schulcampus_smart_city_gruppe.jpg
Präsentation Siegerprojekt: (von links) GBG-Geschäftsführer Mag. Günter Hirner, Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner MBA, Landesschulratspräsidentin Dipl.-Päd. Elisabeth Meixner, Bildungsabteilungsleiter DI Günter Fürntratt, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle, Wettbewerbssiegerin Arch. DI Alexa Zahn, MSc, und Stadtplanungsamtsvorstand DI Bernhard Inninger.
©: Stadt Graz/Foto Fischer
_Rubrik: 
Ausstellung
Fr. 04/12/2015 12:00h - Fr. 11/12/2015 15:00h
Wettbewerb VS und NMS Smart City Graz
Graz

Der EU-weit offene zweistufige Realisierungswettbewerb für eine 12-klassige Volks- und eine bis zu 16-klassige Neue Mittelschule in der Smart City Graz am Standort Waagner-Biro-Straße 105, 8020 Graz ist entschieden.

Gegenüber der Helmut-List-Halle werden in den kommenden Jahren zwei Schulen den neuen Schulcampus Smart City bilden, der bis zu 700 SchülerInnen beherbergen wird. Die Stadt Graz hat damit ihr seit Jahrzehnten größtes Schul-Neubauprojekt auf Schiene gebracht. Insgesamt werden 30 Millionen Euro gegenüber von Helmut-List-Halle und Science Tower in den Schulcampus Smart City investiert. Zwölf Klassen Volksschule sollen ab Herbst 2018 zur Verfügung stehen, vier Jahre später folgen zwölf Klassen Neue Mittelschule mit Option auf weitere vier Klassen. Mit diesem Angebot reagiert die Stadt Graz auf den generellen Bevölkerungszuwachs vor allem im Grazer Westen, aber auch auf die künftigen rund 3.000 Menschen, die in der Smart City Graz, einem energieeffizienten, ressourcenschonenden und emissionsarmen Stadtteil, ihren Lebensraum finden werden.

Siegerprojekt von Architektin Alexa Zahn
Insgesamt 74 Projekte aus mehreren Ländern wurden von der Jury bewertet, zehn davon schafften es in die entscheidende zweite Runde. Dort gab es dann ein einstimmiges Votum für den Entwurf der aus Heidelberg gebürtigen Architektin DI Alexa Zahn, MSc, mit Büro in Wien. Ihr Projekt entsprach der Aufgabenstellung am besten. Sowohl die Bauweise als auch der Betrieb und das pädagogische Konzept mit einem Schwerpunkt auf urbane Technologien, Ökologie, Nachhaltigkeit und Mobilität sollen den strengen Vorgaben einer Smart City entsprechen, die Schulräumlichkeiten und großzügigen Freibereiche werden eine vielfältige und flexible Nutzung erlauben – und auch zum Teil der Bevölkerung in den unterrichtsfreien Zeiten für Veranstaltungen, Lesungen oder Sport zur Verfügung stehen.

Wie die Jury das Siegerprojekt bewertete und wie die anderen Projekte der 2. Stufe ausfielen, entnehmen Sie der morgigen Nachricht auf GAT.

Die Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge ist bis einschließlich 11. Dezember 2015 im Bauamtsgebäude, Untergeschoß 1, Europaplatz 20, 8011 Graz, von 09:00 - 15:00 Uhr zu besichtigen.

Veranstalter

Empfehlungen der Redaktion:

Kommentar antworten