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Ein richtig organisierter Gestaltungsbeirat mit klaren Befungnissen und einer Geschäftsordnung kann durchaus eine Alternative zum wettbewerb sein, vor allem bei Situationen, wo durch Rahmenbedingungen bereits viel vorgegeben ist. Zur Leitung durch Arch. Tschom enthalte ich mich aus sehr persönlichen Gründen der Stimme.

Vielleicht sollten sich die Kollegen öfters die gebauten Ergebnisse des vielgepriesenen Allheimittels Wettbewerb in Natura ansehen. Hier gibt es kein begleitende Kontrolle und dementsprechend sehen die Ergebnisse aus. Oftmals baut der Sieger gerade mal den ersten Abschnitt, den Rest macht ein Kollege nach bewehrter Manier oft mit wenig Engagement.
Warum greift der Abt von Mariazell nicht zum Wettbwerb sondern beauftragt direkt?

was ist neu, Kollege Feyferlik?
Neu ist das hier erstmals eine wirklich umfangreiche städtebauliche Analyse eines großräumigen Umfeldes gemacht wurde. Die Ergebnisse sind in die Studie und einen Masterplan eingeflossen.
Neu ist, dass hier erstmals als Antwort auf eklatante Ausstattungsmängel des Gebietes u.a. ein Quartierpark Neu ist dass aufgrund der Analyse und des Masterplanes ein bestehender Bebauungsplan erfolgreich geändert wurde und die Nachbargenossenschaft gewonnen werden konnte anzubauen und einen gemeinsamen Wohnhof zu bilden. Sie wird sich auch am Quartierspark beteiligen. Neu ist, dass hier erstmals im kommunalen Wohnbau eine große Vielfalt an Wohnungstypen realisiert wird.
Neu ist, dass es hier keine 10 m2 Kinderzimmer gibt, wie sonst üblich. Wohnzimmer mussten so konzipiert werden, dass sie auch als zusätzliche Schlafzimmer dienen können. Im kommunalen Wohnbau ist die Belegungszahl weitaus höher als im normalen geförderten Wohnbau. da wohnen schon mal 6 Personen auf 70 m2. Zugunsten größerer Individualräume wurde oftmals auf Abstellräume verzichtet- irgenwo muss es auch kompromisse geben. Die Forderung nach großen quadratischen Räumen wird wohl jede/r unterstützen, aber für die Förderrichtlinien in der Steiermark bin ich nicht zuständig und hier muss auch günstig gebaut werden. Weiters handelt es sich um ein Passivhaus- auch erstmals im kommunalen Wohnbau- da gibt es Anforderungen nach größeren Baukörpertiefen, die auch sonst im Trend des kostengünstigen Wohnbau liegen.

Wer Interesse an der Studie hat kann diese sicherlich bei Stadträtin Kahr anfordern.

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