Recent comments


  • Aus meiner Zeit bei GAT weiß ich, dass es die kritische Masse sehr wohl gibt, sich daraus aber keiner oder kaum eine/r gerne öffentlich kritisch äußert, man schimpft bei uns lieber in Deckung, hinter vorgehaltener Hand. Schade, das bewegt nämlich nichts!

    Autor: Michaela Wambacher

  • Zuerst dachte ich ein anderes Büro plant hier, aber das Ortner Ortner selbst ihren eigenen "alten" Bau - man könnte sagen - etwas strapazieren - hätte ich nicht geglaubt. Der starke, kubische (zeitlose) Bau eines Leopold wird diesen Anflug einer listigen Libelle wohl dulden können. Aber dennoch. Es kratzt, es juckt im Auge - Ach hätte man blos eine Fliegenklatsche ....

    Autor: dk

  • alles bestens, aber nicht im sinne von architekturvermittlung - es fand zwar ein spatenstich statt, aber ohne die kinder. die mussten ohne nähere aufklärung und erklärung mitansehen wie ihr geliebter spielplatz und ihre geliebten bäume gerodet wurden. sie müssen ihre roller jetzt am zaun des weges zum rosenhain anhängen weil ihr rad und rollerabstellplatz für die baustelle gesperrt wurde. ein bissl mehr einfühlung für die jüngsten hätte hier geholfen ein paar tränen weniger zu vergießen. wie soll der erwachsene mensch baukultur verstehen wenn er durch das bauen im kindergarten und volkschulalter das bauen als bedrohung und negatives wahrnimmt und erlebt.

    Autor: wolfgang feyferlik

  • ... Teile deines Kommentars gehören meiner Meinung nach nicht hierher, sind redaktionelle Themen, die intern kritisch zu hinterleuchten, -fragen und zu ggf. zu ändern sind. Aber gerade brandaktuelle Themen wie das Wartehäuschen oder die Grünraumoffensive sind doch wie gemacht für deine Aber Hallo-Kolumne, die ich aus schon genannten Gründen sehr schätze wie viele deiner Kommentare. Das was du hier tw. von dir gibst, ist, entschuldige bitte, für mich entbehrlich.

