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Antwort als offizielle Stellungnahme

Wie man sehen kann, kommt hier wieder die hierorts übliche Reaktion auf kritische Bemerkungen zu Vorgängen/Tätigkeiten von offiziellen Stellen (Stadtplanung, Bauämtern ect.) zur Anwendung: die Nicht-Reaktion oder auch das schweigende Aussitzen einer Diskussion, eines Angriffs eines Vorwurfs.
Diese Taktik soll den Kritiker, die Kritikerin in ihre Schranken weisen und durch Ignoranz zeigen, wie wenig wichtig oder relevant man Kritik und Kritiker/Kritikerin nimmt.
Tatsächlich ist diese Taktik wirksam, solange sie damit endet, dass Kritik an einer Sache, einem Vorgang in einer einzelnen Stellungnahme durch kritische Journalisten öffentlich gemacht wurde. Wird diese nicht aufgenommen und unterstützt durch weitere Kritiker und Kritikerinnen derselben Sache, so gerät sie in unserer Zeit der Überflutung mit Reizthemen rasch in Vergessenheit. Wirksam kann öffentlich geäußerte Kritik nur werden, wenn "der Ball aufgenommen wird" von jenen, die von einem Mißstand direkt betroffen sind und sich dagegen zur Wehr setzen. Das verlangt allerdings aktives, oft auch lautes Einstehen und Eintreten gegen einen Mißstand und für ein Besseres. Gefragt sind Betroffene, ist die Zivilgesellschaft. Das ist mühsam, kostet Zeit, Energie und braucht langen Atem.
Das wissen jene, die Konflikte ausschließlich durch schweigendes Aussitzen beenden wollen, ganz genau. Dadurch und NUR dadurch sind sie den Kritikern und Kritikerinnen, die durch Stellungnahme ihre Haltung kundtun, meist überlegen. That's it!

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