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wo ist das neu ?

„Thema und Inhalt der Studie sind prinzipiell nicht neu“ – welche Erkenntnis. Wo ist eigentlich die Studie ?
„Das primäre Ziel der Studie ist die Fokussierung auf Freiraumgestaltung, Gemeinschaftsbereiche und Integration sowie das Aufzeigen von planerischen und organisatorischen Möglichkeiten wie mehr Nutzerfreundlichkeit, Vermeidung von Nutzungskonflikten und generelle Wohnzufriedenheit“ ? - Wie schauen genau diese Ziele in der Studie aus, wie wurde diese Erkenntnis erstudiert, mit welchen Expertisen und Untersuchungen unterlegt ?
Das Projekt selbst, zumindest das, was man sieht, zeigt nicht das, was vorher studiert hätte werden müssen oder doch ?
Es ist die klassische Form des Wohnbaues, wie er seit mittlerweile Jahrzehnten (!) bekannt ist. Möglich, dass der Kinderspielplatz etwas größer ausgefallen ist. Wo ist z.B. der Stauraum in direktem Anschluß an die Wohnung oder im Wohnungsverband, der die aufgrund des Platzmangels dafür verbliebenen Räume eben nicht zu offenen Schrankräumen degradiert, usw. usw.

Stadträtin Elke Kahr meint im Interview auf gat: „... die alten Gemeindewohnungen sind gar nicht so schlecht, da sie quadratische Grundrisse und keine schmalen, schlauchartigen Räume haben. Auch im modernen Wohnbau sollten Räume quadratisch und größer bemessen und Wohnküchen groß und variabel gestaltbar sein, und wenn das nicht geht, zumindest so groß, dass eine Sitzecke Platz hat. Es sollte ein Recht auf größeren Wohnraum geben.“
Genau das sucht man vergeblich in dem vorliegenden Projekt.

Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn einmal ein Direktauftrag ausgesprochen wird, aber dann bitte tatsächlich um etwas Neues auszuprobieren. . Dass das meistens nicht am Planer liegt wissen wir auch, sh. ua. die Ergebnisse der von jedem Landesrat für Wohnbau angeleierten Themenwettbewerbe zum Wohnbau.
Wenn aber als Neue Möglichkeit nur die Direktvergabe mit begl. Kontrolle herauskommt dann ist das aufs entschiedenste abzulehnen.
als auch die Vergabe gemeint ist dann muß man strikt dagegen sein
Die Anmerkung „... wo ein (politischer) Wille ist, ist auch ein (politischer) Weg“ – auch diese Erkenntnis ist nicht neu, letztendlich ist es das Wesen politischer Macht es so zu sehen. Nur allzu weit führen diese Wege nicht.
Nichts substantielles, nichts bleibendes das in die Strukturen einfließen würde, außer, dass wir einen neue „elegante Erklärung“ bekommen haben, den Wettbewerb gegen den Direktauftrag auszuspielen.
Soll ich mich nun freuen, dass nun auch die kommunistische Stadträtin im System angekommen ist, oder scheut sie den Begriff Wettbewerb, weil Wettbewerb in unserer globalisierten Welt ua. mit Effizienz und Gewinnmaximierung in Verbindung gebracht wird und die KPÖ uns glaubhaft vermitteln muß, beides abzulehnen ?

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