Recent comments


  • Ich verstehe die Wellblechtafel im Plakatformat als Werbe"plakat" für den dahinter liegenden Metallbaubetrieb und finde es daher schon wieder sehr amüsant. ;-)

    Autor: 86er

  • Hier ein paar Links, die ich auf die Schnelle gefunden habe:

    Private Unterstützung für Asylwerber in Österreich:
    http://derstandard.at/2000019930293/Private-Unterstuetzung-fuer-Asylwerber

    Chieming in Bayern nimmt Flüchtlinge auf:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlinge-in-chieming-das-anti-fre...

    Interessant an der Geschichte aus Chrieming ist aus meiner Sicht folgendes:

    1. Bayern hat eine Verordnung in Kraft gesetzt, Flüchtlinge gleichmäßig auf Städte und Gemeinden in ganz Bayern aufzuteilen
    2. Diese Verordnung wird auf Gemeindeebene umgesetzt
    3. Ein Bürgermeister - siehe Beipiel Chieming - versucht, das Thema Migration positiv zu besetzten - und reißt die Stimmung bei der Bürgerversammlung herum
    4. Bei der Bürgerversammlung polemisiert niemand - alle überlegen pragmatisch, wie man helfen kann.

    Autor: Fabian Wallmüller

  • ...vielleicht ist es besser den `Vertrag` aufzulösen und wir finden in Zukunft ohne dem Welterbe ein Besseres auslangen...

    Autor: Anonymous

  • erachtens muesste das erstaufnahmezentrum ein 'durchlaufposten' sein und niemals so viele dort wartende 'horten'. dazu gehört aber auch, dass man das angebot an möglichen quartieren genau gekannt weden muesste um das ausmass des noch erforderlichen wohnraums zu eruieren, ob privat oder öffentlich - da scheint es massiv zu happern, vorallem an der zusammenarbeit, weil scheinbar politisch nicht loesbar.

    im zusammenhang mit wohnen fallen mir vorallem baugesetzte d.h. richtlinien ein die die immobilie ueberhaupt für menschen wohnbar machen (menschengerecht) und im zusammenhang mit dem grossen ansturm flexible, schnell zu errichtende modelle,ob neu gebaut oder schon vorhandenes um zu nutzen...
    schulen, kasernen etc...dazu herzunehmen sind nur kurzfristige loesungen... die menschen kommen aus gegenden, wo sicher nicht in absehbarer zeit frieden herrscht; davon auszugehen, dass in einem oder zwei jahren aller wieder zurueck gehen ist eine utopie und verschleiert die realität.

    am billigsten kommt es, sich damit abzufinden und die integration schnellst moeglich zu gewährleisten; sobald diese arbeiten, bezahlen sie die hilfe zurueck indem sie, wie jeder andere steuern bezahlen, beleben die demographische kurve europas, was wiederum den pensionen zugute kommt... tun wir das alles nicht, haben wir in absehbarer zeit ein paar obdachlose mehr...

    Autor: k_domig

  • Liebe Karin,

    danke für Deine Streitschrift. Ich finde auch, dass es Zeit ist, Taten zu setzen. Wohnraum bereitstellen, Zelte spenden, auf die Straße gehen. Wer weiß da von Initiativen oder angekündigten Demos?

    Einen Hinweis auf eine Initiative der IG Architektur kann ich hier teilen: http://www.ig-architektur.at/news-detail/kein-ort-nirgends-vii.html

    Autor: Fabian Wallmüller

  • Danke für diesen Text. Macht Spaß und gibt einen guten Einblick in die Diskussion und die Persönlichkeiten.

