielen Diskussionen und Artikeln verwundert, ist die Tatsache, dass tatsaechlich einige geglaubt haben, dass ein Kraftwerksbau samt dem Bau des Speicherkanals in einer Stadt
    a) nicht viel veraendert
    b) durch die Bautaetigkeit keine negativen Folgen verursacht - in Bezug auf die, das Kraftwerk umgebenden Gruenraeume und deren Bewohner
    c) nur positive Auswirkungen hat

    Bauvorhaben in dieser Groessenordnung benoetigen Zeit, Platz und veraendern die Umgebung nachhaltig. Ersatzpflanzungen koennen erst nach Abschluss der Bauarbeiten gemacht werden, die Natur benoetigt auch Zeit, um sich von diesen Eingriffen zu erholen. Die Tierwelt wird sich veraendern, denn der Zustand vor der Rodung wird nicht mehr herstellbar sein.

    Ueber die Sinnhaftigkeit des Kraftwerkbaus moechte ich kein Wort verliere, da sprechen die Daten fuer sich. Der Speicherkanalbau ist leider laengst ueberfaellig, da der Grossteil der Grazer Abwasserkanaele noch aus Mischkanaelen besteht (Regen- und Abwasser werden gemeinsam gefuehrt) und bei Starkregen eine ueble Bruehe in die Mur transportiert wird...

    um den vorigen Poster zu zitieren: der Albtraum hat grad erst begonnen und hinsichtlich der Feinstaubbilanz 2017 verheisst die Gruenraumreduktion im Stadtgebiet nichts Gutes!

    Autor: MS

  • Zitat aus dem Genehmigungsbescheid:

    "Durch die Errichtung der Kraftwerksbauten und dazugehöriger Begleitdämme im
    Rückstaubereich und durch den Aufstau der Mur kommt es zu einer dauerhaften Rodung der nördlich der Puntigamer Brücke liegenden Ufergehölzstreifen im Ausmaß von 3,73 ha, wobei 2,65 ha unmittelbar mit Baubeginn gerodet werden. Die übrigen 1,08 ha werden erst im Zuge des Einstaus (ca. 3 Jahre nach Baubeginn) entfernt."

    Diese Flächen beziehen sich auf das Kraftwerksprojekt. Werden für den Bau des Speicherkanals, der von der Kläranlage Gössendorf entlang der Mur bis zur Radetzkybrücke verläuft, zusätzlich Bäume gerodet?

    Ein Alptraum für Graz.....

    Autor: S.W.

  • Bevor man jemanden unlautere Machenschaften unterstellt sollte wenigstens eine oberflächliche Recherche erfolgen. Die Regionalmanagement Gesellschaften sind Einrichtungen auf Basis des Raumordnungsgesetzes und im Besitz der Öffentlichen Hand. Die Vorsitzenden des Regionalverbandes sind dann eben auch die jeweiligen Bürgermeister. Mit solch nebulosen Verschwörungstheorien ist wirklich niemandem gedient.
    http://www.zentralraum-stmk.at/ueber-uns/

    Autor: Anonymous

  • Die Quelle dieser Information sei noch genannt (und bedankt)
    http://www.wir-bürger.at/wir-decken-auf-die-firmen-des-siegfried-nagl/