    Autor: wambacher

  • Liebe Michi,
    leider muss ich, wenn du dich strapaziert (?) fühlst durch meine Kritik und öffentlich meinst, dass du meine öffentlich gemachte Kritik unkollegial und unprofessionell findest, auf eben diesem Weg öffentlich antworten. Zuerst eine Frage: was wäre professioneller gewesen an einem Kommentar von mir im GAT-Nachrichtenblock? Glaubst du, dass ich dort anders geschrieben, eine andere Meinung vertreten hätte? Dann: für mich ist die Kritik an diesem vermutlich bestellten, sogenannten Bericht eben KEIN Anlass für eine interne Kritik an der Qualität des Artikels von Martin Grabner, weil meiner Überzeugung nach dahinter etwas steckt, wogegen wir, denn ich glaube auch du (zumindest in der letzten Phase deiner Arbeit für Gat, bevor du gegangen bist) uns immer vehement gewehrt haben – nämlich gegen einseitige Vereinnahmung und die Absicht, Gat nur mehr zu unterstützen, wenn Gat willfährig, das heißt, ohne kritisches Hinterfragen, arbeitet/schreibt. Ich glaube nicht, dass ich falsch liege und unsinnig, anlasslos Geister heraufbeschwöre, wenn ich vermute, dass Gat mit diesem Artikel bewusst instrumentalisiert werden sollte. Gab es einen Auftrag zum Schreiben dieses Beitrag gerade am Tag des Symposions von Seiten von Gat oder von anderer Seite? Diese Frage stelle ich jetzt ganz offiziell- wieder in einem Kommentar als Antwort auf den Artikel und deine Reaktion auf mich.
    Meiner Meinung, ja, Überzeugung nach sind solche Berichterstattungen nicht so harmlos, wie sie daherkommen, denn da wird jemand benutzt, um politisch Meinung zu machen – um sich letztlich auch Gat zu unterwerfen. Oder nicht? Kann man, wenn man die Begehrlichkeiten von Verantwortlichen in der Verwaltung und Politik „nach einer guten Nachred“ so unkritisch erfüllt, noch unabhängig und frank und frei auch nicht konforme, widerständige Meinungen veröffentlichen? Hinter solchen Bestellungen steht doch, sehen wir das doch ungeschönt, eine klare Absicht. Gleichschaltung nennt man das und meint damit dann meist die Kronenzeitung, in der Herr Faymann gut wegkommt, weil er dort Inserate schalten lässt - oder umgekehrt.
    Wird Gat dann noch freien Geists protestieren können gegen den heutigen Abriss des Tramwartehäuschens von Irmfried Windbichler in der Sparbersbachgasse und vor allen gegen die Form und das Procedere, mit dem dieser Abriss angeblich über die Köpfe von Brugger/Bundesdenkmalamt, Bogensberger als HDA Vertreter und anderen, die sich dafür eingesetzt haben, dieses stehenzulassen und eine Lösung finden und erreichen wollten, die konsensualer erfolgt als der heute ohne Vorankündigung erfolgte Abriss, hinter dem vermutlich Herr nagl steht. Diese Vermutung ist übrigens nicht von mir, sondern mir mit mehreren Hinweisen zugetragen worden – sollte man dieses vielleicht auch lieber intern/leise besprechen, in einer geheimen Sitzung oder auf neutralem Boden in einem der 08/15 Wartehäuschen, die dort jetzt aufgestellt werden. Vor wenigen Minuten haben die Studierenden zu einer Trauerfeier am früheren Ort des Wartehäuschens aufgerufen – ich werde hingehen, obwohl ich ganz persönlich diesem Objekt keine Träne nachweine. Ich werde hingehen, um gegen die undemokratische, despotische Art der Entfernung desselben zu protestieren. Oder darf ich über diese nur still trauern und mich künftig nobel zurückhalten, um dir nicht als unprofessionell zu erscheinen?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Weil du dem Leser mit deinem kritischen Blick immer wieder neue Perspektiven auf Themen eröffnest, habe ich auch diesen deinen Kommentar gelesen. Leider musste ich feststellen, dass du mich als Leserin mit Kritik an der redaktionellen Arbeit und an einem Kollegen, die du auch intern hättest üben können, strapazierst. Warum schreibst du als freie Journalistin nicht einen professionellen Kommentar im GAT-Nachrichtenblock? Das würde bestimmt allseits begrüßt werden. Ich kenne übrigens keinen Journalisten, der einen Leserbrief über die Arbeit seines Kollegen schreibt, in dem Medium, für das beide arbeiten. Das erscheint mir unkollegial und unprofessionell.

