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Ja, Wasser marsch!

Das Konzept von Hubert Rieß, das ich aus gutem Grund aufbewahrt hat, sah ja nicht vor, den Mühlgang in seiner alten Dimension zu bewahren. Er hielt auch den Gedanken fest, das wieder aufzugreifen, wenn die Mur eine bessere Wasserqualität aufweisen würde. Heute - in Zeiten des überhitzenden Stadt - würde auch ein kleineres wasserführendes Gerinne einen enormen Zuwachs an Lebensqualität bringen. Der alte Lauf des Mühlgangs entlang der Körösistraße würde dafür auch Platz bieten. Es muss ja nicht so klein dimensioniert sein wie die "Bächle" in der Stadt Freiburg im Breisgau. Gespeist könnte das "Bächle" auch von den Andritzer Bächen werden, es muss ja nicht der immer Wasser führende Andritzbach zur Gänze in die Mur geleitet werden.
Und übrigens: Da ja der Mur ihre Eigenschaft als Fluss (kommt von fließen) in Graz weitgehend genommen wurde, stelle ich mir auch eine ähnliche Lösung für den Grazbach vor, der derzeit völlig wirkungslos für die Umwelt unterirdisch in die stehende Mur geleitet wird. Allein der Augarten könnte - wie schon vor 150 Jahren - fließendes Bachwasser an seinem Rand zur Friedrichsgasse gut vertragen.

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