Recent comments


  • Liebe Karin,

    du schreibst mir hier sozusagen aus der Seele und natürlich auch aus dem Kopf. Das einzige, was diese Insel braucht ist nichts. Wenn sie jemals Leben gebiert, dann nur durch ein Nichts. Was Acconci zur "Funktion" dieses Objekts gesagt hat, ist endlich zuzulassen. Wenn er auch damals, wie er die Insel konzipierte, nicht wusste, wie klein dieses Flüsschchen ist und ihm nicht klar war, wie sehr das Gewässer gefüllt sein wird, so ist doch zu beachten, dass jede Funktion noch mehr zur Überfüllung beiträgt.
    Möge die Stadt und mögen ihre Verantwortlichen diesen Platz doch endlich in Ruhe lassen und ihm die Chance für sich selbst geben. Es muss nicht alles mit Sinn hinterlegt werden, vor allem nicht, wenn dieser Sinn einzig auf dünnen, untauglichen Zahlenbeinen steht und so jeden UnSinns beraubt wird.

    Mit herzlichen Grüßen,
    Fritz Schöffauer

    Autor: Fritz Schöffauer

  • respekt und streitkultur sind eine unabdingbare voraussetzung für einen diskurs und die damit zwingendermassen verbundene wertschätzung. beides, wenn es das je in graz gegeben hat ist einer ignoranten überheblichkeit gewichen.

    Autor: feyferlik

  • Wo bleibt die Integration des Wohnens in das Stadtgefüge? Schaffen reine Wohnbauquartiere lebenswerten Stadtraum? Mischnutzungen und ein gestalteter Straßenraum ermöglichen lebendigen Lebensraum ...

    Autor: Gurmann

  • bereits am 11.11.2016 notiert:
    "...also ok -wenn der Herr LR Seitinger diese Wohnbauten beispielhaft nennt.
    Aber wenn die Architekten diesen Mist beispielhaft nennen, dann gute Nacht!"

    Autor: V. Giencke

  • Fadesse und Tristesse pur, von St.Josef über Kalsdorf bis Hartberg (schon in der Abbildung). Wurde hierzulande früher einmal Wohnbau, wurde Siedlungsbau ermöglicht? Gab es da einmal so etwas wie ein programmatisches Konzept, Augenmerk auf Städtebau und Milieuschaffung (Wienerbergersiedlung, Rieß und Erskine) oder "nur" den Versuch, Grundsätze des guten Wohnens wie Querlüftung, individuelle Grundrisse zwischen Schoten oder Gartenersatz am Dach nach Le Corbusier zu optimieren (Karl-Spitzweg, Giencke und Partner)? Wir hätten ja Vorbilder, von denen man etwas lernen könnte, aber wo sind wir gelandet? Die Ergebnisse machen jede Art von Selbstbeweihräucherung zur lächerlichen Farce.


  • könnte man die Idlhofgasse wieder rückbenennen. Der Name verwies auf die am Ende der Gasse- in der Nähe des "Lazaretts" - im Pestjahr 1680 errichteten hölzernen Keuschen, in denen die Kranken festgehalten wurden. Diese Behausungen blieben aber auch danach bestehen und wurden nun von Menschen der ärmsten Bevölkerungsschichten bezogen. Aber es gab hier auch andere Bewohner, denn nach dem endgültigen Ende der osmanischen Bedrohung von Graz entschlossen sich viele Adelige, aber auch vornehme Bürger, in die Vorstädte zu ziehen, die – zumindest im Sommer – weitaus bessere Lebensbedingungen boten, als die Enge der ummauerten, licht- und grünarmen Innenstadt. Kleinere Ansitze mit Obst- und Ziergärten entstanden. Man nannte sie – für uns heute etwas verwirrend – oft „Garten“. Seitzerhof, Idlhof, Prankerhof Zollnergarten sind längst verschwunden, vom Ansitz Wintersgrün steht noch ein Stück auf Nr. 11. Was die Bomben des Weltkriegs verschonten, beseitigen die von Profitmaximierung angetriebenen Investoren und die ihnen willfährige Stadtregierung.

    Autor: Laukhardt

  • Es wird zugebaut, bis Graz endgültig sein Gesicht verliert...