    Autor: Michaela Wambacher

  • werte redaktion, liebe karin,

    zum heute auf gat erschienen bericht von martin grabner zum vorhaben "grünraumoffensive" der stadt graz gibt es auf gat einen beitrag, der in aller gebotenen kürze ein mindestmaß an kritischem blick auf und kritischer analyse über das verbalisierte, aber noch in keinem punkt realisierte vorhaben der stadt, grünraum zu sichern und zu schaffen, aufweist - meine zweite "aber hallo" kolumne vom 3.11.2013. ich erwarte, dass diese mit dem heutigen beitrag verlinkt wird, der eine reine wiedergabe der behaupteten vorhaben der stadt graz ist und daher auch eine pressemeldung, verfasst von einem pressesprecher der stadt, sein könnte. wenn meine kritischen beiträge von der redaktion so wenig wahrgenommen werden, inhaltlich, dass sie nicht einmal zu den tipps der weiteren lektüre kommen, so frage ich mich, ob es überhaupt sinn macht, so eine regelmäßige kolumne zu verfassen.
    hinter jeder meiner kritischen betrachtungen und analysen steht auch ein "sich weit hinauslehnen" als nebeneffekt, was zu beruflichen konsequenzen für mich führt, die nicht ganz so unwichtig und harmlos sind, wie dies sich für außenstehende vielleicht zeigt. die ignoranz meiner expertisen und fachlichen einwände ist dabei noch das harmloseste - schweigen im lande, wenn ich etwas kritisch thematisiere (wir kennen hierorts die strategie des ignorierens als vermeintlich wirksame). damit kann ich leben, wengleich ich diese als "jemanden persönlich kleinmachen" gedachte usance fatal und kontraproduktiv für jeden fachlichen diskurs halte, der die arbeit der architekten und letztlich die baukultur dieser stadt und dieses landes ja auch produktiv positiv beeinflussen könnte. könnte, ja! trotz und in dem fall offensichtlich genau wegen einer langjährigen fachlichen erfahrung und expertise heraus von offizieller seite der stadt und mehr noch des landes je mit arbeit z.b. jurytätigkeit, tätigkeit in einem expertengremium, studien ect. beauftragt worden zu sein, ist dann für jemanden, der sein berufsleben lang versucht hat, frei und unabhängig als freelancer gute arbeit zu machen, nicht mehr ganz so unbedeutend. letztlich geht es aber auch bei diesem anlass zu meiner reaktion nicht um meine eigene befindlichkeit.
    meiner meinung nach gehören solche berichte, wie ihn martin heute auf gat vorgelegt hat, zur kategorie pressemeldungen, die vielleicht die stadt auf gat stellen kann, aber die nicht von einem unabhängigen redakteur in ein als kritische plattform gedachtes medium wie gat kommen sollten. von einem redakteursbeitrag auf gat erwarte ich mir und sicher nicht nur ich, dass er zumindest konjunktiv und futurum verwendet, wenn die vorhaben der stadt aufgezählt werden - und dass er im besten fall kritisch hinterfragt. den im smart city-quartier bei der helmut list halle geplanten, von den investoren zu errichtenden park gibt es noch nicht, warten wir doch ab, was überhaupt aus dem vorhaben wird. ich erinnere an das vorhaben, beim messequartier einen stadtteilspark zu errichten, weil laut (in der zeitung publizierter) erkenntnis die entfernung vom quartier zum augarten und zu den eustacchio gründen der eisteichsiedlung, dem nächsten großen grünraum, für mütter mit kleinkindern und für alte menschen als zu weit erkannt wurde. und was ist daraus geworden? wie viel ist öffentliches grün geblieben vom dargestellten grün am lageplan, das sich in den wettbewerbsplänen so schön unter den aufgeständerten häusern durchgezogen hat? ich komme gerade aus salzburg, wo man sich den "stadtteilspark" am neuen stadtwerkeareal lehen anschauen kann - schon realisiert. ein leider so dürftiges ergebnis bei einem verfahren, das mustergültig, mit enormem engagement und aufwand (begleitetes, prozesshaftes verfahren, bürgerbeteiligung, bonuskubaturen, urbanitätsbestrebungen, zusatzförderungen für energiemaßnahmen ect.) von seiten der stadt und vermeintlich der bauträger angegangen wurde - traurig, was aus dem sogenannte park, den grünflächen, in der verantwortung des bauträger errichtet, wurde.
    und warum der wegen dringenden bedarfs an grünflächen im bezirk jakomini geplante park am neuen styria-headquarter-areal nur eine zwischennutzung für 10 jahre sein soll, wird mir in dieser "hofberichterstattung" auch weder erklärt noch ist dies für mich nachvollziehbar.
    zur klarstellung: nicht, dass ich den herren die gute absicht nicht abnehmen würde, aber das glauben ist für den journalisten/redakteur/kritiker keine kategorie. auch als leser erwarte ich mir recherche und hinterfragung.
    synchronität von bericht und veranstaltung? heute nachmittag findet im hda ein symposium zum thema statt, bei dem alle die für die beschriebene grünraumoffensive verantwortlichen herren anwesend sein werden. ob sie mehr konkretes präsentieren werden als die stolz in die kamera gehaltenen (von der sekretärin vermutlich schnell vor dem fototermin im supermarkt besorgten) schnittlauch- und basikilumtöpfe?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Will nicht kleinlich erscheinen, aber: Das besagte Heft mit dem Titel "Think Global Build Social ist eine Doppelnummer mit den (laufenden) Zahl 211/212, ist im Sommer 2013 erschienen und ersetzt den obligatorischen Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im AzW.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Danke dafür, Mathias Grilj. Bei mir zuhaus gabs auch immer wiederkehrende Zigeuner, sie durften ihr temporäres Quartier in einem schäbigen Wald nahe dem Thalerhof aufschlagen, genau dort, wo heute der südliche Teil des Skulpturengartens ist. Oder wurde er ihnen von der Gemeinde zugewiesen? Keine Ahnung. Ich war neugierig auf das Geschehen dort, nur darauf, und fuhr heimlich mit dem Rad dorthin, immer allein, damit mich niemand verraten könne. Das war für eine 6-jährige, 7-jährige und maximal 8-jährige (danach kamen zwei Jahre Klostervolksschule und Klosterinternat) weit, aber es war die weite Welt. Zelte und Campingsessel, diese zinnernen Waschschüsseln, einzelne Wohnwagenanhänger zwischen den Riesenkübeln von tiefliegenden Mercedes, die sonst nur ein paar Bauern im Dorf hatten. Wir nicht. Ich hab mich auch versteckt und geschaut und gelauscht, einer Sprache, die mir fremd war und fremd blieb. Für mich als bis dahin frei und wild aufwachsendes Kind von immer arbeitenden Geschäftsleuten, ein Kind mit einer einzigen Regel (im Sommer), die hieß, wenn es Siebene läutet, kommst du heim, für mich war das Leben der Zigeuner die Vorstellung von großer Freiheit, einer noch größeren als die, die ich damals hatte und deren Wert ich noch nicht benennen konnte.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Es handelt sich bei dem Bombentreffer um das Union Kino, das ehemalige Edison-Theater. Dieses lag auf der anderen Straßenseite des Annenhofkinos. Wenn das Bild gespiegelt wäre könnte man naturgemäß die Aufschriften nicht lesen.

