Recent comments


  • Großartig - wie das Leben so spielt.
    Danke, Emil Gruber, für das genaue (Vor-)Schauen.
    Morgen - des Theaters Höhepunkt. Danach, wenn die Mehrzahl weg ist, überklebt oder teilverhüllt, wird es sicher auch noch schöne Koinzidenzen geben.

    Autor: Karin Tschavgova

  • danke für die 20 sekunden lachmuskellockerung

    Autor: feyferlik

  • Die Zuständigkeiten im Aritkel stimmen nicht: Das Büro Dr. Paula ZT-GmbH war insgesamt zuständig für Fragen betreffend Raumplanung und Raumordnung. Nur der Vollständigkeit halber ;-)

    Autor: Susanne Scherübl-Meitz

  • Klingt gut!! Zeit wird's! Der Grünraum betrifft vor allem Studenten- wär nur logisch wenn auch diese Studenten den Raum gestalten dürften.

    Autor: Betroffene

  • Ein "StudentInnenbeteiligungsprojekt" hätte/würde sich in diesem Fall wirklich gut anbieten. Es handelt sich um eine überschaubare und gut lösbare Aufgabe, noch dazu im direkten Umfeld. Leider scheinen Entwurfsprojekte an möglichst fernen Bauplätzen prestigträchtiger zu sein...

    Autor: Anonymous

  • Aber Hallo! Da bringt es jemand auf den Punkt. Gefällt mir, dass so ein Thema einmal angesprochen wird!
    Es ist wohl ein Spiegelbild der aktuellen Gesellschaft, dass es heutzutage immer wichtiger ist sich selbst zu präsentieren als sich um Themen zu kümmern für die man eigentlich verantwortlich wäre.
    Ohne öffentlichen Druck ist wohl kein Blumenstrauß zu gewinnen. Deshalb lässt man die Situation so wie sie ist, wird schon niemandem auffallen…

    Als Landschaftsplanungsbüro haben wir natürlich immer wieder gerne Kontakt mit den Studierenden der TU-Graz. Die angehenden Architektinnen und Architekten zeigen immer wieder reges Interesse an ökologischen Lösungsansätzen, welche die Architektur organisch in die Landschaft eingliedert. Auf die aktuelle Situation angesprochen bekommt man sehr interessante Meldungen von den Studiosi: lieblose Verschönerungen, willkürlich platzierte Podeste und Kieshäufen, ohne Begrenzung, keine Struktur und niemand vom Institut für Architektur und Landschaft findet es Wert diesen Missstand unmittelbar und sofort beseitigen zu lassen.
    Hinzukommt das der restliche Park derzeit vorwiegend als „Hundeklo“ missbraucht wird und für die eigentliche Nutzung durch die Studenten und Studentinnen sehr suboptimal zur Verfügung steht.

    Für die Studenten und Studentinnen wäre es besonders wichtig den Grünraum mit ausreichend Sitzplätzen auszustatten, damit an schönen Tagen ein Arbeitsplatz im Freien entstehen kann.
    Diese Möglichkeit wird jetzt schon sehr gerne in Anspruch genommen, ist aber aufgrund der vorher geschilderten Themen nur sehr bedingt möglich.

    Abschließend darf ich noch ein Statement einer Architekturstudentin hinzufügen: „Ich würde mich an deren Stelle darum reißen die Grünraumgestaltung am Unigelände beeinflussen zu dürfen, weil es sich dann auch positiv auf das Institut auswirkt.“

    In diesem Sinne wünsche ich mir ein „StudentInnenbeteiligungsprojekt für einen angemessenen Grünraum“ , das wir gerne fachlich begleiten. Liebe Studenten und Studentinnen: „Es ist wieder einmal Zeit für einen Mutausbruch!“

    Autor: Nikolaus Fedl

  • Danke für den täglichen Beweis.
    Die Sache mit dem Freiraum ist schon wieder so eindeutig, dass es weh tut.

