Recent comments


  • Werter Anonymus,
    Sie sprechen von konstruktivem Dialog in Ihrem Brief an mich vom 9.11. Auf meine ausführliche Antwort reagieren Sie mit keinem Wort.
    Ist das der konstruktiver Dialog, wie Sie ihn meinen? Oder ging es Ihnen in Ihrem Kommentar in Wirklichkeit nur darum, den Planlos Award kleinzureden und mir zu unterstellen, dass ich nicht denke. "Zweitens sollten Sie einmal darüber nachdenken,....." Falls es das ist, was Sie monologisch anbringen wollten, kann ich Ihnen versichern, dass ich meine journalistische Arbeit so ernst nehme, dass ich mich mit allen Themen, über die ich schreibe, umfassend auseinandersetze. Die fundierte Analyse ist selbstredend eine Voraussetzung, um sich ein Urteil bilden zu können. Das lernen Studierende bei mir auch gleich anfangs, wenn ich auf der TU Graz als Lektorin das Fach "Architekturkritik" unterrichte. Und das sollte natürlich auch für Sie gelten, bevor Sie versuchen, den Planlos Award zu desavouieren.

    Autor: Karin Tschavgova

  • welche Verschwendung, 8 Architekturbüros zu laden und mit einem engen Korsett eines städtebaulichen Gutachten individuelle städtebauliche Lösungen zu vernhindern. Ergebnis: 8 annähernd gleiche Projekte. Schade, dass kein Teilnehmer die unsinnige Idee der Stichstraße hinterfragt hat. Die Stichstraße ist eine rein private Ertschließungsstraße vielleicht sogar zu Lasten der öffentlichen Hand und zieht den Lärm vom Schönaugürtel tief ins Grundstück.Somit gibt es nun dank dieser genialen Vorgabe und dem Gehorsam der Teilnehmer Lärm von 3 Seiten. Dazu braucht man wirklich einen Wettbewerb.

    Autor: anonym

  • Der eigentliche Skandal ist die vollkommen unreflektierte Pressemtteilung der TU Graz.
    Nein, die Kammereintragung ist eben nicht nur dafür da, Bauanträge zu unterschreiben, sondern eben auch dafür sich am Markt als Architekt zu bezeichnen. Und das scheint Herr Kaden trotzdem ausgiebig zu betreiben, wenn man sich das Internet anschaut. Ungeachtet davon, dass er bei dem Berufungsverfahren diese Dreistigkeit nicht begangen hat, ist die Vorbildwirkung etwas fragwürdig.
    Wie toll ist das denn, ein Prof der einfach über eine Diplomfälschung eine erfolgreiche Karriere eingeschlagen hat, und sich weiter über die Regeln der Kammern hinwegsetzt. Warum sollten die Studenten überhaupt so lange studieren?
    Wie öffentlich ist denn der „Fehler“ eingestanden, dass man ihn nirgendwo findet? Wie hinlänglich bekannt ist die Tatsache in der Holzbauszene, dass die entsprechenden Akteure, die die Professur finanzieren, davon nichts wussten.
    Eine sehr merkwürdige Pressemitteilung einer Universität.

