Recent comments


  • der eines der letzten kompakten Dorfgebiete von Graz desavouiert, nämlich das in einer Schutzzone liegende einzigartige St. Veit mit dem wunderbaren Pfarrhof-Ensemble aus dem 15. Jh., hätte die ASVK niemals zustimmen dürfen. Als ich noch dort Mitglied war, hätte es das nicht gegeben - und es ist zu hoffen, dass das künftig auch nicht mehr möglich sein wird. Jetzt aber wird der Blick auf die erhöhte Silhouette des Dorfbildes vom tiefer gelegenen Winter-Kreuz durch eine hier anmaßend wirkenden Baukörper beleidigt, der an einem anderen Ort durchaus passend gewesen wäre. Ein schlechtes Beispiel für die häufigen Missverständnisse zwischen Altstadt-Schutz und den Eingriffen moderner Architektur. Bei einer schon länger zurückliegenden Versammlung von St. Veiter Bürgern kam das auch deutlich zum Ausdruck - es waren auch Architekten darunter.

    Autor: Laukhardt

  • Erstaunlich, dass es gleich mehrere Leute gab, die mir gegenüber unabhängig voneinander meinten, den Autor hinter diesem sehr rasch erfolgten Posting zu erkennen, unter anderem auch an den diversen Fehlern, die auf Eile beim Schreiben hinweisen - es war immer dieselbe Person ........
    Soll der Leser auch das weis statt weiß als ....oder auch nicht ernst? Tja, alles sehr kompliziert.

    Autor: Karin Tschavgova

  • ... und kopier den Kommentar vom 7.4. noch mal hier rein. Damit der Zusammenhang erhalten bleibt:

    von TuUGrz
    "Was vordergründig wie ein harmloser Streich der Hausverwaltung wirkt ist ein subtiles Konzept zur Diskussion grundlegender Fragen der Architektur. Kontroverse Themen werden in den öffentlichen Raum des TUParks projiziert, die Öffentlichkeit wird zu kritischer Interaktion eingeladen. Verblüffende Interventionen wie der Abriss der Domenig Rampe helfen Selbstverständliches in Frage zu stellen. Die stattdessen ausgestellten, bewusst derb detailierten Holzpodeste erzeugen vielschichtige Irritationen. Die Aufladung des Raumes durch kuriose Einzelelementen versteht sich als Prozess an dessen Ende die komplette Entarchitektonisierung des Areals steht. Die Studierenden werden durch simple Nutzung eingeladen, eigenverantwortlich an diesem Transformationsprozess mitwirken. Diese Herangehensweise wird im Innenraum stringent fortgeführt. "

    Autor: 86er

  • Die zwei Kolummnen #25 und #26 zusammen mit dem Kommentar von "TuUGrz" sind köstlich. Am Ende weis niemand mehr was ernst gemeit war und was nicht. Den Post von "TuUGrz" als offizielle Stellungnahme zu werten: Genial! ... Erinnert etwas an die Varoufakis-Stinkefinger-Affäre die Jan Böhmermann gebastelt hat (oder hat er nicht?). Danke!

    Autor: 86er

  • Gleichzeitig entstand die Gestaltung in enger Zusammenarbeit mit den Behörden, mit dem Ziel auf mikroskopischer Ebene jene Leitgedanken abzubilden, die auch die Planung und Gestaltung des öffentlichen Raums der Stadt Graz prägen.
    Die bewusste Ignorierung und Marginalisierung der Planenden erzeugt so erst die einzigartige Energie der Grazer Schule: die ständige Provokation ist die Grundbedingung ihres kämpferischen und trotzenden Charakters.

