Recent comments


  • skandalös! wie kann ein solches projekt für einen architekturpreis nominiert werden. die eklatante kostenüberschreitung des projektes (es ist von 25% und mehr die rede) wirft lange schatten auf anstehende "bildungsbauten".

    Autor: Anonymous

  • alle details finden sie in der projektbeschreibung des wettbewerbsiegers im downloadbereich.

    Autor: wallmueller

  • Hallo Karin - wenn Du Dir in Wien eine 8-Tage Klimakarte kaufst, bezahlst Du genau EUR 4,80 pro Tag (aber wie schon bei Aschenbuttel gilt: "Um Mitternacht musst Du zuhause sein + 1 Stunde" hihi ) Das empfehle ich Dir und allen noch immer Vor-Hinter-dem Semmering-Wohnenden. In Graz zahlt man auch 4,80 allerdings für 24 volle Stunden. Trotzdem kein Vergleich also weiterstrampeln - es ist auch gesund! Übrigends auch Aspern Seestadt ist mit dem Radl wunderbar zu erreichen, ich habe es soeben ausprobiert.

    Autor: Jördis

  • Na, ja, - U1 vom Reumannplatz (10.Bezirk) nach Leopoldau (21.Bezirk, glaub ich) bis 2017 noch 4,6 km länger über den Reumannplatz hinaus und dann 19 km lang. U2 von Karlsplatz nach Seestadt Aspern (weit über der Donau im Osten), U3 von Simmering nach Otterkring, U4 von Hütteldorf nach Heiligenstadt (19.Bezirk) U6 von Siebenhirten (23.Bezirk im Süden) nach Floridsdorf (21. im Norden) 17km Länge.
    Innenstadtverbindungen kann man die wohl nicht nennen, oder? Intervalle in den Stoßzeiten 2 - 3 Minuten
    Intervalle übrige Zeit: 5 - 8 Minuten
    Fahrräder kann man im gesamten U-Bahnnetz mitnehmen mit Ausnahme von 15.00 bis 18.30 Uhr werktags, Samstags, sonntags und feiertags jedoch immer!
    Graz hat tagsüber kein Problem mit den Innenstadtverbindungen und -Takt (habe ich auch nicht behauptet) sehr wohl aber eines mit den Verbindungen in die Außenbezirke und auch eines in den Abendstunden, wo man als Schönwetterradfahrer dann im Dunkeln steht und wartet und wartet auf den Anschlussbus ...
    Und warum nicht mit dem Rad im Bus bergwärts in Graz, wenn man die Steigung, unsportlich, per Rad nicht erklimmen kann? Zumindest zu Zeiten, in denen der Bus fast leer fährt.

    Autor: Karin Tschavgova

  • ich probiere es seit vergangenem Juni mit einer Halbjahreskarte von Hausmannstätten nach Graz (2 Zonen), genauer nach St. peter Schulzentrum. Leider komme ich als Landpomeranze nicht in den Genuss der vergünstigten Jahreskarte, obwohl ich ab Raaba im Stadtgebiet fahre. Das empfinde ich als ungerecht. Ich denke, viele Menschen aus Graz Umgebung würden den Bus nehmen, wenn die JK billiger wäre. Förderlich wäre auch, wenn die Busunternehmen, die zw. Hausmannstätten und Graz verkehren (Watzke, Matzer, Post und GVB) ihre Pläne endlich so abstimmen würden, dass wenigsten alle 15 Minuten ein Bus in die Stadt und auch retour fährt. Tatsache ist leider, dass sehr oft am Tag mehrere Busse der genannten Linien beinahe gleichzeitig fahren und so wiederum lange Pausen entstehen. Wenn ich also in der Früh den angepeilten Bus wieder einmal von hinten sehe, nachdem ich mein Enkelkind unter Zeitdruck in den Kindergarten gezerrt habe, kann ich mir die Füße buchstäblich in den Bauch stehen, bis der nächste kommt und ich bin nicht rechtzeitig in der Arbeit. Umgekehrt muss ich, aus Angst nicht vor KIGA-Schluss zurück in Hausmannstätten zu sein (die Öffnungszeiten unseres Pfarrkindergartens sind übrigens nicht an die tatsächlichen Bedürfnissen von arbeitenden ErzieherInnen angepasst) , einen Anschluss wählen, der weit vor der Zeit liegt, die ich mit meinem Pkw wählen kann. Was tu ich also, um Zeit zu sparen und meine Nerven zu schonen (und Ö 1 zu hören!!): ich entscheide mich öfter für das Auto, als es meiner Geldbörse und der Umwelt lieb ist. ÜBRIGENS: Mit dem Fahrrad von Hausmannstätten nach Graz kann ihre Gesundheit gefährden - man ist von da bis dort in eine dichte Abgaswolke eingehüllt. Tipp für die effektive, rasche, immer aktuelle Fahrplanauskunft: Graz-Holding App "BusBahnBim" aufs Handy laden!

