Recent comments


  • Anpassung an den Klimawandel durch Raumplanung ist das Thema, so weit so gut. Verteilen wir doch die kühlen Räume die bleiben durch Raumplaner. Geht´s noch? Ich will diesen Alibijob nicht ausüben müssen, da tun sie mir leid die Raumplaner. Aber vielleicht kann man ja bei so Veranstaltungen so lange drüber reden, bis der Klimawandel endgültig vollzogen ist. Dann braucht es das sicher, die Alibjobs sind auch noch hoch bezahlt. Man muss man schon auch verstehen, dass die Politik den Raum verteilt und die armen, armen Raumplaner müssen das dann wieder ANPASSEN.

    Autor: Peter Matzanetz

  • Viele Weinbauern im südsteirischen Weinland wurden nicht nur über die herausragende Qualität ihres Weins überregional bekannt, sondern auch für ihr Engagement und ihren Mut, ihren Qualitätsanspruch durch modernste zeitgenössische Architektur auszudrücken. Corporate Identity für Qualität - beginnend beim Wein über die Etiketten der Weinflaschen, bei der Ausstattung der Weinkeller, der Architektur/Baukultur bis zur achtsamen Einfügung derselben in die Landschaft.
    Das Weingut Georgiberg (mit Hubschrauberlandeplatz) hat das alles nicht, präsentiert sich mit kitschnahen Versatzstücken einer vermeintlichen bäuerlichen Tradition, die es so vor Ort nie gegeben hat und im 21.Jahrhundert auch nicht geben sollte, wenn man Modernität und Fortschritt ausdrücken will. Die Architektur des Weinguts und die Innenausstattung mit Presse als Theke sind eine billige Anbiederung an das vermeintliche Bedürfnis des Gasts nach Gemütlichkeit, der kommerzielle Aspekt daran ist vordergründig spürbar.
    Bei einer Architektur- und Designreise sollte so ein Beispiel nicht neben einem gelungenen und prämierten Platz finden - der Neupositionierung (und Aufwertung!) der Ölmühle Fandler mit schöner zeitgemäßer Architektur.

    Autor: Karin Tschavgova

  • danke Karin für die Korrektur, 52.000 wäre wirklich ein wenig eng für den künftigen Stadtteil !

    Autor: Emil Gruber

  • Unabhängig von der Qualität des Gebäudes, der Text ist GAT nicht würdig. Diese lieblose Aneinanderreihung von Hauptsätzen stammt zwar von der Homepage der Architektinnen, sollte aber aufgrund des schlechten Stils nicht 1:1 für GAT übernommen werden.

    Autor: 86er

  • Eine Null ist keine Null, wenn sie sich an eine Zahl dranhängt. Das Reininghausareal umfasst 52 Hektar, das sind 520.000 Quadratmeter Grund.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Offensichtlich hält sich die Stadt Graz nicht wirklich an diese Empfehlungen. Dies geht aus dem 2. Enturf zum FLÄWI 4.0 hervor.
    Anheben der Bebauungsdichten in schon dicht verbauten Gebieten, keine Ausweisungen von öffentlichen Grünzonen, die das schon jetzt vorhandene Freiflächendefizit in manchen Bezirken ausgleichen würden keine Vorschreibung von Alleen im Rahmen von Bebauungsplänen als wertvolle Schattenspender in den heißen Sommern. Auch im neuen Räumlichen Leitbild findet man keine Hinweise auf Planungsansätze zur Verbesserung des Stadtklimas. Ambitionierte Empfehlungen, die leider nicht umgesetzt werden.
    Möglichst viele Einwendungen von GrazerInnen im Rahmen der Einwendungfrist zum FLÄWI und zum RLB könnten vielleicht einen positiven Wandel bei den StadtplanerInnen und der Politik bewirken, gut wäre auch, falls die lokale Presse dieses Thema aufgreifen würde.