    Autor: Willhelm

  • wie Sie sonst anreden zu einem konstruktiven Dialog?
    Ich werde Matthias Finkentey ersuchen, Sie über Art und Vergabemodus des Planlos Award aufzuklären. Ich selbst war eines der sechs Jurymitglieder, die über die anonym eingereichten Anträge zur Verleihung des Planlos Awards abgestimmt haben. Nachdem keine andere Person oder Institution so wie BM.Siegfried Nagl vier ! mal zu unterschiedlichen Projekten genannt wurde, wurde auf Antrag von Jurymitglied Dietmar Steiner darüber abgestimmt, BM Nagl den Planlos Award nicht nur für eines der eingereichten Projekte, sondern für alle vier zu verleihen. Die Wertung erfolgte einstimmig durch alle 6 Mitglieder der Jury. (dies auch zur Information an das Bürgermeisterbüro, das in seiner offiziellen Stellungnahme den Preis dadurch abzuwerten versuchte, dass ja Karin Tschavgova als Murkraftwerksgegnerin in der Jury war. Kleine Zeitung online) Wie ein Jurymitglied ein einstimmiges Juryurteil eines 6-köpfigen Gremiums bei jedem von vier Projekteinreichnungen erreichen kann, muss mir noch jemand erklären.
    Soviel zum Planlos Award. Nun zu meiner Glosse. Eine Glosse (von griechisch γλώσσα, glóssa, „Zunge, Sprache“, über lateinisch glossa) ist im heutigen Sprachgebrauch ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung oder Zeitschrift. Dieses journalistische Format scheint mir angebracht, wenn es darum geht, zu thematisieren, dass Kritik hierorts allzu oft schlichtweg ignoriert und, zur Sache schweigend, ausgesessen wird. Ich habe ein Beispiel genannt, in dem auf Arch. Steineggers Kritik in offene Briefen aus dem Bürgermeisteramt zu hören war (offizielle Stellungnahme gegenüber dem Standard Redakteur Maik Nowotny) dass dieser ja nur so (beleidigt) reagiere, weil er keinen Auftrag erhalten hat. Ehrlich, Leute, die so unsachlich offizielle Stellung beziehen zu etwas, was ihnen nicht in den Kram passt, könnte ICH nicht ernsthaft als Gesprächspartner akzeptieren. Umgekehrt weiß ich, dass ich aufgrund meines Wissens und meiner Expertise zu den Themen Stadtentwicklung und Architekturentwicklung jederzeit als ernsthafte Gesprächspartnerin fungierenund reussieren könnte, wenn von Seiten der "Stadtplanungen, Stadtbaudirektion, Bürgermeister und alle beteiligten Planer" die Sie anführen, ein konstruktiver Dialog zu aktuellen Themen gewünscht würde. Glauben Sie oder sehen Sie irgendwo Hinweise, dass so ein konstruktiv-kritischer Dialog von denen, die Sie anführen, wirklich angestrebt wird? Auf keine meiner je im Feuilleton der "Presse" sachlich begründete Kritik z.B. an der aktuellen Entwicklung des Wohnungsbaus in Graz (alles nachzulesen im Nextroom) wurde je von verantwortlicher Stelle eingegangen, nicht einmal, wenn ich Stadtbaudirektion und Stadtplanungsamt direkt angesprochen habe.
    Zum Abschluss also noch einmal: eine Glosse ist ein pointiert zugespitzter bis satirischer journalistischer Meinungsbeitrag - für mich ein Ventil gegen Ärger und Ohnmacht, wenn ich sehe, dass man Kritiker als ernsthafte Gesprächspartner gar nicht haben will, sie ignoriert und unsachlich verunglimpft. So wie Architekt Steinegger, der Zeit und Mühe verwendet hat, kritische Entwicklungen sachlich zu thematisieren. Die Grundlage für einen konstruktiven Dialog ist Dialogbereitschaft (auch Transparenz) Sehen Sie diese am Beispiel der Garage am Eisernen Tor an BM Nagl und VBM Eustaccio, die sie in einer Pressekonferenz vorstellen, ehe das Projekt von Amts wegen fachlich geprüft wurde?
    Einen konstruktiven Dialog verwehren auch sie mir mit Ihrer der Anonymisierung Ihrer Person. Warum?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Zu diesem Fall von amtlicher Selbstherrlichkeit, die ihre eigenen Vorgaben genauso ignoriert wie einen kultivierten Umgang mit potentiellen Vertragspartnern (Architekten, die am Wettbewerb teilnehmen, sind das)
    Niemand wird sie aufhalten, die amtlichen Dünnbrettbohrer, fachlichen Schwachmatiker und amtlich geschützten generellen Ignoranten gegenüber jeglichen Einwänden und Kritik. Warum auch, sie sitzen im Warmen, sind 100%ig abgesichert mit Sonderprivilegien, haben keinerlei persönliche Verantwortung zu tragen, erhalten für jeden Extra-Furz in beamteter Sonderregelung eine Extraentlohnung und werden für ihr fehlendes Engagement kurz vor ihrer Pensionierung noch mit dem Hofratstitel belohnt (bringt angeblich ca. 1000 Euro/Monat mehr an Ruhestandsbezug) Dazu ist man in diesem Fall noch zu 100 Prozent abhängig von den Wünschen und Launen der Politik und will daher sein privilegiertes Aus- und Einkommen nicht aufs Spiel setzen. Verständlicherweise, oder? Daher lieber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und ja kein eigenständiges Engagement zeigen, das sich gegen politische Zurufe stellen würde.

    Autor: Wutbürger

  • BAUPOLITISCHE LEITSÄTZE WENN DABEI DAS VERFAHREN LFS GROTTENHOF HERAUSKOMMT - SCHADE UM DIE ZEIT !