    Autor: Michaela Wambacher

  • ... "Wien erschließt sich [dem Touristen] per Öffis einfach und bequem" und dort auch nur in der Innenstadt wo die U-Bahn fährt. Auch Graz erschließt sich dem Touristen per Öffis einfach und bequem - vom Bahnhof fährt die Bim sicherlich in vernünftigem Takt in die Stadt.
    Wenig Sinn hat es allerdings die Öffiverbindungen vom Ruckerlberg mit jenen der Wiener Innenstadt zu vergleichen, da muss eher ein Außenbezirk herangezogen werden. Eigenes Erlebnis in Wien: Von Mauer (Wotruba-Kirche) nach Döbling: Bus --> Bim --> U-Bahn --> Bim .... Das dauert dann, trotz einigermaßen erträglicher Wartezeiten 1,5 h und ist ohne Smartphone für den Provinzler nicht zu schaffen.
    Graz hat wegen seiner "Kleine" den wesentlichen Vorteil gegenüber Wien, dass die Stadt mit dem Fahrad erschließbar ist. Wer nicht gerade am erwähnten Ruckerlberg wohnt, braucht für Graz selbst kein Auto und keine Jahreskarte. Und es gibt wirklich wenige Tage an denen man am Fahrrad ernsthaft nass wird und da sind dann auch die Öffis wieder recht.
    Im Übrigen darf auch in Wien das Fahrrad nicht im Bus mitgenommen werden.

    Autor: Anonymous

  • aehem, es gibt im siegerprojekt nun 15 maisonetten - aber das wird doch nicht schon alles gewesen sein - um vieleviele wohneinheiten handelt es sich in summe?
    und, btw, was ist eine 'Mietzins tragende Außenfläche'?
    w

    Autor: w

  • ... der aktuellen Probleme in den neuen Stadterweiterungsgebieten in Graz. Sie haben die Auffassungsunterschiede von Stadtplanern und Investoren sehr schön herausgearbeitet. Ein Punkt der mir abgeht, ist dass Investoren den Aufwand für Wettbewerbe naturgemäß gering halten wollen und dann Wettbewerbe wie jene um die List-Halle herauskommen. - Auf Österreich, oder gar auf die Steiermark begrenzt: Wer die Wettbewerbsabgaben angesehen hat, wird wohl bestätigen können, dass sich die fehlende Konkurrenz nicht nur bei den Renderings vom Siegerprojekt Baufeld Süd, sondern durch die Bank negativ bemerkbar macht. Für ein Forschungsprojekt in das große Mengen an Fördergeldern fließen, ist das einfach unwürdig.

    Autor: Anonymous

  • Wohl deshalb hat man auch darauf verzichtet, ein paar Bäume in die trostlose Straße zu setzen: die im Herbst abfallenden Blätter - eine Horrorvision. Eine Pflasterung wie beim Lendplatz hätte die Straße um ein Vielfaches freundlicher gemacht. Aber wenn alle mitreden, kommt meist nichts G'scheits heraus.

    Autor: Peter Laukhardt

  • Ich fürchte, dass die gewünschte Belebung der Annenstraße keine Frage von Gratisfahrt oder Nicht-Gratisfahrt ist.
    Der gestalterische Aspekt und Effekt ist hingegen manifest und zwar als grobe, unsensible Fehlplanung, die noch dazu kaum rückgebaut werden und Grazern und Grazerinnen sowie Besuchern und Besucherinnen jahrzehntelang vor Augen und im Weg stehen wird.
    Die zweite großangelegte Fehlplanung ist meiner Meinung nach der Shared Space Sonnenfelsplatz. Wozu wurden dafür die kolportierten 700.000 Euro verwendet? Was vorher informell möglich war, ist jetzt in einer formalen Bankrotterklärung von Gestaltung offiziell gemacht - eine unsägliche Ansammlung von wie zufällig im Weg stehenden Einzelteilen. Totale Heterogenität, aber Verbesserung? Stadtraumgestaltung?

    Autor: Karin Tschavgova

  • solange die gratisfahrt für touristen vor der annenstrasse halt macht, ist im bewusstsein der entscheidungsträger die annenstrasse nachwievor nicht angekommen. das passt ins bild der nicht pflege.

    Autor: wolfgang feyferlik

  • Nach der 1. Begehung wurde eine Preisgeldsumme von 3.000 € brutto fixiert. (siehe Protokoll im Downloadbereich).
    Außerdem wurde der Abgabetermin nach der 2. Begehung auf den 21. November 2014 verschoben.