    Autor: Karin Tschavgova

  • Ja, es ist (offensichtlich) mühsam, sich gründlich zu informieren, und "hinter die Zeilen zu blicken" zB. in Bezug auf das Murkraftwerk die Werbeinfos der Energie Steiermark oder die Artikel in der Kleinen Zeitung zu hinterfragen. heute gibt es ein gutes Beispiel dafür, wenn Nagl in der Kleinen in einem 2-seitigen Interview seinen Erfolg gleich selbst analysiert. Und dabei als einen Grund erklärt, dass man als Politiker eben eine Meinung haben und dahinter stehen muss. Er erklärt das am Beispiel Murkraftwerk, wo er seit 15 Jahren gesagt habe, dass er das will.
    Dazu eine APA-Meldung vom 02.01.2009 (!!) Titel: Nagl kritisiert neue Kraftwerkskette
    "Deutliche Skepsis an vier Laufkraftwerken an der Mur südlich und nördlich der steirischen Landeshauptstadt hat der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (V) erkennen lassen. Nagl formulierte am Silvestertag Kritik an der Energiepolitik und stellte das Thema "Energie" und "Zeit" als seine politischen Leitmotive für die kommenden Jahre vor.
    Nagl ging mit der derzeitigen Energiepolitik in Land und Bund hart ins Gericht: "In Österreich und der Steiermark gibt es keine Energiepolitik mehr, sondern nur ein Energiemanagement". Statt in nachhaltige Energie zu investieren, "wird nur überlegt, wo man neue Kraftwerke hinbauen könnte, um Geld zu verdienen" - "vier plant die Stromtochter der Energie Steiermark SSG gemeinsam mit dem Verbund in und um Graz."
    Als ich das gelesen habe, war die Frage: Wendehals? Wenn ja, warum?
    Seit November 2016 ist im Firmenbuch die Grazer Immobilienfirma SA (!) Immobilien gelistet (Siegfried und Andrea) mit Andrea Nagl als Geschäftsführerin und Firma Klammerth als Gesellschafter.
    Ein Schelm, wer Böses vermutet? Der Bürgermeister und oberster Baureferent gründet eine Immobilienfirma. Zumindest interessant, oder? Nun bin ich als Fachjournalistin nicht berufen, solche Dinge aufzuklären, aber ich hoffe, dass der Falter bald auf das Thema Murkraftwerk setzt und seine sonst so gründliche investigative Arbeit auch dabei zeigt.

    Autor: Karin Tschavgova

  • danke dir Karin, dass du in Gat über diese Grauslichkeiten und undemoktratischen Vorgangsweisen an der Mur berichtest. leider scheint das nicht viele KollegInnen zu interessieren, bzw. mangelt es an Zivilcourage, ansonsten müsste es viele Kommentare dazu geben. Schließlich ist das unsere Stadt, die da verunstaltet wird. Danke daher auch an Wolfgang Feyferlik.

    Damit es nicht noch schlimmer wird und Eustacchio Wohnungsstadtrat wird, der Aufrauf an die LeserInnen von GAT diese Petition zu unterschreiben.

    https://www.openpetition.eu/petition/online/elke-kahr-muss-grazer-wohnun...

    .

    Autor: Elisabeth Lechner

  • Auf zwei Kilometer Länge in zwei Tagen 8000 große bis sehr große Bäume (über 1 m Durchmesser) umgerissen mit dem Harvester - geschehen an beiden Murufern seit dem Tag 1 nach der Wahl.
    Es stimmt, auch das Fällen EINES Baumes in der Feinstaubhauptstadt Graz ist zu hinterfragen, aber die Relation zu dem Baummassaker, das jetzt von der Energie Steiermark mit Genehmigung und auf Wunsch des Bürgermeisters gerade angerichtet wurde, darf nicht aus dem Auge verloren werden. Man kann sich das anschauen an den Ufern südlich des Puchstegs - es ist zum Heulen und macht unbeschreibbar wütend.

    Autor: Karin Tschavgova

  • irgend wie muss ein land auch einen Juror stellen,stsatistisch könnte man das so sehen.

    ein aber doch verwunderliches übersehen, dsss gyant amber hier nicht gelistet ist !!!! -

    3 belgien
    2 DE-J
    3 DK
    3 ES
    3 FI-J
    3 FR-J
    2 IE
    1 IT
    1 LT
    3 NL
    3 NO
    1 PL-J
    4 PT-J
    1 RO
    1 SE
    2 TR-J
    4 UK-J

    Autor: Anonymous

  • ja herr bürgermeister, was dürfen wir von dem stehsatz nach der wahl "ich werde mit dem vertrauensvorschuss verantwortlich umgehen" nun halten. mit der angst vor dem blauen gespenst kurz vor der wahl noch einmal hausieren gegangen um dann genau dieses gespenst ans tageslicht zu holen. sie waren noch nie ein verlässlicher koalitionspartner und noch nie ein verlässlicher bürgermeister mit handschlagqualität. eine eindeutige mehrheit würde das zwar etwas differenzierter sehen, aber das interessiert sie nicht.

    Autor: feyferlik

  • Sind ja Projekte wie 'Überbauung Pfauengarten, Graz' nominiert worden. Das wäre eine echte Schande, wenn so ein Drecksbau einen Preis kriegt. Nominierung ist schon peinlich ....