    Es braucht einfach mehr Bewußtsein und Wertschätzung für unsere täglcih genutzten Außenräume.
    Aber wie kann man das vermitteln? Wir Landschaftsarchitekten scheitern leider auch viel zu oft daran.
    Es ist "wurscht", "eh da", "gehört allen", wächst eh", "kost nur Geld", ... oder was besonders schlimm ist: "was willst, schaut eh gut aus."

    Liebe Grüße nach Graz

    Autor: Daniel Zimmermann

  • für diesen Artikel, den ich letzte Woche als plus/minus Beitrag selbst schreiben wollte. Die Gestaltung des Innenhofs ist einer Architurfakultät wirklich unwürdig. Leider.

    Autor: georg schrutka

  • Was vordergründig wie ein harmloser Streich der Hausverwaltung wirkt ist ein subtiles Konzept zur Diskussion grundlegender Fragen der Architektur. Kontroverse Themen werden in den öffentlichen Raum des TUParks projiziert, die Öffentlichkeit wird zu kritischer Interaktion eingeladen. Verblüffende Interventionen wie der Abriss der Domenig Rampe helfen Selbstverständliches in Frage zu stellen. Die stattdessen ausgestellten, bewusst derb detailierten Holzpodeste erzeugen vielschichtige Irritationen. Die Aufladung des Raumes durch kuriose Einzelelementen versteht sich als Prozess an dessen Ende die komplette Entarchitektonisierung des Areals steht. Die Studierenden werden durch simple Nutzung eingeladen, eigenverantwortlich an diesem Transformationsprozess mitwirken. Diese Herangehensweise wird im Innenraum stringent fortgeführt.

    Autor: TuUGrz

  • Irgendwie verstehe ich an diesem Artikel etwas nicht ganz:

    "Verdichtung nach innen ist die Richtung, die im neuen Leitbild und dem Flächenwidmungsplan im Zentrum aller Maßnahmen steht.", heißt es in dem Bericht von Emil Gruber über das auf der Smart City Konferenz vorgestellte Stadtentwicklungsleitbild und dann wird im gleichen Atemzug das GREENFIELD (!) Projekt Reininghausgründe als Beispiel dafür angeführt?

    Ein Areal wo man

    - den öffentlichen Verkehr, Kanal-, Strom-, Wasser-, Fernwärme-, Telekommunikationsinfrastruktur erst hinführen muss
    - ein öffentliches Wegenetz erst bauen und dann erhalten muss.
    - soziale Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Kultureinrichtungen erst neu aus dem Boden stampfen muss
    - einen geeigneten Mix aus Nahversorgung, Ärzteinfrastruktur, persönlichen Dienstleistungen etc. erst künstlich hochziehen muss (wenn es denn gelingt).
    etc.

    Während all diese Dinge in den zentraleren Stadtbezirken (ohne nennenserte Neuinvestitionskosten!) bereits vorhanden sind und wo man wohl um einen Bruchteil an öffentlichen Investitionen, einfach in dem man Nachverdichtungs- und Sanierungsanreize schafft und dort den öffentlichen Raum aufwertet, wohl ähnlich viel zusätzlichen Wohnraum schaffen könnte. Wenn Wohnraum tatsächlich das Argument sein sollte.