    Autor: Anonymous

  • Wie traurig ist es, dass auf dieser onlinepetition nicht einmal 20 Leute gegen den Abbruch des von Eichholzer geplanten Hauses unterschrieben haben. Ich selbst habe an meinen ganzen Emailverteiler den link zur Unterstützung der Petition ausgeschickt und immerhin haben 2 davon dagegen unterschrieben
    aber wo bleiben die Reakionen der ArchtitektInnen, der GatleserInnen, der UniprofessorInnen, ArchitekturstudentInnen.....???

    Engagement ist angesagt!!!!

    Autor: Elisabeth Lechner

  • wann ist in der steiermark, spezielle in graz, kulruthauptstadt, city of design, radwelthauptstadt etc. endlich schluss mit dem scheingefecht im wohnbau, 250 WE ist das qartier groß oder schwer, 50 WE winken dem besten projektteam , auch sieger genannt, als auftrag bis zur genehmigungsplanung. also gerade einmal 40% von 100%. wann wachen hier die verantworltichen behörden und qualitätssicherer auf, dass dieser zustand abgestellt werden muss. nirgends auf der welt werden für nichts konzepte entwickelt die dann fernab der von dem oder der umgesetzt werden.
    andersrum erklärt, der sieger, also der der auch im stande ist die qualität für das gesamte sicher zu stellen, hat den löwenanteil von 8% am ganzen quartier planungshonorar. das heißt umgekehrt der rest ist planung wird von irgend wem erledigt, von jemanden der nichts, aber auch nichts dafür geleistet hat, sich hier dem best-practise wettbewerb zu stellen.
    trotzdem gratulation an ballon

    Autor: feyferlik

  • ... Kulturanthropologen Motivationsschreiben zur Wettbewerbsteilnahme fordern, kann das ganz lustig werden...

    Autor: Anonymous

  • Ja, Graz ist schon eine schöne Stadt. Beim Lesen von diesem Text bekommt man richtig Heimweh (wenn man nicht mehr da wohnt). Seufz...

    Aber wenn man sich die Route der Autorin ansieht (Kaiser-Josef-Platz, Stadtpark, Herz-Jesu-Kirche..) könnte man meinen, es ist vom Graz des ausgehenden 19. Jahrhunderts die Rede. Auf was ich hinaus will: Mich würde freuen wenn in Zukunft jemand gleichermassen über das Reininghausviertel oder die Smart City schreibt. Oder anders gefragt: was sind denn die Qualitäten der gründerzeitlichen Viertel in Graz und welche Qualitäten sind zur Zeit in Graz am Entstehen? Oder lassen die sich überhaupt vergleichen? Ich bin mal pessimistisch und behaupte, dass wir diese Qualitäten heute nicht mehr erreichen. Gegenargumente erwünscht.

    Autor: Anonymous

  • Liebe Frau DI Tschavgova!
    Sie sprechen mir aus der Seele. Wenn man es versteht, die Schönheiten unserer Stadt zu entdecken, ist ein Graz-Urlaub wirklich zu empfehlen.
    Vor allem teile ich mit Ihnen die Liebe zu den Grazer Vorgärten mit den wunderschönen Gründerzeitbauten und den Innenhöfen, aber auch zu den liebevoll gestalteten Gärten in der Triestersiedlung.
    Einen genussvollen und erholsamen Graz-Urlaub wünscht
    Gertraud Prügger
    ehem. Geschäftsführerin des Naturschutzbundes Stmk

    Autor: Gertraud Prügger

  • Als der norddeutsche Dichter Friedrich Hebbel im Juni 1847 in Graz abstieg und unsere Stadt besah, vermerkte er in einem Tagebuch auch seine Eindrücke vom Schloßberg: ,,Eine Aussicht wie die von dem herunter glaube ich in meinem Leben noch nicht gehabt zu haben. Gottlob, daß die Zeit der Vestungen vorüber ist, daß die Stapelplätze der Kanonen und der Bombenkessel sich in Gärten verwandeln!"
    Schön, dass man dass durch Karins Augen auch heute noch erleben darf.

    Autor: Laukhardt

  • Dieses Haus zerstört die ganze historische Fassadenfront! Baut das Kommodhaus wieder orginalgetreu auf!

