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Geht hier nicht die Diskussion hoffnungslos am Thema vorbei?

"Der Traum vieler Österreicher ist das Einfamilienhaus im Grünen" und "Im Siedlungsbau fühlen sich die wenigsten Bewohner auf Dauer wohl" steht wie eine Religion am Anfang des Interviews mit P. Moser.
Ich bin fassungslos, dass diesem Beitrag eine derart intensive Diskussion gewidmet wird.
Warum wird nicht hinterfragt, woher man diese Kühnheit nimmt Siedlungsbau grundsätzlich mit Unbehagen der Bewohner zu argumentieren? Wo liegt die Studie über die Wohnzufriedenheit in den zersiedelten Einfamilienhausgebieten auf? Ich würde gerne Einsicht nehmen. Welchen Anteil leistet GriffnerHaus, oder sonst ein Fertigteilhauslieferant zur Baukultur im Zusammenhang mit der Sicherung des sozialen Friedens? Dass die Gesellschaft zunehmender Ich-bezogen agiert hat mit dem derzeitigen Wertewandel zu tun. Mit ihrem mangelnden Interesse an der Verantwortung zur Gestaltung UNSERER Umwelt sind Häuslbauer und Fertigteilhaushersteller auf selben Niveau. Die Folge ist, dass der gesellschaftliche Raum immer mehr zerstört wird. Die einzigen, die das nötige Sensorium zu dieser gesellschaftlichen Änderung haben, sind Architektinnen und Architekten, die anhand von engagierten Beispielen vorbildhafte, der Zeit vorauseilende Lösungen im Wohnbau anbieten. Ihnen sei genausoviel Raum in der Diskussion geboten.

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