    Autor: Hansjürgen Schmölzer

  • Ich danke der KPÖ, dass sie diese Forderung der AktivbürgerInnen aufgenommen hat. Ein besonderer Dank gebührt aber dem unermüdlichen Engagement von Peter Lauckhardt und Martin Brunner, die sich seit langem intensiv darum bemühen, dass schutzwürdige Gebäude, die nicht aufgrund von Denkmalschutz geschützt sind, dennoch Schutz bekommen und daher in einem Schutzkataster aufgenommen werden sollten. Sie dokumentieren diese GEbäude auf der internetseite graz.erbe.at
    Es gibt viele Gebäude, die von Abbruch gefährdet sind, da man an deren Stelle dann mehr Baudichte und auch mehr Gewinn für Investoren lukreieren könnte.
    Ich denke da unter anderem auch an das einzige noch in der inneren Stadt bestehende Mühlengebäude, die Rösselmühle. Diese ist ein Industriedenkmal und sollte unbedingt geschützt werden, das bedeutet nicht, dass man diese seit über einem Jahr still gelegte Mühle nicht anderwertig nutzen kann, z. B. zu Wohnungen oder Ateliers bzw. auch einem kleinen Museum ausbauen könnte. Es bedeutet, dass die Erinnerung, an solche Gebäude und deren Bedeutung für den Stadtteil, die Stadt bestehen bleibt. Es bedeutet aber auch, dass die Stadt ein interessantes Erscheinungsbild bewahren kann.Für eventuelle Umnutzungen, Adaptierungen sind kluge, einfühlsame architektonische Konzepte gefragt. Die Altstadt hat deshalb ihren Charme und ihre Atrraktivität, weil hier durch das Altstatdterhaltungsetz Gebäude und Straßenbilder geschützt wurden.
    Mit diesem Beschluss für einen Schutzkataster ist zu hoffen, das die Idee mit dem historischen Erbe behutsam umzugehen, auch auf andere Stadtteile bzw. Einzelgebäude angewandt wird. Nun liegt es an den zuständigen Ämtern, diesen Schutzkataster auch raschest umzusetzten.
    Besuchen Sie die Seite
    http://www.grazerbe.at/Schutz-Kataster

    Autor: Elisabeth Lechner

  • Vielen Dank fuer die Anregung und ich werde diese gerne aufgreifen!

    Autor: Marion

  • Liebe Karin,

    natuerlich habe ich sofort auf Deinen Leserinnenbrief reagiert und Dinge beantwortet, die noch offen waren:
    (Zitatanfang) "Übrigens: im Resumee einer Tagung wär’s schön, wenn manerfahren könnte, kurz erwähnt, wer die Eingeladenen waren und in welcher Funktion sie referierten und diskutierten." (Zitatende)

    Zu Deiner Bitte der Wiedergabe von Vortrags- und Diskussionsinhalten moechte ich bemerken, dass eine genaue Wiedergabe / sprich: Nacherzaehlung / nicht das Thema des Artikels war und leider auch dessen Umfang gesprengt haette. Es geht hier im Wesentlichen um eine Zusammenfassung der Tagungsthemen und es koennen in diesem Rahmen nicht alle Beitraege in aller Ausfuehrlichkeit behandelt werden, da, wie Du selbst aus eigener Erfahrung weisst, gewisse Rahmenbedingungen eingehalten werden muessen.

    Den Unterschied zwischen Guides und VermittlerInnen und die jeweiligen Aufgaben der beiden Gruppen muss ich Dir doch nicht erklaeren, bzw. erklaerst Du diesen selbst im 5. Absatz Deines Leserbriefes. Den Rest Deiner Frage beantwortest Du auch selbst - eben dass es bei der Wahl der Sprache auf die jeweilige Vermittlungsaufgabe, auf die jeweilige Zielgruppe, usw. ankommt und somit die Art und Sprache der Vermittlung nicht verallgemeinert werden kann. Wie Du auch selbst schreibst, gibt es die unterschiedlichsten Angebote und somit auch Nachfragen an Vermittlungsprogrammen, die teilweise auch individuell vorbereitet werden. (ist eine sinngemaesse Wiedergabe und kein Zitat)

    Exkursionen sind befruchtend und lassen die Moeglichkeit zu, andere Vermittlungstechniken und VermittlerInnen kennenzulernen, somit auch zu reflektieren und in die eigene Arbeit einfliessen zu lassen.

