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Der Aufwand eines Gestaltungsbeirates ist enorm

. mich hat das ein Monat intensiver Arbeit gekostet und ca. 15.000,-- Euro, die ich nicht abgegolten bekommen habe. Es sind nicht 6 Gremiumssitzungen gewesen, sondern 9 und diese waren mit umfangreichen Vorarbeiten und Planungsänderungen, die nicht unbedingt immer zum Vorteil des Projektes waren, verbunden. In meiner Stellungnahme heißt es auch, dass ein Instrument wie dieses Gremium unbedingt eine Geschäftsorndung braucht, damit die fachliche Begleitung nicht ausufert und sich in Kleinigkeiten ergeht. Der Planer solte begleitet werden und nicht der Gestaltungsbeirat gestalten
Die Genossenschaft hat sich die Kosten für den Wettbewerb erspart und ich dafür die Arbeit geleistet, die normalerweise Teil der Wettbewerbsovrbereitung ist, großteils unentgolten. Dankenswerterweise hat hier das Wohnbaureferat A 15 auf mein Ersuchen hin in Anerkennung der tatsächlich von mir geleisteten Mehrarbeit hinsichtlich projektentwicklung und Gestaltungsbeirat einen kleinen Teil des Honraraufwandes abgedeckt mit dem Wunsch die Genossenschaft möge das ihre tun. Das ist bisher nicht geschehen. Eine Diskussion zur derzeitgen Situation im geförderten Wohnbau ist unbedingt notwendig, vor allem auch, was die Situation der Planer/innen betrifft, egal ob durch einen Wettbewerb oder direkt zum Auftrag gekommen.
Aufgrund des immer höher werdenden Aufwandes vor allem die ökologische und energietechnische Ausformulierung der Bauten betreffend, sind wir Architetk/innen eklatant unterbezahlt, auch wenn man noch die gängige Praxis der erzwungenen Rabatte der Genossenschaften betrachtet oder wie es so schön neudeutsch heißt der Mitarbeitsanteil der Genossenschaft 20 % betragt, aber nicht erbracht wird und so letztendlich wiederum der Planer zum handkuss kommt. Gefragt ist auch eine echte und mutige Interessensvertretung, die ich nicht sehe.

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