    Autor: Anonymous

  • Selten wird an einem zeitlichen Punkt der Geschichte und an einem Thema so deutlich, wie willkürlich und von partikulären wirtschaftlichen Interessen geprägt politisches Handeln sein kann bzw. ist.
    Was von den Argumenten, die zum Schutz des Murraums im Norden von Graz geführt hat, gilt nicht für den Süden der Stadt?
    Man ersetze Weinzödl durch Puntigam, dann gilt dasselbe:
    "Der Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen, vor allem bedrohter Vogelarten, werde dabei nachhaltig geschützt."
    "Dass hier so viele Arten vertreten sind, liegt vor allem an der naturnahen und vielfältigen Strukturierung des Areals. Wasser und Uferbereiche sind gleichfalls vorhanden wie Wälder und offene Wiesen. All das macht die Zone zum Biotop, in dem Platz zur Rast ebenso geboten wird wie zur Fortpflanzung – und ein reichhaltiges und vielfältiges Nahrungsangebot."
    "Menschliche Aktivitäten bleiben bei schonendem Umgang mit der Natur erlaubt." Anmerkung: der Aushub von Millionen von Kubikmetern und das Fällen von 8000 großen Bäumen, für die die Baumschutzverordnung Ersatzpflanzungen vorschreibt, entspricht keinem schonenden Umgang.
    Ein schlagendes Argument gegen den Bau des Kraftwerks liefert uns auch die gegenwärtige (und jährlich wiederkehrende) Wetterlage. Traurig, aber wahr und gestern abends in den Nachrichten: Graz zählt heuer (bis 25.Jänner) schon 14 Tage mit höchster Feinstaubbelastung und ist damit nicht nur Feinstaubhochburg Österreichs, sondern weist die höchste Feinstaubbelastung europäischer Städte auf. Schlussfolgerung: wer sich gegen den Bau des Kraftwerks Puntigam einsetzt, müsste natürlich auch für sich persönlich Konsequenzen aus diesen Zuständen setzen und seine Lebensgewohnheiten dem Schutz unserer Umwelt anpassen. Wir können alle etwas dafür tun und müssen dabei unsere Komfortzone gar nicht ganz verlassen, nur umdenken.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Im Süden von Graz wird ein bestehendes Ökosystem mit Steuergeld vernichtet. Im Norden, zwischen Einfallsstraßen, Autobahnen, Steinbrüchen und Industrie wird ein Natuschutzgebiet ausgerufen. Danke Graz.

    Autor: Anonymous

  • Zitat aus der Lobbykritik von Alice Wagner "Wenn die Konzerne ein und aus gehen".
    Abgedruckt in der Falter-Beilage "Ökonomie" Nr. 3a/17:

    Colin Crouch hat in seinem gleichnamigen Buch aus 2003 resümiert, durch die enge Verflechtung zwischen Politik und Wirtschaft habe die Demokratie Schaden genommen und wir befänden uns im Stadium der "Postdemokratie". Postdemokratie zeichnet sich dadurch aus, das ist Demokratie zwar formal und rechtlich abgesichert (freie Wahlen, etc), aber real stark geschwächt ist, da Entscheidungen nur mehr von kleinen politischen und wirtschaftlichen geliebten gefällt werden und Politik vor allem im Interesse der Wirtschaft tätig ist.

    Graz wäre für Crouch wohl auch ein gutes Beispiel für Postdemokratie: wesentliche Entscheidungen werden außerhalb der klassischen politischen Foren gefällt.

    Autor: georgdornhofer

  • da hat doch der damialge finanzverantwortliche von 2003, herr gaulhofer, bei einer veranstaltung von der insel für einen raum von 200 personen gesprochen, also so eine art veranstaltugnsaal oder konferenzraum etc. wahrscheinlich hat er diesen blödsinn auch wiktlich geglaubt. da mit schrempf und co ja immer noch die selben am wirken sind wird sich ja auch im denken nichts ändern. gat hatte damals, also 2003, seine going online party auf der insel gefeiert. mit dem efolg am nächsten tag mit einer anzeigedrohung der 2003 company konfrontiert zu sein. grund: misbräuchliche verwendung der insel, keine anmeldung eines events ...

    Autor: feyferlik
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