    Wenn man darüber nachdenkt wie das gleiche Amt der Steiermärkischen Landesregierung für "Verkehr und Landeshochbau", in der die baupolitischen Leitsätze des Landes Steiermark verwaltet werden, ein Verfahren der mehrstufigen Ausbeutung von Architekturleistungen auslobt fragt man sich, ob sich die eingesetzten Steuergelder hier nicht gegenseitig aufheben. Die in der Auslobung geforderte Seite 4 von 50: "Einhaltung der baupolitischen Leitsätze des Landes Steiermark" ist wohl eher für den Auslober als für die Teilnehmer gedacht. Durch einen vermeintlichen Vereinfachungsgedanken wurde der Landeshochbau durch den Verkauf an die LIG zu einer verwechselbaren Immobilie ohne Nachhaltigkeit. Diese ist nach anfänglicher engagierter Anstrengung auf wenige Personen ohne Anspruch geschrumpft und eigentlich gar nicht mehr existent.
    In zivilisierten Staaten gibt es das Instrument des Architekturwettbwerbes bei dem die Architektinnen und Architekten ihre Ideen einbringen, weil Sie wissen dass Sie kompentent und nach fairen, transparenten Regeln beurteilt werden. Dies war und ist immer noch der beste Nährboden für gute Lösungen in hoher Architekturqualität. Auch junge Architekten können so ihre Kompetenz beweisen. Warum einige immer wieder das Rad, vor allem möglichst eckig, neu erfinden wollen, um nur ja keine freien Ideen mehr aufkommen zu lassen kann man als sozialer und kultureller Mensch nicht mehr nachvollziehen. Eine Gesellschaft die ihre eigenen Wünsche, ihre Freude an der Schönheit und auch ihre Wurzeln abschneidet wird keine friedvolle Entwicklung nehmen.

    Der Grottenhof hat sich einen fairen Architekurwettbewerb verdient !

    Wir haben die Aufgabe, unser kulturelles Erbe für die nächsten Generationen weiterzuentwickeln und weiterzugeben. Ob man dabei soviel oder sooviel auf Kosten Andererer gespart hat interessiert in Zukunft Niemanden. Die jetzige Epoche des Landeshochbaus und seine Verwalter werden mangels Qualität der Vergessenheit anheimfallen. Scheinbar durchlebt die Steiermark eine reversible Zeit.

    Im Nachsatz einige Anmerkungen zur Auslobung:

    4.1.3 Pflichtreferenz
    "Baukosten 10 Mio €"
    ...schränkt den Bewerberkreis, auch was die Kreativleistung angeht, stark ein, ist das "Wettbewerb"?

    4.2 Auswahlkriterien
    "Die Abgabe von Referenzen dient der Auswahl, ist nicht verpflichtend und führt im Falle der Nichtabgabe oder der nicht - Eignung nicht zum Ausscheiden, da wohl kaum ein Bewerber für alle Bereiche Referenzen liefern kann. Dieselbe refernz kann auch für mehrere Kategorien vorgelegt werden. Nicht vorgelegte oder nicht geeignete Referenzen werden mit 0 Punkten bewertet. Für die einzelnen Referenzen zu den Kategorien A1 bis A5 werden max. 10 Punkte vergeben. das ergibt in Summe eine max. Punkteanzahl von 100 Punkten, wenn zu jeder Kategorie zwei geeignete Referenzen vorliegen, die mit der max. Punkteanzahl bewertet werden. " ??????
    Zuviele mögliche Referenzen (Quantität statt Qualität) erzeugen eine unklare Punkteverteilung und damit eine unklare Entscheidungssituationen.
    Auch gab es zB in der Vergangenheit nicht allzuviele landwirtschaftliche Fachschulen zu planen, was die Auswahl stark einengt, wozu dann der Aufwand ?

    A6 "Werden mehr als zwei Referenzen abgegeben, so wird der Auslober zufällig zwei auswählen und die anderen unberücksichtigt lassen, selbst wenn die ausgewählten nicht geeignet sind" ?????
    Zuviele mögliche Referenzen (Quantität statt Qualität) erzeugen eine unklare Punkteverteilung und damit unklare Entscheidungssituationen.
    Wünscht man sich zufällige Entscheidungen, weil qualitätvolle schwieriger sind ?