    Autor: wallmueller

  • Schada das das Zaha Hadid haus nicht gebaut wurde. Mir haette es gefallen und alle mal besser als das Kommod haus, dessen Fassade nicht nur langweilig sondern auch noch recht schaebig war.

    Autor: Robert

  • Die Geisteshaltung dieser 'Grande Dame' ist schlichtweg beeindruckend.
    Sie stört sich (wie sehr viele andere) daran das diese Gebäude einfach abgerissen oder sehr engstirnig saniert werden ('Dämmung raufkleben und fertig').
    Bestimmt verdienen sehr viele sehr gut damit.
    Lacaton & Vassal arbeiten sich voller Tatendrang an diesem schwierigen Feld ab und schaffen neue Realitäten und Möglichkeiten.
    Formidable!

    Autor: Georg Dornhofer

  • Liebe Frau Gerhäusser! Danke für den Beitrag, der einen der Hauptwidersprüche in der Diskussion um die Stadtteilentwicklung in Reininghaus aufgreift: Ist es schon zu spät oder nicht? Ja und nein. Vielleicht ist jetzt der richtige, aber womöglich letzte Zeitpunkt - beim Kulturdialog als 'Zeitfenster' diskutiert - um einzuhaken und die weitere Entwicklung noch positiv zu beeinflussen. Dazu braucht es Politik, die Interesse daran hat, Verantwortung und inhaltliche Steuerung endlich übernimmt, es braucht auch Menschen und Gruppen, die sich den Ort aneignen und so von Anfang an seinen Geist mitprägen. Das kann nicht geplant werden und es kann auch nicht von oben verordnet werden. Da geht es um das Zusammenspiel vieler und das konkrete Tun einiger. Der Dialog hat gezeigt, dass dies auf Augenhöhe möglich wäre. Jetzt darf der nicht abreißen und auf der andern Seite muss ein Planungsreferent Nagl erkennen, dass Notwendiges nicht von selbst geschehen wird, wenn er diese Gestaltung den Investoren und Handelskonzernen alleine überlässt. Jetzt ist die kommunale Steuerung gefragt, interdisziplinär, paritzipativ und auf Augenhöhe. Der dafür vom Bürgermeister eingesetzte Reininghauskoordinator kann das offensichtlich nicht erfüllen. Der Rahmenplan ist ein erster Ansatz aber kein Ersatz für aktive Begleitung und Steuerung. Zusätzlich ist eine Gestaltung abseits herkömmlicher Bebauungen nur interdisziplinär sinnvoll.
    Der Geist dieses Stadtteils kann mit Kreativität und mit künstlerischen Mitteln befördert werden. Es ist eine andere Kultur des Entwickelns môglich als die bisher gezeigte. Dazu ist es noch nicht zu spät. Das anzuzetteln war unser Anliegen am vergangenen Sonntag. Dass am Ende vor Ort auch konkrete Kunst und Kultur eine wichtige Rolle spielt, wäre nicht nur nebenbei eine Chance für einen guten Ort zum Leben im künftigen Stadtteil Reininghaus.

    Autor: Lisa Rücker

  • Dass es kein Preisgeld gibt ist wirklich schwach, aber die Formulierung ist eine Frechheit!

    Autor: spse

  • Preisgericht 03.09.| Juryprotokoll gibt´s bis 23.09. keines......

    Autor: Anonymouse

  • Lieber Bewohner,
    die Filme sind eines der Ergebnisse einer Lehrveranstaltung und stellen absolut keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Terrassenhaussiedlung, Wienerbergersiedlung der Wohnbau in St. Peter von Richter/Gerngross und Carl-Spitzweg-Gasse waren für das Exkursionsprogramms vorgesehen und wurden daher nicht noch einmal behandelt. Auch Wolfdieter Dreibholz wurde nicht extra interviewt da er einen ausführlichen Vortrag vor den Studierenden gehalten hat.
    Die Filme sind handwerklich natürlich nicht perfekt aber inhaltlich ziemlich interessant und wurden daher auf youtube veröffentlicht.

    Autor: Markus Bogensberger

  • Die Aufgabe ist extrem spannend und ich würde mich am liebsten gleich in die Arbeit stürzen. Doch die Angabe zum Preisgeld hält mich davon ab, meine Idee mit der Aussenwelt zu teilen. Wirklich schade!

    Autor: Grabow

  • der letzte und wohl einer der besten wohnbauten des modell steiermark ist der wohnbau von volker giencke in der otto-loewigasse in st. peter. eine grazer postwurfzeitung titelte in den 90er jahren das projekt mit "flop der woche". mittlerweile 20 jahre jung und attraktiver, aktueller und wegweisender denn je.

    Autor: bewohner
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