    Autor: Dr.Hafner

  • Beim Projekt in der Niesenbergergasse hätte man ein Hofgebäude einsparen sollen und dafür den Riegel entlang der Straße höher bauen sollen, beim Wohnhaus am Eck zum Eggenbergergürtel sind die Erdgeschoßwohnungen nicht ideal aber Geschäftsflächen wären ein Fehler gewesen, stehen abseits der Innenstadt eh genug leer.
    Perfekt ist es sicher nicht was in den letzten 10-15 Jahren gebaut wurde, aber doch ein großer Fortschritt im Vergleich zu den städtebaulich katastrophalen 1980-90er Jahren wo man Graz im verdichteten Flachbau zubetoniert hat
    Wenn man diese langen 20 Jahre in die Höhe statt in die Breite gebaut hätte wäre Graz viel grüner...
    Tollen Projekte wie Reininghaus, Green City, Campus Eggenberg usw., sind für die stark wachsende Großstadt Graz ideal und ein nachhaltiger Umgang mit der finiten Resource Boden.

    Autor: Anonymous

  • Ich untzerstütze diese Kritik, denn auch ich war entsetzt, als ich vor Kurzem den fertiggestellten Zaun sah. Er wirkt in Schrägansicht völlig dicht, verdeckt durch seine Höhe zum Großteil die charakteristische Häuserfront am Glacis und passt in der grobschlächtigen Materialwahl des imprägnieten Holzes in keiner Weise in das Stadtbild von Graz. Wird so eine empfindliche Gestaltung allein dem Strassenbauamt überlassen, ohne eine architektonische Beratung in Anspruch zu nehmen?

    Autor: Gross Eugen DI Arch.

  • stadtplanung was ist das ? danke für das aufspüren solcher geplanten und nicht passierten unzulänglichkeiten. an allen ecken wird evaluiert und kontrolliert und begutachtet und dann das, was läuft in unseren köpfen falsch ?

    Autor: feyferlik

  • Dieser vollkommen unpassende Zaun zur Glacisstraße ist noch nicht alles - im denkmalgeschützten Stadtpark. Anscheinend werden manche teure "Pflegewerke" für die Schublade erstellt.
    Seit Jahren fehlen in den schmiedeeisernen Tafeln die Beschreibungen des Stadtparks -
    in der Maria Theresien-Allee ist das einzigartige Mosaikstein-Pflaster nicht ausgebessert. Dafür steht dort aus unerfindlichen Gründen ein nicht nur den Blick störendes Gitter am Gehweg -
    will man vom Karmeliterplatz über die Stiege (auch um so rasch wie möglich von dem störenden dunklen Haus im ehemaligen Pfauengarten wegzukommen) in den Stadtpark, so darf man einen Erdhügel erklimmen -
    Man hat das Gefühl, auf Grund der zahlreichen Schmierereien an den sanierten Mauern und beim Musikpavillon, dass keine Abteilung der Stadt Graz für die Erhaltung, den Schutz und für die Kontrolle zuständig ist.
    Soll unser einstmals schöner unter Denkmalschutz stehender Stadtpark wirklich verwahrlosen????
    Dass hat sich Bürgermeister Moritz Ritter von Franck wirklich nicht verdient.

    Autor: Gertraud Prügger

  • 1. Weil für einen Diskurs auf Augenhöhe auch ein Gegenüber gehört, das man direkt offen "auf Augenhöhe" ansprechen kann.
    2. Weil Ihre Fragen so harmlos und ungefährlich sind, dass es keinen Grund geben kann, sie anonym zu posten. Anonymität ist doch immer ein Zeichen von Ängstlichkeit, dass einem aus einem Posting/offenene Wort Nachteile erwachsen. Bei der Frage nach der Blockrandbebauung und ihren Vor- oder Nachteilen?
    3. Für mich ist es eine Lebenseinstellung und sogar eine Frage von Haltung (wie altmodisch), Dinge offen anzusprechen, nicht nur so harmlose wie die Thematisierung der Vorzüge von Blockrandbebauungen. Es ist für mich sogar eine Frage des Respekts, den ich meinem Gegenüber, den Lesern und Leserinnen, in einem offenen Forum entgegenbringen will.
    Ja, da scheiden sich unsere Geister......
    Die bloße Möglichkeit des anonymen Postens bedeutet noch nicht, dass man/Individuum sie nützen muss.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Mein Wunsch für öffentliche Plätze: Menschen sollten sich auf den Plätzen aufhalten und miteinander kommunizieren wollen, auch die BewohnerInnen der Stadt: Was braucht es dazu? Vielleicht etwas zum Sitzen, zum Beschatten, zum Skaten, zum Abhängen ... also doch Möblierung der öffentlichen Räume?