    Autor: Anonymous

  • ich hab auch so ein Exemplar, das unseren Alltag gestaltet, zuhause, allerdings in der männlichen Version, 5 Jahre alt: durch ihn haben wir mit Leuchtstift bemalte Wände, wunderschöne Gravuren im Holzboden, im Esstisch, auf Sitzflächen, geschnitzte Ornamente in den Stämmen unserer Zimmerpflanzen (die das leider meist nicht verkraften), mit Haarfarbe verzierte Klodeckel und Badezimmerschränke.....zurechtgeschneiderte Vorhänge, damit ihn die aufgehende Sonne weckt, um sein täglich Handwerk zu beginnen, wenn die Oma, noch schlaftrunke, komplett wehrlos ist. Schlimm ist keinepassende
    Kategorie, (verhaltens)kreativ trifft es wohl eher. Und das muss man als künftiger Architekt wohl sein, wenn man es zu etwas bringen möchte. Für einen aufrechten Polizisten - sein derzeitiger Traumberuf - wird es wohl nicht reichen.
    Mehr vom Grilj!

    Autor: Michaela Wambacher

  • Wie man sehen kann, kommt hier wieder die hierorts übliche Reaktion auf kritische Bemerkungen zu Vorgängen/Tätigkeiten von offiziellen Stellen (Stadtplanung, Bauämtern ect.) zur Anwendung: die Nicht-Reaktion oder auch das schweigende Aussitzen einer Diskussion, eines Angriffs eines Vorwurfs.
    Diese Taktik soll den Kritiker, die Kritikerin in ihre Schranken weisen und durch Ignoranz zeigen, wie wenig wichtig oder relevant man Kritik und Kritiker/Kritikerin nimmt.
    Tatsächlich ist diese Taktik wirksam, solange sie damit endet, dass Kritik an einer Sache, einem Vorgang in einer einzelnen Stellungnahme durch kritische Journalisten öffentlich gemacht wurde. Wird diese nicht aufgenommen und unterstützt durch weitere Kritiker und Kritikerinnen derselben Sache, so gerät sie in unserer Zeit der Überflutung mit Reizthemen rasch in Vergessenheit. Wirksam kann öffentlich geäußerte Kritik nur werden, wenn "der Ball aufgenommen wird" von jenen, die von einem Mißstand direkt betroffen sind und sich dagegen zur Wehr setzen. Das verlangt allerdings aktives, oft auch lautes Einstehen und Eintreten gegen einen Mißstand und für ein Besseres. Gefragt sind Betroffene, ist die Zivilgesellschaft. Das ist mühsam, kostet Zeit, Energie und braucht langen Atem.
    Das wissen jene, die Konflikte ausschließlich durch schweigendes Aussitzen beenden wollen, ganz genau. Dadurch und NUR dadurch sind sie den Kritikern und Kritikerinnen, die durch Stellungnahme ihre Haltung kundtun, meist überlegen. That's it!

    Autor: Karin Tschavgova

  • wenn der rektor schon mal da ist könnte er auch inhaltlich stellung nehmen.

    unabhängig davon ob der kommmentar wirklich die offizielle antwort der tu graz war oder
    ob der tu graz bloß solche kommentare zugetraut werden.

    mfg Kaus

    Autor: Kaus

  • Also eines kann ich mit Sicherheit sagen, das Posting unter dem Namen TuUGrz ist keine offizielle Stellungnahme der TU Graz. So ein Blödsinn fällt in unserem Haus niemandem ein.
    Bestens,
    Harald

    Autor: Rektor

  • Es ist schon sehr interessant wie man ein derart pseudo akademisches Gesülze, damit ist die offizielle Antwort der TU Graz vom 7.04. gemeint, als Antwort auf einen unzumutbaren Zustand formulieren kann und meint sich dadurch besonders "gscheit" aus der Affäre zu ziehen. Aber Hallo zum Glück wurde dieses Thema wieder aufgenommen…

    Autor: Anonymous

  • Großartig - wie das Leben so spielt.
    Danke, Emil Gruber, für das genaue (Vor-)Schauen.
    Morgen - des Theaters Höhepunkt. Danach, wenn die Mehrzahl weg ist, überklebt oder teilverhüllt, wird es sicher auch noch schöne Koinzidenzen geben.