    Autor: 86er

  • Dasselbe dachte ich mir auch schon - danke, Elisabeth. Dieser Gastgarten wird sich (nicht: es sich) selbst richten. Das Lokal wird wie viele davor in der Jakoministraße vermutlich keine nächste Gastgartensaison erleben. Blöd für den Pächter, blöd auch vielleicht für den Investor, der das Haus mit Dachbodenausbau gewinnträchtig auf "Vordermann" bringen wollte - aber so ist es, wenn in einer Stadt alles nur mehr auf Gewinnmaximierung und Kommerz ausgelegt wird. Dann muss auch versucht werden, den schlechtesten Standort hochpreisig zu vermieten, das geht 1-2x gut (den Konkurs eines Gastbetriebs zahlen eh andere). Es ist ein Dilemma, weil anders kein Privater mehr Investitionen tätigen würde im Zentrum - nachhaltige Stadtplanung ist das nicht. Und schon gar nicht, wenn die Stadt graz selbst als Verkäufer von Grundstücken oder Baurechten auftritt, die absolut nicht geeignet sind dafür, mit höchsten Dichten oder höchstpreisig bebaut zu werden (ich meine den Pfauengarten für wenige Vermögende oder das Grundstück nördlich der Brauerei Puntigam vis à vis des Universale Versandhauses mit 27.000 Fahrzeugen in 24 Stunden, die vorbeibrausen).

    Autor: Karin Tschavgova

  • sehr schöner Beitrag, mit sicher sehr grossem Erfolg, dank einer genialen Idee für der 'Luft-Inseln', die den Städtebau zukünftig sicher beflügeln...

    Autor: k_domig

  • Hallo,

    ich finde die Aktion in und für Gries grundsätzlich sehr spannend, aber das Titelbild mit der grünen Couch zeigt doch eigentlich die Neutorgasse, definitiv die andere Seite der Muruferlosigkeit?

    Autor: Sigrid Verhovsek

  • Sehr geehrter Herr Robert,
    Erläuterung zum Begriff Bebauungsplan zum Schutz der Innenhöfe: Es gibt einen Deckplan 1 zum gültigen Flächenwidmungsplan, wo Gebiete mit Bebauungsplanpflicht zum Schutz der Innenhöfe dargestellt sind.
    Die Ironie bei der Verbauung Oeverseegasse ist, dass unter dem Aspekt, den Innenhof zu schützen, der Innenhof verbaut wurde. Außerdem musste ein denkmalgeschütztes Gebäude der Verbauung weichen.

    Zu Ihrem Vorwurf einer unsachlichen Kritik.
    Es geht in diesem Beitrag nicht um DEtailkritik an diesem Projekt. Es geht darum, wie sich höhere Dichten für die Stadt auswirken und die Oeverseegasse ist ein gebautes Beispiel dafür. Ihre Kritik an meinem Artikel ist somit eigentlich unsachlich.
    Laut Entwurf des neuen Flächenwidmungsplan 4.0 wäre in der Oeverseegasse eine Dichte von 2,0 erlaubt. Die Anrainerprotete konnten damals die Diche auf 1,2 gegenüber 1,4 reduzieren. Wie man aber auf den Fotos erkennen kann, ist dies in einem Hof aber doch noch sehr dicht. Wie würde aber eine Dichte von2,0 aussehen? 6- geschossige Blöcke im Hof, die sich gegenseitig beschatten.

    Bei der Schlosserei Stengel sind zwar einige Autos aus- und eingefahren, aber am Wochenende war es ruhig. Und es gab im Süden des Areals einen wunderschönen Gemüse- Obstgarten, den sie vielleicht nicht gekannt haben. Jetzt fahren täglich weit mehr Autos in die Tiefgarage des Gebäudes.
    Und die Situation hat sich für die Anrainer sehr wohl verschlechtert: mehr Lärm durch mehr Autos und nächtlicher Lärm auf den Balkonen im Innenhof, die unteren Geschosse der Anrainerwohnungen sind teilweise stark beschattet.

    Die Aussage, von der grünen Oase ist nichts spürbar, bezieht sich auf den Projekttitel - Grüne Oase. Mit dem Rendering, auf dem die Fassaden begrünt dargestellt waren, hat man ja versucht das Bauvorhaben als Verbesserung für dei Anrainer darzustellen und als besonders innovativ zu verkaufen. Und von diesem grünen Image ist eben nicht viel sprübar . Die Begrünung entlang der Straße wurde unter den Balkonen gepflanzt und somit sind in Ermangelung von Bewässerung bereits 90 % der Pflanzen verdorrt.