    5.1 Auswahlgremium
    Es fehlen freiberufliche (=weisungsunabhängige) Architekten mit praktischer Inspiration und Berufserfahrung. Beamte können das nicht leisten.
    Phase 2 Wettbewerbsphase
    Ist das ein Architekturwettbewerb nach den Regeln der gesetzlichen Berufsvertretung ??
    Wie setzt sich das Preisgericht zusammen ?
    € 8.333 netto Entschädigung ist in keinster Weise angemessen

    Phase 3 Mehrstufiges Verhandlungsverfahren mit short listing
    "4- 6 ausgwählte Bieter werden zur Konkretisierung ihres Entwurfs und nach einem short- listing auf 3 Bieter zur Abgabe einer vertieften Kostenermittlung und eines Genaralplanerangebotes eingeladen"
    € 4.166 netto ist auch für diesen Aufwand in keinster Weise angemessen
    Eine Konkurrenz aus eingeschränktem Bewerberkreis, mit Zufallspunkten mathematisch ermittelt, einem "Wettbewerb"(?), der aus 6 Bietern letztendlich 3 Angebote macht stellt wirklich kein Ausscheidungsverfahren mehr nach notwendigen qualitätvollen Standards dar.

    Der Hinweis zur Einhaltung der baulpolitischen Leitsätze des Landes Steiermark sollte wegen Nichteinhaltung des Auslobers im eigenen Verfahren aus dem Auslobungstext entfernt werden.

    Schade um diese schöne und für das Land Steiermark wichtige Aufgabe !

    Autor: Jeanne d'Arc

  • Der WB ist NICHT mit der ZT-Kammer abgestimmt, daher sollten die Architekten daran nicht teilnehmen. Der offene Brief der Kammer richtet sich auch an Bgm. Nagl u Stadt Graz!

    Autor: Anonymous

  • Wenn ich mir die Projektstudie von Arch. Strohecker anschaue, wird mir angst und bang. Wer hat ihn beauftragt, die halbe Innenstadt umzugestalten? Man plant eine Garage und damit diese ausgelastet wird, vernichtet man das bestehende Parkraumangebot im Umkreis- eine echt bestechende Idee. Die Stadtbevölkerung wird nicht um ihre Meinung gefragt. Eine Präsentation im Gemeinderat lässt Schlimmes befürchten.

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner

  • Ein furchtbarer seelenloser Klotz, der eher wie ein misslungener Wellnesstempel rüber kommt. Womöglich war der Bau schon vor dem Umbau von nicht nennenswerter Schönheit und die maßgebenden Planer konnten das im Rahmen der zur Verfügung stehender Möglichkeiten auch nicht zum Besseren wenden. Das sei dahin gestellt. Was aber nicht nachvollziehbar ist, was dieses Projekt in der Rubrik PLUS/MINUS verloren hat, obschon man reflexartig, beim Anklicken des Artikels, eher einen MINUS-Artikel erwarten würde. Naja, Geschmäcker sind eben verschieden. Daher sei auch mein Kommentar verziehen...

    Autor: Anonymous

  • Heute darf Architekt Stohecker sein Projekt im gemeinderat vorstellen. Interessant, wie das nun läuft, vermutlich unter dem Titel Transparenz und Bürgerinformation. Würde man als Kritikerin auch eingeladen, vor dem Gemeinderat zu sprechen? Ist eine Gemeinderatssitzung das richtige Forum, um solche weitgehenden Entwicklungen, die von privater Hand geplant und vorgeschlagen werden, zu diskutieren und zu analysieren? Wenn, dann mit Bürgerbeteiligung in offenen Diskussionsforen, wenn nicht, dann sollte doch die Expertise der zuständigen Beamten in der Verwaltung Gewicht genug haben, um ein solches Projekt zu analysieren. Man hat gehört, dass Dipl.-Ing. Martin Kroißenbrunner, der Leiter des Amts für Verkehrsplanung, bei der Vorstellung seiner Einschätzung zu dieser Garage (in Bezug auf das politische Programm zum Thema Verkehrsentwicklung in Graz), im Gemeinderat öffentlich von BM.Nagl gerügt und abgekanzelt wurde. Wenn diese Information stimmt, so frage ich mich, wie dies weitergehen wird angesichts derartiger Ignoranz und Willkür der schwarz-blauen Stadtregierung, wenn sie etwas durchsetzen will.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Sehr geehrter Architekt Steinegger !