    Autor: Thomas Kreuth

  • Das diesjährige Thema ist „Engel“ und der Höhenrausch hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Vielfalt und Widersprüchlichkeit ans Licht zu holen. Besonders für Hobbyfotografen ein Muss – man findet so viele tolle Fotomotive dort!

    Mir persönlich hat „angels with dirty faces“ von Igor Grubic wirklich gut gefallen. Er solidarisiert sich nämlich mit den Arbeitern des Bergwerks in Kolubara in Serbien, die in einen Streik traten. Igor Grubic porträtiert die Bergarbeiter als herabgestiegene Engel, die Flügel und Unsterblichkeit ablegten, um den Menschen zu helfen. Beim Höhenrausch ist seine Fotoserie auf überlebensgroßen Transparenten im öffentlichen Raum zu sehen. Ich mag an diesem Kunstwerk die Bedeutung und die Geschichte bzw. die Hintergründe so sehr. Also das ist halt wirklich Kunst, die etwas aussagen und bewegen soll. Sowas finde ich total schön :)

    Und genauso, also mit solchen Hintergedanken, ist der gesamte Höhenrausch, bzw. seine Kunstwerke und Installationen, aufgezogen. Wie zum Beispiel die Installation „how to meet an angel“ von Ilya und Emilia Kabakov. Das Künstlerehepaar will damit die Geschichten von unserem Streben nach Glück, von zeitweiligen Zweifeln und der Hoffnung, dass sich am Ende alles zu Guten fügt, erzählen. Man sieht dabei nämlich einen Mann, der am Ende einer Leiter steht und die Arme nach oben hin geöffnet hat, in der Hoffnung in der Höhe womöglich einen Engel zu begegnen. Wirklich sehr schön anzusehen und vor allem zum Nachdenken anregt.

    Autor: Ane

  • Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

    wir dürfen mitteilen, dass das Verfahren „Bad Blumau: Mitten im Dorf – Wettbewerb zur Platzgestaltung der Gemeinde Bad Blumau“ nicht mit der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und Kärnten akkordiert ist, und somit auch nicht in Kooperation mit der Kammer abgewickelt wird. Um nähere Informationen zu erhalten, werden wir uns mit der Gemeinde bzw. der zuständigen Baubezirksleitung in Verbindung setzen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Architekt Dipl.-Ing. Martin Gruber

    Autor: Kammer der ZiviltechnikerInnen für Stmk. u. Ktn.

  • Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz, es gibt aber derzeit auch noch keinen Abbruchbescheid bzw. kein Ansuchen dazu. Daher bitte folgende Petition zum Erhalt online unterschreiben:

    http://www.activism.com/de_AT/petition/rettung-des-hauses-albrecher-lesk...

    Zur Unterstützung bzw. für weitere Infos gibt es auch eine facebook-Seite:

    https://www.facebook.com/RettetdenHafnerriegel/

    Autor: Anonymous

  • Ihr Lieben, dank Euch für Euer wunderbares Engagement, das hoffentlich doch noch auf ein politisches Gewissen trifft. Man bekommt ja Kopfsausen von einer solchen Borniertheit - nicht nur, weil es hier tatsächlich um ein historisches Dokument geht...

    Autor: Kristine Tornquist & Jury Everhartz

  • Absolut richtig. Will man jedoch wirklich was verändern, muss der seit 2003 im Amt befindliche Bürgermeister endlich mal abgewählt werden. Er ist in letzter Konsequenz verantwortlich für die Baukultur in unserer Stadt. Den an Profit interessierten Investoren kann man ja (eigentlich) keinen Vorwurf machen... Also richtig wählen bei der nächsten Gemeinderatswahl!

    Autor: Anonymous

  • Die in der Unterschriften-Liste manifestierte Empörung kultur- und geschichtsbewußt denkender Besucher aus allen Schichten der Gesellschaft war ein deutliches Signal! Und zwar dafür, dass auch heute energische Widerstand geleistet werden muss: gegen die rücksichtslose Vernichtung unseres Bauerbes durch geistlose und nur an der Profitmaximierung interessierte Investoren, denen die derzeitige Stadtregierung willig als Steigbügelhalter dient.

    Autor: Laukhardt
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