    Autor: Karin Tschavgova

  • danke für die 20 sekunden lachmuskellockerung

    Autor: feyferlik

  • Die Zuständigkeiten im Aritkel stimmen nicht: Das Büro Dr. Paula ZT-GmbH war insgesamt zuständig für Fragen betreffend Raumplanung und Raumordnung. Nur der Vollständigkeit halber ;-)

    Autor: Susanne Scherübl-Meitz

  • Klingt gut!! Zeit wird's! Der Grünraum betrifft vor allem Studenten- wär nur logisch wenn auch diese Studenten den Raum gestalten dürften.

    Autor: Betroffene

  • Ein "StudentInnenbeteiligungsprojekt" hätte/würde sich in diesem Fall wirklich gut anbieten. Es handelt sich um eine überschaubare und gut lösbare Aufgabe, noch dazu im direkten Umfeld. Leider scheinen Entwurfsprojekte an möglichst fernen Bauplätzen prestigträchtiger zu sein...

    Autor: Anonymous

  • Aber Hallo! Da bringt es jemand auf den Punkt. Gefällt mir, dass so ein Thema einmal angesprochen wird!
    Es ist wohl ein Spiegelbild der aktuellen Gesellschaft, dass es heutzutage immer wichtiger ist sich selbst zu präsentieren als sich um Themen zu kümmern für die man eigentlich verantwortlich wäre.
    Ohne öffentlichen Druck ist wohl kein Blumenstrauß zu gewinnen. Deshalb lässt man die Situation so wie sie ist, wird schon niemandem auffallen…

    Als Landschaftsplanungsbüro haben wir natürlich immer wieder gerne Kontakt mit den Studierenden der TU-Graz. Die angehenden Architektinnen und Architekten zeigen immer wieder reges Interesse an ökologischen Lösungsansätzen, welche die Architektur organisch in die Landschaft eingliedert. Auf die aktuelle Situation angesprochen bekommt man sehr interessante Meldungen von den Studiosi: lieblose Verschönerungen, willkürlich platzierte Podeste und Kieshäufen, ohne Begrenzung, keine Struktur und niemand vom Institut für Architektur und Landschaft findet es Wert diesen Missstand unmittelbar und sofort beseitigen zu lassen.
    Hinzukommt das der restliche Park derzeit vorwiegend als „Hundeklo“ missbraucht wird und für die eigentliche Nutzung durch die Studenten und Studentinnen sehr suboptimal zur Verfügung steht.

    Für die Studenten und Studentinnen wäre es besonders wichtig den Grünraum mit ausreichend Sitzplätzen auszustatten, damit an schönen Tagen ein Arbeitsplatz im Freien entstehen kann.
    Diese Möglichkeit wird jetzt schon sehr gerne in Anspruch genommen, ist aber aufgrund der vorher geschilderten Themen nur sehr bedingt möglich.

    Abschließend darf ich noch ein Statement einer Architekturstudentin hinzufügen: „Ich würde mich an deren Stelle darum reißen die Grünraumgestaltung am Unigelände beeinflussen zu dürfen, weil es sich dann auch positiv auf das Institut auswirkt.“

    In diesem Sinne wünsche ich mir ein „StudentInnenbeteiligungsprojekt für einen angemessenen Grünraum“ , das wir gerne fachlich begleiten. Liebe Studenten und Studentinnen: „Es ist wieder einmal Zeit für einen Mutausbruch!“

    Autor: Nikolaus Fedl

  • Danke für den täglichen Beweis.
    Die Sache mit dem Freiraum ist schon wieder so eindeutig, dass es weh tut.

    Es braucht einfach mehr Bewußtsein und Wertschätzung für unsere täglcih genutzten Außenräume.
    Aber wie kann man das vermitteln? Wir Landschaftsarchitekten scheitern leider auch viel zu oft daran.
    Es ist "wurscht", "eh da", "gehört allen", wächst eh", "kost nur Geld", ... oder was besonders schlimm ist: "was willst, schaut eh gut aus."

    Liebe Grüße nach Graz

    Autor: Daniel Zimmermann

  • für diesen Artikel, den ich letzte Woche als plus/minus Beitrag selbst schreiben wollte. Die Gestaltung des Innenhofs ist einer Architurfakultät wirklich unwürdig. Leider.

    Autor: georg schrutka
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