    Ein paar Worte zu Ihrem Brief. Die konstituierende Preisgerichtssitzung fand am 29.09.2016 statt und die Jury am 14.12.2016. Der jetzige politische Referent für den kommunalen Wohnbau Mag. (FH) Eustacchio war in dieser Sache noch nicht zuständig, sondern seine Vorgängerin Stadträtin Kahr. (Grazer Gemeinderatswahl am 5.02.1017). Ihm jetzt irgendein politisches Programm in dieser Causa zu unterstellen kann aus Gründen der Polemik Ihrerseits verstanden werden, entspricht aber nicht den damaligen Tatsachen.
    Bei den weiteren Punkten Ihres Briefes (Der historische Aspekt des Areals, der städtebauliche Schwerpunkt „Dorf in der Stadt“, soziologischen Anforderungen ...) verweise ich auf die ungewöhnlich umfangreiche Auslobung, welche Ihre Fragen vielleicht beantworten wird.

    Autor: Armin Haghirian

  • Aus dieser Veröffentlichung / Auslobung ist nicht ersichtlich, ob es eine Abstimmung / Zustimmung der Kammer gibt und zudem ist auch die Jury nicht bekannt!

    Es gibt ein Auswahlgremium (Seite 17, Pkt. 5.1), für die Vorprüfung und Auswahl der WB-Teilnehmer, dem kein Mitglied der Kammer und damit kein Architekt angehört ... das Gremium setzt sich aus Nutzer, LIG und Abt. 16 zusammen ...
    das macht stutzig - um Stellungnahme seitens der Kammer wird gebeten!

    Daneben mal wieder auffällig, Ausschluß von jungen Büros durch Referenzen; Verfahrensbetreuung nicht durch Architekten; Komminikation über das kostenpflichte Portal ANKÖ und damit werden Vorlagen im Vorfeld abgefragt, wie Zuverläßigkeit, etc. wie bei einer Bauvergabe an Firmen ...

    In Summe also mal wieder ein TOLLER WB ...

    Autor: Petra Kickenweitz

  • liebe Karin, vorerst einmal danke für deinen sehr guten Beitrag.

    Es ist wirklich auffallend, wie von Verantwortlichen zur Zeit mit Kritik umgegangen wird. Und wenn man zu den KritikerInnen gehört, wird man auch gerne gleich mit einem entsprechenden Etiket versehen. Kein Wunder, dass in Gat zurzeit der Anteil an anonymen Kommentaren steigt.

    Zur ebenfalls zum planlos award nominierten "Bienenstockgarage" am Eisernen Tor findet am 22.11. von 18:00 bis 20:00 im Trauungsaal das 53. Forum von Mehr Zeit für Graz statt. Es wurden mit der Einladung Unterlagen der Projektstudie des Architelturbüros ausgeschickt.
    http://www.mehrzeitfuergraz.at/images/Berichte/Forum/2017-11-22_SUP-Eise...

    Auszüge aus der Argumentation für eine solche smarte Garage.

    ... z.B. wird dort erklärt:
    - es sei bei einer konventionelle TG ab einer bestimmten Größe eine UVP notwendig, bei der SUP (smart urban parksystem) nicht. meine Frage??? warum eigentlich nicht ?? hier wird massiv in die Umwelt eingegriffen.

    - es gäbe auch keine Emissionen für Fahrten in der SUP Garage. mein Einwand: aber emissionserzeugende Fahrten zur SUP-Garage doch wohl und nicht zu vergessen, die Emissionen, die die gar nicht vorstellbaren Staus an dieser Stelle erzeugen würden .

    - als weiterer Vorteil der SUP wird vom Architekten angeführt: der Eingriff in die Umgebung sei niedrig ( bei konventionellen TG hoch) mein Einwand: die SUP-Garage am Eisernen Tor würde wertvolle Stadtbäume vernichten, den beliebten Platz am Brunnen seiner Qualitäten berauben- wer will schon beim Bankerlsitzen in einen Autosilo schauen.
    Auch der Vergleich mit der VW-Garage in der Autostadt Wolfsburg, die so toll funktioniert, hinkt enorm- dort sind es oberirdische Türme, in denen die Neuwagen zur Abholung bereit stehen. Hier gibt es in den Bereichen Ein- und Ausfahrtsebene sicherlich keine Staugefahr.

    Es handelt sich hier um öffentlichen Raum, um öffentlichen Grund. BM Nagl wollte jährlich die BürgerInnen zu wesentlichen Planungen befragen. Zu diesem Vorhaben von Privatinvestoren auf und unter öffentlichem Grund sollten die GrazerInnen unbedingt befragt werden. Aus dem Baurecht am Andreas Hofer Platz (Shellgarage) sollte man eigentlich gelernt haben.