    Autor: wohnblogAt

  • Zuerst hat man beim so gründlich misslungenen Umbau seiner großartigen Museums-Gründung die historischen ´und repräsentativen Haupteingänge in Raubergasse und Neutorgasse durch eine Loch- und Rolltreppenarchitektur ersetzt, die den Unfug des Hinauf-Hinüber-Hinab-Hinauf des Hauptbahnhofes nur knapp verfehlt und den Besucher über Lieferantentreppen Einlass gewährt. Damit hat man gleichzeitig den idyllischen, kleinen Park, den Rest des einst bis zum Jakominiplatz reichenden botanischen Gartens, in dem Magnolien- und andere Bäumchen Trost und Schatten spendeten, einer kahlen mineralisch-spanischen Flüsterstein-Pflasterung geopfert. Nur zur Erinnerung: die Architekturszene war von den Plänen begeistert, man sah ein zweites Wiener Museumsquartier entstehen, vielleicht gar den Pariser Louvre? Kritik aus Bürgersicht wurde nicht einmal ignoriert!
    Den für die Steiermark so verdienten Habsburger-Spross lässt man nun auch noch auf einen Platz hinunterschauen, dessen Dramaturgie kaum das Niveau eines Feuerwehrfestes in der tiefsten Provinz erreicht. Er, Johann, muss das alles geahnt haben, sonst hätte er sich wohl nicht weit weg - in Schenna bei Meran - begraben lassen.

    Autor: Laukhardt

  • Viele Beiträge werden hier anonym gepostet. Warum das gerade in diesem Fall lächerlich sein soll, erschliesst sich mir nicht. Für welchen Zweck ist denn die Funktion, hier etwas anonym zu posten, gedacht? Und wenn Sie keine Lust haben, Frau Tschavgova, darauf zu antworten, dann lassen Sie es doch. Aber bitte halten Sie sich mit abschätzigen Kommentaren zurück, weil sonst muss man die Seriosität dieses Forums in Frage stellen.

    Autor: Anonymous

  • Mich würde interessieren, sg. Anonymus, warum man so eine Frage anonym posten muss. Das wertet für mich den Kommentar ab, sorry, und macht mir keine Lust, die Frage als Beginn eines Dialogs oder einer sich vielleicht fruchtbar entwickelnden Diskussion zu werten. Es grenzt für mich an Lächerlichkeit.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Mich würde interessieren warum eigentlich die Typologie Blockrand nicht mehr in Betracht gezogen wird. Gehören doch gerade die gründerzeitlichen Viertel in Graz zu den beliebtesten und am besten funktionierenden. In Deutschland und in der Schweiz besinnt man sich wieder vermehrt der Qualitäten geschlossener Bebauungsstrukturen in der Stadtentwicklung. Warum ist das bei uns nicht möglich?

    Autor: Anonymous

  • Ich stimme dem Kommentar inhaltlich hundertprozentig zu, aber ersuche Sie inständig (Anonymous, warum eigentlich?), Ihre Anmerkungen auch grammatikalisch und orthographisch so zu verfassen, dass sie als seriöse Kommentare gelten können.
    Mit dass-Fehlern, Fallfehlern, Versorgerjob anstelle Versorgungsjob (ersteres hat eine andere Bedeutung) und so weiter wird auch der Inhalt Ihres Kommentars abgewertet - ganz abgesehen davon, dass es für Leser und Leserinnen, denen Sprache und Ausdruck ein Anliegen sind, eine Qual ist, derart schlecht Geschriebenes zu lesen.
    Danke im Voraus!

    Autor: Karin Tschavgova
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