    Zur Erinnerung: ExpertInnen sind Personen, die sich intensiv mit einer/ oder mehreren Dingen auseinandersetzen - theoretisch oder praktisch oder kombiniert - wenn es, wie Du meinst, immer die selben Personen sind, legt dies den Verdacht nahe, dass diese sich besonders intensiv mit der Vermittlung auseinandersetzen und aus diesem Grund auch gerne gesehene ReferentInnen sind, da sie aufgrund ihrer intensiven Auseinandersetzung auch immer neue Erkenntnisse bieten und diese zur Diskussion stellen. Forschung im Bereich der Architekturvermittlung stellt leider noch immer ein Desiderat dar, dabei sollten wir alle uns neben der Praktik auch intensiv mit der Vermittlungstheorie auseinandersetzen, was auch bedeutet, dass wir in einen intensiven Diskurs eintreten sollten. Da moechte ich auch gerne auf den Vortrag von Stephanie Reiterer, der am 19.05.2016 als Kooperationsprojekt des Architekturforums Oberoestereich und der Kunstuni Linz im afo stattfinden wird, hinweisen, wo es unter anderem auch um die Schliessung dieser Luecke geht: http://www.afo.at/event.php?item=9584

    Was bedeutet eine demokratische Auseinandersetzung? Das bedeutet nichts weniger als auch andere Meinungen und Interpretationen zuzulassen und diese fair und respektvoll miteinander zu diskutieren - dies sollte in allen Belangen moeglich sein, daher auch in Bezug auf die Auseinandersetzung mit Gebaeuden.

    Und liebe Karin, manchmal irrst auch Du!
    Schoenen Gruss und einen schoenen Sonntagabend wuensch ich Dir,
    Marion

    Autor: Marion

  • Da wird wieder einmal versucht, der Bevölkerung auf diffusem Wege ein Stück Lebensqualität (den freien Durchgang auf der Seepromenade) zu nehmen, und dann alteriert man sich hierorts über Satteldächer!
    Themenverfehlung, setzen 5!

    Autor: KG Reingruber

  • Alle verfügbaren Zimmer sind von Kindern besetzt. Ich schlaf seit Jahren im Wohnzimmer. Mein bescheidener Traum vom Wohnen ist also : Endlich ein Zimmer für mich allein - und wenn es noch so klein wäre. Größere Wohnung? Für mich als Alleinerzieherin- und -erhalterin mit drei Kindern nicht leistbar. So schaut´s aus!

    Autor: Michaela Wambacher

  • wenns eine petiiton wäre , ich stimme zu. das scheitern liegt aber nicht allein an dem sehr bescheidenem geist unserer führungspolitiker sondern liegt vielmehr an einem europa das seit jahren keine lösung, keine antwort findet. leider gehören unsere leithammel nicht zu denen die fähig wären hier einen positiven einfluss zu nehmen und federführend europäsches mitzugestalten. migration zu gestalten - nicht nur den warenverkehr globalisieren auch unere gesellschaft endlich zu öffnen. da fehlts an idee, an mut und zivilcourage.

    Autor: feyferlik

  • Es ist schön, wenn junge Studierende die Anregung wahrnehmen, die ältere Architektengeneration zu treffen. So geschehen in Rahmen der Lehrveranstaltung "genius loci, Genie und Ort" im WS 2014 an der TU Graz, Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften, Prof. Anselm Wagner; Entwurfspraktiken, Leitung: Jördis Tornquist.
    Es freut uns, dass die engagierte Studentin Claudia Rosenberger uns allen dazu eine Tonaufnahme – mit ihren eigenen Zeichnungen unterlegt – zur Verfügung gestellt hat, weil sie nun erinnert ...

    https://www.youtube.com/watch?v=_RCOwpDJ4rc&feature=youtu.be

    Autor: Anonym

  • Liebe Karin, danke, dass Du Deine Kolumne diesem so wichtigen wie komplexen Thema widmest. In der Beobachtung der Ohnmacht verantwortlicher Stellen der Situation gegenüber entsteht das Gefühl, zur Zeit werden die Bedingungen der Unterbringung möglichst grauslich gemacht, damit Niemand kommt und Niemand bleibt. Es wäre eine große Chance, die Zukunft des Wohnens generell zu hinterfragen, Normen- und Gesetzesflut zu entrümpeln, Visionen zu entwickeln und wenn etwas neu errichtet wird, einfach nur Lebensraum für Menschen zu bauen.

    Autor: Christa Binder
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