    Autor: Elisabeth Lechner

  • Warum sind österreichische Architekten rein schwarz gekleidet?
    Kreativität sieht anders aus !

    Autor: Anonymous

  • Egal ob Ihre Kritik inhaltlich gerechtfertigt ist oder nicht. Wer im professionellen Bereich des Internets (und das ist GAT) anonym Kritik äußert, hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Bzw. anders formuliert: Durch Ihre Anonymität ist ihr Beitrag zur Debatte aus meiner Sicht wertlos. Oder würden sie sich außerhalb der digitalen Welt, wenn sie mit Frau Tschavgova und anderen zum Thema sprechen, vermummen? Ist man also anonym, wie Sie es sich fragen, ein „ernsthafter konstruktiver Gesprächspartner“?

    Burkhard Schelischansky

    Autor: Burkhard Schelischansky

  • s.g. frau knees, wenn man die apa meldung als offizielle stellungnahme der tu-graz lesen darf, dann sollten wohl bei allen, die sich dem akademischen ehrenkodex verpflichtet fühlen, die alarmglocken schrillen. es ist kein kavaliersdelikt sich etwas umzuhängen, was man nicht ist. es ist auch nicht relevant ob es eine grundvoraussetzung für diese ausgeschriebene stelle war, sondern es ist offensichtlich einfach die tatsache, dass sich jemand einen beruflichen vorteil auf unehrliche weise versucht hat zu holen. warum sonst sollte sich jemand architekt oder diplom ingenieur nennen und es gar nicht sein. Und da ist es nicht relevant ob derjenige einen anderen beruf oder ausbildung ordnungsgemäß absolviert hat sondern die tatsache allein zu schwindeln in einem bereich, wo es klare regeln gibt, ist ein verstoss, der nicht mit einer stelle, die von der öffentlichen hand zumindest mitfinanziert wird, belohnt werden darf und eine universität sollte hier tunlichst nicht die fachliche kompetenz in den vordergrund stellen um den verstoss als lapidar und längst bekannt herunter zu spielen. Die vorbildwirkung der lehrenden, die gerade im universitären bereich eine wichtige rolle spielt, läuft gefahr verloren zu gehen.

    Autor: feyferlik

  • Sehr geehrter Herr Anonymous,

    unabhängig von Planlos-Award, IG-Architektur und den Kommentaren von Frau Tschavgova: Welche positiven Aspekte können Sie dem Murkraftwerk, der Tiefgarage Am Eisernen Tor, der Murgondel oder etwa dem Ablauf in der Entwicklung der Reininghausgründe abgewinnen? Nur um sachlich und konstruktiv zu bleiben..

    Autor: Anonymous

  • Liebe Fr. Tschavgova,

    Die Verleihung des Planlosawards durch die IG-Architektur ist meiner Meinung nach eine unglaubliche Anmaßung von ein paar Wenigen, die glauben, ihre persönliche zu Sichtweise auf die Baukultur und Planungsprozesse über die anderer zu stellen. Auch die IG-Architektur ist ein loser Zusammenschluss von wem auch immer, ohne, dass dieser die Gesamtheit der Architekten oder Ziviltechniker dieses Landes oder sonst eine Instanz vertreten würde, also einfach irgendein Verein. Mehr nicht. Also so ein Gewicht hat ihr Planlos-Award nicht, wie Sie sich vielleicht wünschen.

    Zweitens sollten Sie einmal darüber nachdenken, was Sie mit diesem Award erreichen. Sie machen Politiker, Beamte und ganze Behördenstrukturen und vor allem deren Arbeit öffentlich lächerlich, oder zumindest kommt es so beim Endverbraucher ab. Glauben Sie allen Ernstens, dass man Sie und alle, die in dieser Art gegen Stadtplanungen, Stadtbaudirektion, Bürgermeister und alle beteiligten Planer schimpfen noch weiterhin ernsthaft zum Gesprächspartner haben will? Glauben Sie, dass diese Art einen konstruktiven Dialog hervorbringt?

    Kritik üben ist legitim, aber in dieser Art wie es durch diesen Award und auch wie es immer mehr auf Gat.st betrieben wird, ist keine Grundlage für einen konstruktiven Dialog mehr, sondern genau das Gegenteil!

    Autor: Anonymous
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