    Autor: Elisabeth Lechner

  • Noch etwas: Frau Lechner, trotzdem Sie im Nachbarhaus wohnen ist Ihnen entgangen, dass der Innenhof in der Oeverseegasse durchgehend asphaltiert war, als noch die Schlosserei Stengel hier beheimatet war, und jeden Tag 30 Autos aus und ein fuhren. Die Situation wurde natürlich für sie und die anderen Anrainer durch die Gebäude und die Begrünung des Hofes wesentlich verschlechtert. Kritik bitte gerne, aber nicht auf diese Art. man sollte schon bei den Fakten bleiben.

    Autor: Robert

  • Frau Lechner bitte erklären Sie doch den Terminus Bebauungsplan zum Schutz des Innenhofes.
    Mit freundlichen Grüßen

    Autor: Robert

  • Bus, Flug, Zug? Inklusive Hotel, Eintritte, Führungen? Ein bisserl mehr an Information dürfte man sich schon auch vorweg erwarten, um zuerst überlegen zu können und erst dann anrufen zu müssen, oder?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Großartige Recherche, Elisabeth Lechner!
    Auf der BIG spezial vom Mai 2015 zum Thema LEBENSRAUMVERÄNDERUNGEN sind sie abgebildet, jene - die es betreffen wird.
    Wenn ich den Leuten erklären will, warum sie gegen die Ausweisung von Kerngebieten im Bezirk Jakomini Einwendungen machen sollen, schauen sie mich meist verständnislos an: Was ist ein Kerngebiet? Gestern ist mir die Mutter des besten Freundes meines Sohnes Manuel zu Hilfe gekommen:"Die wollen unseren Kindern die Grünflächen wegnehmen!" Und schon unterschreibt jeder gern.Ein breiter Konsens, daß Kinder und Jugendliche Grün- und Bewegungsflächen brauchen.Ein Flächenwidmungsplan ist ein langfristiges Planungsinstrument. Hier ist kein leichfertiges Handeln angesagt. Hier geht es um die Zukunft und Gesundheit unserer Kinder. Und die lassen wir uns nicht verbauen!! Die Leute haben kapiert, was "verdichten" heißt: Mit jedem Bauwerk in der Stadt wird der Anteil an Freiflächen für jeden von uns wieder kleiner.......

    Autor: DI Maria Fanta

  • Bei all dem, was hier in Graz geschieht, kann sich Herr Nagl nicht mehr fein abputzen und so tun, als ob er damit entweder nix zu tun habe oder durch den Zwang der Situation der Zerstörung des Stadtbildes zustimmen muss.

    "Graz - City of Design"? Das ist Zynismus pur.

    Wer so etwas unwidersprochen geschehen lässt, obwohl er von Amts wegen die Möglichkeiten hätte, umzulenken, dem sollte man die Lizenz, Bürgermeister zu sein, sofort entziehen.
    Mein Wunsch: Fristlose Kündigung für Herrn Sigi Nagl. Er hat schon viel zu viel Unheil in unserer Stadt zugelassen und angerichtet.

    Autor: Peter Kaiser

  • Danke für den guten Artikel,
    liebe Karin. Hat Spaß gemacht beim Lesen......

    Autor: DI Maria Fanta

  • kann man Graz, sein Damals, sein Jetzt und sein Morgen gar nicht beschreiben. Danke! Mein "aber": wer sagt's den Stadtplanern?
    Stay cool!

    Autor: Laukhardt

  • "Anonymous" ist die Voreinstellung, wenn man einen Kommentar eingibt und zuvor noch nie seinen Namen eingetragen hat. Das ist für manche recht bequem. Bei dir wird, so wie bei mir, wahrscheinlich gleich dein Name und die eMail-Adresse erscheinen. "Anonymous" können also beliebig viele Personen sein.
    Liebes GAT-Team!
    Es wäre an der Zeit, diese Voreinstellung endlich rauszunehmen. Andererseits bleibt dann noch immer die Möglichkeit, mit einem Decknamen zu arbeiten....
    "Leute ohne Rückgrat hab´n wir schon zu viel..." Bettina Wegner

    Autor: Michaela Wambacher
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