    Autor: Anonymous

  • Es handelt sich bei dem Bombentreffer um das Union Kino, das ehemalige Edison-Theater. Dieses lag auf der anderen Straßenseite des Annenhofkinos. Wenn das Bild gespiegelt wäre könnte man naturgemäß die Aufschriften nicht lesen.

    Autor: Anonymous

  • Frage: War das Annenhofkino früher auf der anderen Seite der Annenstraße? Wohl nicht, dann ist das Foto von 1945, tituliert mit Bombenschaden, seitenverkehrt abgebildet, oder? Wo stünde sonst der Kirchturm im Hintergrund; am heutigen Europaplatz beim Bahnhof ?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Arch. DI Gruber ist im Juni 2013 im 46. Lebensjahr unerwartet verstorben.

    Autor: Anonymous

  • ... Das hat doch nichts mit Stumpfsinn zu tun ? Oder mit einseitiger Prägung ? Es geht um die Wahrnehmung dessen was wir instinktiv als Haus empfinden und wie man ein Haus als "Zeichen" liest. Und das seit Jahrhunderten. Und das "Urbild" des Hauses ist doch nicht falsch sondern eine ehrliche Emotion - ein Index den wir als Haus kennen. Sie haben es doch selbst als erstes gezeichnet ? Auf einem Verkehrsschild könnten Sie einen einfachen schwarzen Block und ein schwarzes Haus mit Dach auch nicht unterscheiden, wären denn beide gleich dargestellt ? Ein Flachdach ist Ok. Ein Satteldach ist Ok. Alles hat Begründung. Da ist nichts falsch und richtig. Sonst wäre ja unsere ganze Altstadt einseitig heraufbeschwört ?

    Autor: Karl Walter
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